Abstimmung über Zentralregister: EU plant Vorratsdatenspeicherung für Reisende

DPAKreditkartennummern, Namen, Essenswünsche: Großbritannien und andere europäische Staaten wollen Hunderte Millionen Fluggastdaten in einem Zentralregister speichern und zu einer Art Rasterfahnung nutzen. Selbst EU-Juristen zweifeln an der Verhältnismäßigkeit.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-895915.html
  1. #1

    ist doch nur fair von der "EU"!

    Sie wollen von uns wissen, wohin die Reise gehen soll, dafür erfahren wir nach & nach von ihnen, wohin die Reise gehen soll.

    & natürlich haben sie alles Recht darauf, zu erfahren, was wir essen, schliesslich sind die Brüsseler Kantinenpläne auch bestimmt im Internet nachschlagbar!
  2. #2

    Essenswünsche wie Ice Cream Bombe werden dann zu riskant.

    ;-)
  3. #3

    Fluggäste unter Generalverdacht. Nutzloser Unsinn. In der Masse der Informationen gehen die Verdächtigen im Gegenteil unter, wie die im Artikel zitierten Beispiele beweisen.

    Aber es ist ein Megageschäft, wird europaweit ausgeschrieben, der Auftrag an einen der üblichen Lobby-Konzerne vergeben. Denn nicht nur der Aufbau solch eines gigantischen Registers kostet Millionen, sondern die Auswertung der Daten ist noch einmal ein langfristig sicheres Geschäft. Dass ein Konzern damit ein Riesengeschäft macht, ist der einzige sichere Nutzen, den ich daran erkennen kann. :->
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kreditkartennummern, Namen, Essenswünsche: Großbritannien und andere europäische Staaten wollen Hunderte Millionen Fluggastdaten in einem Zentralregister speichern und zu einer Art Rasterfahnung nutzen. Selbst EU-Juristen zweifeln an der Verhältnismäßigkeit.

    Fluggastdaten: EU-Parlament stimmt über Passenger Name Record Daten ab - SPIEGEL ONLINE
    Willkommen im Faschismus 2.0. Und an SPON: unterstützt weiterhin den aufkeimenden Faschismus, man wird euch später dafür gebührend danken.
  5. #5

    Na dann ist der Boykott endlich erforderlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kreditkartennummern, Namen, Essenswünsche: Großbritannien und andere europäische Staaten wollen Hunderte Millionen Fluggastdaten in einem Zentralregister speichern und zu einer Art Rasterfahnung nutzen. Selbst EU-Juristen zweifeln an der Verhältnismäßigkeit.

    Fluggastdaten: EU-Parlament stimmt über Passenger Name Record Daten ab - SPIEGEL ONLINE
    Kreditkarten braucht man nicht wirklich, sondern die Finanzwirtschaft, fliegen sollte man nur in Ausnahmefällen, Essen im /am Airport?, nein und wenn schon, dann cash bezahlen, Freeshop-Einkäufe lohnen ohnehin nicht, ...ja, wer will, kann viel gegen den verrückten Staat + EU + USA usw. tun.
    Ansonsten eine gute Adresse mit Anleitungen über Ausweichmöglichkeiten für den Bürger: Steuerboykott - Rico Albrecht - Wissensmanufaktur - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik

    Viel Spass beim Lesen.
  6. #6

    Genau deswegen brauchen wir in Deutschland

    die Piratenpartei für Bürgerrechte. Nachdem in den USA gerade an dem Tag von dem Boston-Attentat CISPA durchgewunken wurde - kann man eigentlich schon erahnen, was die Politik vorhat. Ein klares Nein !!!
  7. #7

    Kein Staat der Erde wurde jemals durch Terroristen zerstört. Terrorismus ist immer eine Aufforderung zur Selbstzerstörung, und diesen Gefallen tun wir den Terroristen im Moment.
    In den USA werden fundamentale Grundrechte im Namen der Terrorismusbekämpfung ausgehebelt (Miranda-Rechte, PATRIOT-Act, Guantanamo, ...) und bei uns fängt es jetzt auch schon an.

    Das Risiko des Sterbens gehört zum Leben dazu. Ich persönlich fürchte mich nicht vor dem Tot, denn er kann auf jede nur erdenkliche Weise auftauchen, Krankheit, Unfall, Krieg.

    Die Angst vor einem Terroranschlag ist für mich persönlich jedoch so geringfügig, dass ich lieber Tausend Mal dieses Risiko eingehe, als auf Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit oder eben Datenschutz verzichte.

    Wenn mich morgen der Terrorist erwischt, hab ich Pech gehabt. Aber lieber so, als dass ich bis ich 90 Jahre alt bin in Angst erstarre und meine Grundrechte abgetreten habe.
  8. #8

    Die Babyboomer nehmen die Jugend unter Vollkontrolle - 1984

    Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass zur Terrorbekämpfung die diversen Vorratsdatenspeicherungen nichts taugen. Das juckt unsere Politiker aber in nicht. In Deutschland führt man in Dresden rechtswidrige Funkzellenabfragen durch, berät im Bundestag eine Bestandsdatenauskunft auch schon bei Ordnungswidrigkeiten (nach dem die Babyboomer in unseren Parlamente die Verfassungsfeinde mit der Vorratsdatenspeicherung aufgefallen waren und vom Bundesverfassungsgericht zurück gepfiffen werden mussten. Jetzt muss unbedingt genau aufgeschrieben werden (ohne den geringsten Verdacht) was unsere Bürger beim Fliegen essen, wohin sie mit wem fliegen. Wahrscheinlich werden unsere Babyboomer bald auch aufschrieben, wer mit wem wann Geschlechtsverkehr hatte und wie er war. Otto Schily hatte ja dafür die Voraussetzungen geschaffen: Lauschangriff auf Ehepartner im heimischen Schlafzimmer, wenn nur ein Denunziant böses behauptet. Dann kann auch die Polizei bei Gefahr im Vollzuge (statt der immer erzählten zwei Richter) die Verwanzung deutscher Schlafzimmer anordnen. In Boston konnten wir sehen, wie sinnlos die ganze Beschnüffelung der Bürger ist: man kann Attentäter zur Polizei bringen, man kann die Mutter der Polizei sagen lassen, dass der Sohn sich für Dschihad interessiert. Das interessiert die Sicherheitsbehörden gar nicht. Die wollen die gesamten Bürger unter Kontrolle haben. Für unsere Babyboomer ist 1984 nicht Abschreckung sondern Handlungsanweisung.
  9. #9

    Die EU ist Frieden!