Atomenergie - soll die neue Regierung die Laufzeiten für Kernkraftwerke verlängern?

Mit der anstehenden Regierungsbildung aus den Unionsparteien und der FDP wird auch die Energiepolitik neu bewertet. Sollen angesichts der Energieprobleme die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert werden?
  1. #10

    Zitat von atair Beitrag anzeigen
    Wenn man keine Ahnung hat - dann kann man hier prima mitquaken, nicht wahr?Aber allemal eher und mehr als nochmal zwotausend Windradl à 2 MW Nennleistung...
    Oder 4 Mill. VW-Kraftwerke als Heizungen bzw. Backup für sonstige EEs.

    Wir haben bereits ein KWW-Gesetz dass bis 2020 25% KWK wünscht.
    Da könnte VW also locker 1 Mill. Kraftwerke plazieren und den Wunsch des Gesetzgebers umsetzen.

    Zitat von atair Beitrag anzeigen
    Hier zeigt sich, wie wenig Ahnung Sie haben (um, siehe Überschrift, hier unbeschwert mitquaken zu können...):
    In solchen Fällen werden langfristige (> 10 Jahre) Kontrakte abgeschlossen.
    Entweder: Liefervertrag über xy MW Grundlast über z Jahre
    Oder: Beteiligung am Bau i. H. v. x% und langfristige Abnahme eines entsprechenden Produktionsanteils.
    Wie auch, jedenfalls Grundlaststrom. Also genau das, was wir in D brauchen und 'dank' irrsinniger Politik über die letzten Dutzend Jahre nicht genug im eigenen Land haben ...
    Nun wir haben gestezliche Regelungen mit Einspeisevorang EEs und sekundär KWK-Strom.

    'Grundlast' interessiert weder in 'D' noch in der EU den Gesetzgeber.

    Daher müssen bei Stromüberschuß die Russen / AKW dann raus aus dem Netz was entsprechend bei der Kalkulation zu berücksichtigen ist.

    Im übrigen - auch in Forum wie hier ist die mittelfristig orientierte Geseteslage in 'D' und 'EU' zu berücksichtigen.
    Heute unterschreibt der polnische Präsident den Lissabon-Vertrag womit der Countdown für Tschechien und anschließend die Übertragung 'Klimaschutz' und 'Energiesolidarität# an die EU erfolgt.
    'Grundlastkraftwerke' mit Fokus 'D' sind in wenigen Wochen eine veraltete Betrachtungsweise !
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der anstehenden Regierungsbildung aus den Unionsparteien und der FDP wird auch die Energiepolitik neu bewertet. Sollen angesichts der Energieprobleme die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert werden?
    Ich weiß nicht, ob sie hier die Richtigen ansprechen?!

    Oder glauben Sie wirklich, irgend jemand hier kann einer /eine Politiker/in einen "Job" nach der politischen Laufbahn anbieten?

    Die Entscheidungen darüber treffen Frauen wie Hildgart Müller, die Merkelvertraute und ehemalige Kanzleramtsministerin, die während der letzten Legislaturperiode in das Amt der Cheflobbyistin der Atomindustrie gewechselt ist.
  3. #12

    Zitat von xandi Beitrag anzeigen
    Bitte vor dem Posten informieren, z. B. bei Spiegel Online...
    leukämie in der umgebung von akw ist AUSSCHLIESSLICH auf die panikmache seitens der grünen zurückzuführen-

    das ist bewiesen in früheren themen -

    zur erinnerung : 1800 krebserkarnkte kinder pa-

    1 kind in der nähe aller akw zusammen - 1, das statististisch nicht erwartbar war.-

    das ist pro akw etwa alle 20 jahre eine erkrankung-

    davon sterben 10 % -
    macht alle 200 jahre ein kind-

    sie können ja jetzt sagen- 1 zuviel- sicher siehe oben-

    die grünen können froh sein,dass sie nicht mehr umbringen mit ihrer verbrecherischen panikmache-

    was empfindet wohl eine mutter,wenn sie diese horrormeldungen der grünen hört-

    steffi lemke wortwörtlich:

    die leukämieerkrankungen bei kindern liegen um das 5- fache höher-

    wenn das gelogen ist,sollte man ihr die haut abziehen- sind wir doch einig- oder?
  4. #13

    Sonne bald marktfähig

    Herr Dr. Andreas Haenel, Vorstand der Phönix Solar AG, hat auf der jüngsten Hauptversammlung ausgeführt, dass Solarstrom kurz davor steht, ohne staatliche Hilfe konkurrenzfähig zu werden. Es kann also nicht mehr lange dauern, bis die Sonnenenergie sich allein durch Marktmechanismen durchzusetzen beginnt.

    Das wird auch die FDP anerkennen müssen, denn als Partei der Staatsquotenverringerung wird sie bei konkurrenzfähiger erneuerbarer Energie dann nicht länger die Atommafia mit direkten und indirekten Zig-Milliarden-Subventionen aus Steuergeldern fördern können.

    Die größte Subvention bei Atomstrom besteht m.E. in der de-facto staatlichen Risikoübernahme für schwere Atomunfälle. Es kann kein Versorgungsunternehmen, auch kein Versicherungs- oder Rückversicherungsunternehmen, Risiken wie Tschernobyl tragen, etwa wenn durch Havarien in Biblis oder Ohu Städte wie Frankfurt a.M. oder Landshut geräumt und die Bewohner umgesiedelt werden müssten, vom Verlust landwirtschaflichen Boden ganz abgesehen.

    Ein Verlängerung der AKW-Laufzeit ist also falsch, teuer und gefährlich.
  5. #14

    danke...

    Zitat von Volker Gretz Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob sie hier die Richtigen ansprechen?!

    Oder glauben Sie wirklich, irgend jemand hier kann einer /eine Politiker/in einen "Job" nach der politischen Laufbahn anbieten?

    Die Entscheidungen darüber treffen Frauen wie Hildgart Müller, die Merkelvertraute und ehemalige Kanzleramtsministerin, die während der letzten Legislaturperiode in das Amt der Cheflobbyistin der Atomindustrie gewechselt ist.

    Oh Danke für die Nennung der 'Merkel-Vertrauten', die wollte ich immer mal wieder nennen zusammen mit den
    'nur dem eigenen Gewissen veratnwortlichen' Herren Celement und Laurentz Meyer - u.v.a....
  6. #15

    Risiko so bis zu 6.000.000.000.000 Euro /Supergau...

    Zitat von thorwalt Beitrag anzeigen
    Herr Dr. Andreas Haenel, Vorstand der Phönix Solar AG, hat auf der jüngsten Hauptversammlung ausgeführt, dass Solarstrom kurz davor steht, ohne staatliche Hilfe konkurrenzfähig zu werden. Es kann also nicht mehr lange dauern, bis die Sonnenenergie sich allein durch Marktmechanismen durchzusetzen beginnt.

    Das wird auch die FDP anerkennen müssen, denn als Partei der Staatsquotenverringerung wird sie bei konkurrenzfähiger erneuerbarer Energie dann nicht länger die Atommafia mit direkten und indirekten Zig-Milliarden-Subventionen aus Steuergeldern fördern können.

    Die größte Subvention bei Atomstrom besteht m.E. in der de-facto staatlichen Risikoübernahme für schwere Atomunfälle. Es kann kein Versorgungsunternehmen, auch kein Versicherungs- oder Rückversicherungsunternehmen, Risiken wie Tschernobyl tragen, etwa wenn durch Havarien in Biblis oder Ohu Städte wie Frankfurt a.M. oder Landshut geräumt und die Bewohner umgesiedelt werden müssten, vom Verlust landwirtschaflichen Boden ganz abgesehen.

    Ein Verlängerung der AKW-Laufzeit ist also falsch, teuer und gefährlich.

    ...für 6% Energiebeitrag Deutschlands...

    Nicht vergessen - die Entsorgungskosten der bereits angefallenen 100.000den Tonnen Atommülls und des - in Grössenordnungen höheren - Mülls, wenn die alten Atomluschen mal abgebrochen werden müssen.

    Wenn's soweit ist, haben sich die - heute - 4 Grossen Abzocker über gesteuerte Pleiten längst aus der Verantwortung abgemeldet.
    Und höchstwahrscheinlich, dass dazu entsprechende 'Masterpläne' längst ausgearbeitet sind.
  7. #16

    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    (...)

    'Grundlast' interessiert weder in 'D' noch in der EU den Gesetzgeber.
    (...)
    Daran sieht man, was die Idioten "da oben" noch fuer einen Realitätsbezug haben.

    Selten so einen Schmarrn gelesen!

    Obwohl ich dieses Lissabon-Machwerk inbrünstig ablehne, hoffe ich doch auf einen kleinen regulierenden Einfluss auf den grossdeutschen Klimawahn. Nicht so sehr mit ueberfluessigem Geld ausgestattete Mitgliedsstaaten werden sich schon gegen Geldverbrennungsvorschriften "von Oben" zu wehren wissen.
    Leider kann man nicht ausschliessen, das wir Deutschen deswegen dann noch mehr bezahlen.
  8. #17

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Daran sieht man, was die Idioten "da oben" noch fuer einen Realitätsbezug haben.

    Selten so einen Schmarrn gelesen!

    Obwohl ich dieses Lissabon-Machwerk inbrünstig ablehne, hoffe ich doch auf einen kleinen regulierenden Einfluss auf den grossdeutschen Klimawahn ...
    Die EU kümmert sich noch weniger um 'Grundlast' sondern mehr um 'freien EU-Binnenmarkt'.

    Und unsere deutsche Poistionierung bei der Stromerzeugung ist anders vs. Frankreich (80% AKWs plus PSWs) oder Österreich/Schweiz.

    Im 21. Jahrhundert gilt EE hat Vorang vor Kraftwärmestrom und da wiederum vor Fossil/AKWs.
    Die 'Grundlastkraftwerke' haben ihre bisherige Abnahmemöglichkeiten längst verloren und sie sind nur noch virtuell ein Grundlastkraftwerk.
    Zudem sind die historischen 'Grundlastkraftwerke' Ergebnisse von regionalen bis überregionalen Monopolstrukturen. Und hier gibts über alle Partei- und Landesgrenzen hinweg die Überzeugung das Monopole nichts sind.

    Entlarvend wie die Braunkohle-Lobby sich an die Noch-Monopolsiten ran wirft statt neue Ideen zur Braunkohlenutzung zu entwickeln. Aber da sind die Verflechtungen zu stark sodaß mit den Braunkohlekraftwerke wohl einige Lehrstühle auch untergehen werden.

    Daher ist die AKW-Verlänger der beste Sargnagel für Großkraftwerke insgesamt. Bald sind Neubauten nur per EE noch möglich während die AKWs und Bestandskraftwerke die Brückentechnologien bilden werden.

    'Klimawandel' ist ein weltweites Thema was auch alle relevanten Regierungen heute begleiten.
    Und die 'guten' US-Republikaner mit gesunder Klimaskepsis zeigen in der US-Gesundheitreform dass sie nicht mal Weg finden für die dritten US-Zähne welchen dopllet so teuer wie bei uns dort zu erkaufen sind. Das sind Flaschen wie sie im Buche stehen ... Klimawandel ist für die 3 Levels zu komplex !

    Ist schon nett wie Ewiggestrige verzweifelt versuchen alte Techniken und Marktstrukturen zu bewahren. Aber es ist vorbei - die Monopolisten werden Jahr für Jahr mehr entmachtet.
  9. #18

    Wie qwaaaaaahr....

    Zitat von atair Beitrag anzeigen
    Wenn man keine Ahnung hat - dann kann man hier prima mitquaken, nicht wahr?Aber allemal eher und mehr als nochmal zwotausend Windradl à 2 MW Nennleistung...
    :
    :
    Wenn man keine Ahnung hat - dann kann man hier prima mitquaken...


    OH ja - lieber Luftfrosch, wie qwahr - wie quaaar - wie
    quaaaaark - wie......
  10. #19

    Atomscheiß

    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    aber krebskranke Kinder haben mit AKW nun wirklich nichts zu tun. Sie verwechseln da was mit Tschernobyl.
    das Krebs und Akw nicht zusammen hängen ist nicht erwiesen!

    Lobbyisten/Befürwörter wolen das einen nur weißmachen.

    Legst Du dafür Deine Hände ins Feuer, das es keinen Zusammenhang gibt!