Euro-Krise: EU-Kommissionschef Barroso verlangt Ende des Spardiktats

REUTERSJosé Manuel Barroso fordert einen Kurswechsel in der europäischen Rettungspolitik: Der EU-Kommissionspräsident sagte, die Spardoktrin sei an Grenzen gestoßen. Angesichts wachsender Schulden könnten Krisenländer nun mehr Zeit bei der Sanierung bekommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-895898.html
  1. #1

    Wachstum muss her

    Das ganze ökonomische System ist auf (Schulden-)Wachstum und Geldschöpfung aufgebaut. Spardiktate sind da nur kontra"produktiv".
  2. #2

    Genau Herr Barroso:

    "Eine erfolgreiche Politik braucht ein Minimum an politischer und gesellschaftlicher Unterstützung."
    Das bedeutet das man es der deutschen Bevölkerung nicht zumuten kann das sie sich ansieht wie die Südstaaten immer mehr Schulden machen und dann nach dem nächsten Rettungspaket,finanziert durch u.a. Deutschland,rufen können.Und wenn dann das Geld trotzdem nicht reicht dann werden Demos veranstaltet auf denen die Kanzlerin mit Hitler verglichen wird unter Duldung der offiziellen Behörden des jeweiligen Landes....Nein so geht das wirklich nicht.Genug ist genug.
  3. #3

    es muss schon sehr weit....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    José Manuel Barroso fordert einen Kurswechsel in der europäischen Rettungspolitik: Der EU-Kommissionspräsident sagte, die Spardoktrin sei an Grenzen gestoßen. Angesichts wachsender Schulden könnten Krisenländer nun mehr Zeit bei der Sanierung bekommen.

    EU-Kommissionschef Barroso verlangt Ende des Spardiktats - SPIEGEL ONLINE
    gekommen sein dass Herr Barroso nun auch die schon längst bekannten Verhältnisse publiziert. Sollte das nicht Frau Merkel nachdenklich stimmen? Die Krisenländer sind ruiniert oder man kann das kaputtgespart durch die aufgezwungenen Sparmaßnahmen. Naja, erst mal kommen die Wahlen und dann die Inflation.
  4. #4

    EU-Binnennachfrage stärken

    Es ist richtig die EU-Binnennachfrage anzukurbeln
    und den EU Handelspartnern die Gelegenheit zu geben, die Forderungen an sie , die sich aus unserem Leistungsbilanzüberschuss ergeben, zu erwirtschaften.
    Wir können natürlich weiter dorthin exportieren, aber ZAHLEN können diese Länder ja nicht. Also was tun? Unsere Waren verschenken?

    Unser gigantischer Handelsbilanzüberschuss hat den Nachteil, das er Milliardenforderungen an die EU-Länder der Krise vor sich herschiebt.

    Das weiss die Realwirtschaft, der es nicht um Bestrafung aber um wieder verlässliche Handelsbeziehungen geht.

    Der grösste >Teil des Handels erfolgt mit der EU - wenn also die Krise sich verschärft, werden wir ggf. weiter exportieren aber unsere Waren verschenken müssen - da sie keiner mehr bezahlen kann und wird.
  5. #5

    Sind jetzt schon teilweise Menschenunwürdige Verhältnisse in Südeuropa entstanden, nicht zu vergessen eine verlorene Generation, wenn sich das ganze nicht innerhalb der nächsten 5 Jahre erholt.
  6. #6

    Die andere Seite der Medallie

    Zitat :"Wir können kein Programm aufstellen, das für alle europäischen Staaten passt." Zitatende

    Es könnte natürlich auch umgekehrt sein. Eventuell passen nicht alle Mitgliedsstaaten zu den Programmen.
  7. #7

    wer soll das bezahlen, wer hat soviel geld....

    „Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwererer Katastrophe führen muss. Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer, je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen.“ Ludwig von Mises, Ökononom
  8. #8

    Denn

    sie wissen nicht was sie tun. Irgendwann wird man in der Geschichte zurückblicken und sagen: War ja klar dass dieses Projekt zum Scheitern verurteilt war... aber anscheinend ist man ja nicht lernfähig. Man kann es nur noch mit Sarkasmus sehen und hoffen, dass der Kelch an einem vorübergeht ;)
  9. #9

    Ich verstehe die Schlussfolgerung nicht.

    Man kann nur so viel Geld ausgeben, wie man hat. Das trifft für mich als kleinen Mann genauso zu wie für große Staaten. Alles andere wäre auf Dauer ruinös. Da muss man nicht studiert haben, um das zu begreifen. Das das die Konjunktur nicht abwürgen muss zeigt doch das Beispiel .Deutschland