EU-Gerichtshof: Steaua haftet für Schwulenhass des Besitzers

ASSOCIATED PRESSDer Besitzer des Fußballclubs Steaua Bukarest will "keine homosexuellen Spieler dulden" - das fällt nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes auch auf den Verein zurück. Steaua könne nicht so tun, als seien dies lediglich private Äußerungen des Eigentümers, so die Richter.

Gericht verurteilt Steaua wegen Schwulenhass von Besitzer Becali - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Scum

    "Er könnte der größte Tyrann und der größte Säufer sein ... aber wenn er homosexuell ist, möchte ich nichts mehr von ihm hören."
    Diese Einstellung passt ja zum Fussball-Milieu. Die Hooligans sind ja typischerweise Säufer und benehmen sich brutal und aggressiv wie Tyrannen. Im Golf, Tennis, Reitsport und anderen "edlen" Sportarten kommt so etwas zum Glück nicht vor.
  2. #2

    Er habe als

    Okay, dann aber nicht in der EU. Wir haben andere Werte.
  3. #3

    Zitat von maipiu Beitrag anzeigen
    Okay, dann aber nicht in der EU. Wir haben andere Werte.
    Richtig.
    So wie es hunderttausende Franzosen derzeit auf ihren Protestzügen beweisen...
    So wie es unsere Religionsgemeinschaften in Europa predigen...

    Wir sind da gaaaaanz anders als der Rumäne...wir sind was Besseres!
  4. #4

    Wer braucht die Rumänen?

    Es ist schon bezeichnend mit welchen mafiösen Machenschaften die vorgehen. Wer braucht die eigentlich überhaupt? Rumänien ist ein Land der Mafia bis in höchste Kreise und es ist falsch denen die Grenzen zur EU und anderen Veranstaltungen zu öffnen.
  5. #5

    Diskriminierungsverbot

    Zitat von damtschweli Beitrag anzeigen
    Also, ein Fußballmanager darf nicht mehr sagen, daß er keine schwulen Spieler haben will.
    Dauert gar nicht mehr lange, dann darf ein Priester in der EU auch nicht mehr sagen, daß praktizierte Homosexualität nach der Bibel Sünde ist.
    Wir sind ja sooo toll tolerant... solange nicht jemand eine andere Meinung hat, was?
    Bitte sollen die doch alle schwul sein und das ausleben - aber dann können sie doch ihren eigenen schwulen Fußballclub, ihre eigene schwule Religionsgemeinschaft und ihre eigenen schwulen Unternehmen aufmachen. Und nicht allen anderen diktieren, daß die das Geschwule gutfinden müssen.
    Es ist in der EU nun einmal verboten, Menschen aufgrund ihrer Rasse, Religion, Geschlecht oder sexuellen Orientierung zu diskriminieren. Die es dennoch tun möchten, können ja gerne nach Saudi-Arabien o. ä. auswandern.
  6. #6

    Zitat von demophon Beitrag anzeigen
    Es ist in der EU nun einmal verboten, Menschen aufgrund ihrer Rasse, Religion, Geschlecht oder sexuellen Orientierung zu diskriminieren. Die es dennoch tun möchten, können ja gerne nach Saudi-Arabien o. ä. auswandern.
    Genau das meine ich: die Vertreter der Toleranz und Meinungsfreiheit.
    Glücklicherweise seid ihr noch nicht in der Mehrheit. Es fühlt sich leider derzeit aber so an.

    Übrigens: Niemand wird diskriminiert, nur weil ein Fußballclub oder ein Priesterseminar ihn nicht haben will.
  7. #7

    Doch

    Zitat von damtschweli Beitrag anzeigen
    Übrigens: Niemand wird diskriminiert, nur weil ein Fußballclub oder ein Priesterseminar ihn nicht haben will.
    Doch, wenn ein Fußballclub jemanden nur wegen seiner sexuellen Orientierung "nicht haben will", ihn deshalb von vornherein ausschließt, wie in diesem Fall, ist es natürlich eine Diskriminierung.
  8. #8

    Merkwürdige Definition von Diskriminierung

    Zitat: »Niemand (konkret: Kein Schwuler) wird diskriminiert, nur weil ein Fußballclub oder ein Priesterseminar ihn nicht haben will.« Gut - ersetzen Sie mal das Wort Schwuler durch das Wort Jude. Dann merken Sie vielleicht, wie unsinnig Ihre Argumentation ist: Die Juden wollte nach 1933 auch niemand mehr haben. Da man sie nicht einfach ausbürgern konnte, weil die anderen sie auch nicht haben wollten... Den Rest der Geschichte kennen Sie. Aber diskriminiert wurden die natürlich nicht.
    Sie müssen das »Geschwulse« nicht gut finden und ich finde das permanente Thematisieren von persönlichen sexuellen Neigungen, wie es manche Schwule tun, gelegentlich als penetrant. Aber was zwei erwachsene und mündige Menschen im gegenseitigen Einverständnis in ihrer Privatsphäre miteinander tun, ist mir persönlich herzlich egal. Ob nun Mann und Frau oder eben zwei Frauen oder zwei Männer. Daraus einen Grund abzuleiten, nicht in einem Fußballclub spielen zu dürfen, geht mir nicht in den Sinn. Beim Priesterseminar verhält sich das etwas anders - wenn da allen Teilnehmern auferlegt wird, sexuell enthaltsam zu leben, dann gilt das für alle, egal ob hetero- oder homosexuelle Neigungen bestehen. Das ist dann eben nicht diskriminierend, da für alle dasselbe gilt.