Billig und bequem: Was Fernbusse im Vergleich mit der Bahn taugen

city2cityKostenloses W-Lan an Bord, kalte Getränke und Zeitschriftenauswahl: Fernbusse arbeiten an ihrem Image. Billiger als die Bahn sind sie ohnehin, aber was taugt der Service? Stiftung Warentest hat sechs Anbieter unter die Lupe genommen - und bemängelte nur wenig.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-896431.html
  1. #1

    verkehrte welt

    schon eine bizarre situation: da subventionieren wir mit unseren steuergeldern den riesigen apparat bahn, und fahren dann trotzdem mit bussen durch die republik, weil die bahn so unverschämt teuer und umständlich ist.
  2. #2

    Zitat von slava grof Beitrag anzeigen
    schon eine bizarre situation: da subventionieren wir mit unseren steuergeldern den riesigen apparat bahn, und fahren dann trotzdem mit bussen durch die republik, weil die bahn so unverschämt teuer und umständlich ist.
    Bin frueher sehr oft mit der Bahn gefahren, aber die Preise sind tatsaechlich dramatisch angestiegen. Bei den meisten Strecken komme ich nun mit dem Flugzeug 50 Eur billiger und schneller an.
    Dafuer das die Bahn tatsaechlich von den Buergern finanziert wurde ist es schon eine besondere Dreistigkeit die Buerger nun mit derart hohen Preisen zu belasten.
    Fernreisen Ost <-> West / Nord <-> Sued kann man mit der Bahn jedenfalls vollkommen vergessen.
    Wenn ich denke die Waggons der 1er ICEs waren auch noch wirklich sehr komfortabel, alles danach wurde nur noch schlimmer.

    Ich denke meine letzte Strecke war Nuernberg - Koeln, oder Muenchen - Köln. Eine Wackelpartie ohne Ende und der ICE fuhr auch nur sehr langsam da die Gleise wohl wieder nicht dafuer passten.
    Nicht mal die deutschen Staedte sind ordentlich miteinander verbunden...

    Frankfurt - Koeln lobe ich mir, so sollte das ueberall sein.
  3. #3

    Na und...?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zusätzlich Geld verdienen die Buslinien jedoch, wenn Fahrgäste ein Fahrrad mitnehmen wollen: Es kostet bei BLB, Dein Bus, Flixbus und Mein Fernbus neun bis zehn Euro.
    Im Fernverkehr der DB AG ist es Glücksache, in einem der zeitlich passenden Züge überhaupt ein Fahrrad mitnehmen zu dürfen - und auch nicht kostenlos; und nein: Extra dafür ein handgepäck- und alltagstaugliches Faltrad anzuschaffen ist keine Option!
  4. #4

    Ja, der Umweltaspekt ...

    Interessant und besonders hervorhebenswert halte ich den Umweltaspekt. Zu Hause zu bleiben, schont die Umwelt am meisten, aber da die Menschen gerne reisen, sollte man mal genaus schauen, in welchem Maße welcher Reisestil die Umwelt belastet.

    Der Ökojuppie vom Prenzlauer Berg mag noch so sehr über den Proll schimpfen, der seine Zigaretten mit dem Auto oder Mofa holen fährt, gegen seine Individualtrekkingreise nach Südostasien ("nächstes Jahr treken wir durch Neuseeland") ist das bestes Verhalten im Sinne unserer Umwelt.

    So, das war jetzt spitz formuliert. Ich gehöre ja eher selbst zu den Großstadtökos und wundere mich immer wie selbstverständlich das eigene Reiseverhalten nicht einmal ansatzweise kritisch gesehen wird oder durch Schönfärbereien ("es gibt jeden Tag Bioessen") übertüncht wird.
    Tja, und da sind die Rentner mit eher schmalem Budget, die sich per Reisebus auf den Weg in die Ferienwohnanlage machen am Ende die wahren Ökohelden.
  5. #5

    Fernzug hat seit April weniger CO2 Ausstoß als Fernbus

    Seit der Fernverkehr zu 75% mit Ökostrom fährt (01.04.2013) ist die CO2 Bilanz um etwa 50% besser als beim Fernbus.
  6. #6

    Tja die Bahn

    bei uns auf dem Land werden immer mehr Strecken stillgelegt. Zudem noch kostspielig "zurück gebaut" somit kein privater Betreiber oder gar eine Verein diese "unlukrative" Strecke weiter betreiben kann.

    Ich empfinde die Bahn nicht mehr als zeitgemäß, den die Herren (Kaiser und Adolf) ,welche Sie einmal dringend benötigten, gibt es nicht mehr.
  7. #7

    Klar, immer wieder schön auf die Bahn einprügeln.
    Ich hab mich schon letzte Woche geärgert, als im ZDF beim Morgenmagazin und in der heute-Sendung schöne lange Werbebeiträge für namentlich genannte Busunternehmen gebracht wurden und dabei wie üblich Äpfel mit Birnen verglichen wurden.

    Z.B. wurde selbstverständlich der mehrere Tage oder Wochen im Voraus für eine festgelegte Verbindung mit dem Fernbus gebuchte Preis mit dem Normalpreis der Bahn verglichen. Letzterer ist aber eben nicht nur für eine Verbindung gültig, und kann auch noch 5 Minuten vor Abfahrt des Zuges gebucht werden.
    Ja, beim Bus ist der Sitzplatz inclusive. Dafür sind dann aber auch die Tickets limitiert. Wenn der Bus voll ist, dann kommt man nicht mehr mit und kann sehen, wie man an sein Ziel kommt. Bei der Bahn kommt man in jedem Fall mit. Muss aber notfalls stehen.

    Wie sieht es übrigens mit der Pünktlichkeit der Busse aus? Dazu lese ich in dem Testbericht kein Wort...
    Und wie sieht es mit der Information der Reisenden aus? Wenn ich unterwegs einsteigen will, ist dann an der Haltestelle eine Anzeigetafel, wo eventuelle Verspätungen angezeigt werden?
  8. #8

    Gut dass es nun mehr Wettbewerb gibt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kostenloses W-Lan an Bord, kalte Getränke und Zeitschriftenauswahl: Fernbusse arbeiten an ihrem Image. Billiger als die Bahn sind sie ohnehin, aber was taugt der Service? Stiftung Warentest hat sechs Anbieter unter die Lupe genommen - und bemängelte nur wenig.

    Stiftung Warentest: Was Fernbusse im Vergleich mit der Bahn taugen - SPIEGEL ONLINE
    Gut, dass es nun eine Alternative zur Bahn und zum Flugzeug gibt, denn sowohl die Bahn mit ihrem Quasimonopol, als auch auf innerdeutschen Strecken die Flugverbindungen, sind von wenigen Sonderangeboten einmal abgesehen, entschieden zu teuer. Das fällt auch im internationalen Vergleich, sogar bei Vergleichen mit den Euroländern auf.
  9. #9

    Zitat von volkerp Beitrag anzeigen
    Seit der Fernverkehr zu 75% mit Ökostrom fährt (01.04.2013) ist die CO2 Bilanz um etwa 50% besser als beim Fernbus.
    Wen interessiert denn bitte dieser CO2 Schwachsinn? Eine Alternative zur unsaeglichen Bahn ist immer willkommen. Wurde Zeit, dass dieses Monopol endlich aufgeloest wurde.