Wohnungsknappheit: Städtetag will Mieten deckeln

DPA/GAGFAHDie Wohnkosten in vielen deutschen Großstädten steigen dramatisch - jetzt verlangt der Deutsche Städtetag, dass gegengesteuert wird: Bei der Wiedervermietung in Boomregionen sollen Erhöhungen auf zehn Prozent oberhalb des ortsüblichen Niveaus begrenzt werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-896097.html
  1. #1

    Von der DDR lernen.....

    Das klappt bestimmt, hat ja in der DDR auch geklappt.
  2. #2

    Noch eion EIngriff in ...

    ... die vertragsfreiheit, noch ein Stück mehr Sozioalismus. Wer will denn da noch in Wohnungen investieren?
    Wir brauchen attraktive Mieten, und ein Mietrecht, welches die Investition in Mietwohnungen fördert. Der beste mieterschutz sind so viele Wohnungen , daß man als vermieter keinen Mieter verlieren möchte.Klaro >Herr ude will daß die Städte mehr Wohnungen bauen! Und mit was?
    Die haben doch auch keine Kohle?
    Ah klar Steuererhöhungen.
    Nur weiter so. Wieviele gemeinwesden müssen eigentlich an sozialistischen Ideen noch verrecken bis der Wähler den roten Heulern nicht mehr glaubt?
  3. #3

    Ude-Fan?

    Christian Ude als Überbürgermeister Münchens zu bezeichnen ist allerdings auch eine nette, wenngleich sicherlich ungewollte Formulierung. Was da wohl die Konkurrenz der CSU dazu sagt? Wie weit wohl der Weg vom Überbürgermeister zum Ministerpräsidenten ist?
  4. #4

    "Mieter brauchen mehr Schutz vor überzogenen, wirtschaftlich nicht begründbaren Steigerungen", sagte Ude, der zugleich Überbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt München ist.
    Was sind denn "wirtschaftlich nicht begründbare Steigerungen"? Markt ist Markt, oder? Wenn sich für den gesteigerten Preis ein Mieter findet, dann ist das eben der aktuelle Wert der Wohnung und der Lage.
  5. #5

    Zitat von rockefeller4 Beitrag anzeigen
    Das klappt bestimmt, hat ja in der DDR auch geklappt.
    Dort musste niemand 50% oder mehr seines Einkommens einem Miethai in den gierigen Rachen werfen.
  6. #6

    Verursacher

    Da werden nachhaltig denkende Vermieter sich aber freuen. In 5 Jahren wird die Wohnungsnot mangels privater WohnungsbauInvestitionen so groß, weil mehr und mehr Investoren ihr Geld lieber dort investieren werden, wo ihnen der Staat nicht reinredet..

    Was hier abgeht ist ein Wahl-Bückling der SPD vor den Mieterverbänden. Letztlich ist er Staat und auch die Städte und Gemeinden als Erschließungsmonopolisten die Hauptursache für die gegenwärtige Wohnungsknappheit.
  7. #7

    Werden dann in strukturschwachen Regionen die Mieten nach unten abgesichert? Das wäre dann im Gegenzug Schutz für die Vermieter.
  8. #8

    Zitat von servius Beitrag anzeigen
    ... die vertragsfreiheit, noch ein Stück mehr Sozioalismus. Wer will denn da noch in Wohnungen investieren?
    Mit Grundbedürfnissen zu spekulieren, ist schlichtweg pervers. Wenn die Alternative dazu Sozialismus heißt, von mir aus, dann eben Sozialismus.
  9. #9

    Wie wäre es

    Wenn die Städte und oder der Bund mal Geld in die Hand nehmen, um Wohnungen zu bauen? Städdtische Wohnungsbaugesellschaften etc verdienen dann ja sogar eine gewisse Rendite, so dass das nicht einmal richtig Geld kostet. Die Stadt braucht bloß ein Grundstück zur Bebauung freizugeben, der Wohnungsbaugesellschaft den Zuschlag zu geben und für den kredit zu garantieren, dann läuft das.

    Nur, dafür sind sich die Herren wohl zu fein, mal in die Niederungen ihres eigenen Baurechts, der Bauvorschriften und dergleichen mehr hinaubzusteigen und so etwas anzuleiern. Da ist ein so ein aufruf nach Mietobergrenzen viel billiger.

    Billige Polemik, das ist alles.