Ifo-Befragung: Wenige Bewerber aus EU-Krisenstaaten

DPAGriechenland, Italien, Spanien: Gleich mehrere EU-Länder stecken in einer tiefen Wirtschaftskrise. Doch deutsche Unternehmen bekommen nur wenige Bewerbungen von dort. Das zeigt eine Umfrage des Ifo-Instituts. Das Desinteresse beruht auf Gegenseitigkeit.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...-a-895482.html
  1. #1

    Mein Profil

    Andererseits sind die Medien voll mit Reportagen wie "Manuel aus Madrid malocht jetzt in Mannheim" u. ä.
    Also doch nicht?
  2. #2

    Zusammengefasst

    Das heißt also, Bürger der PIIGS Staaten kommen zwar nach Deutschland, um hier zu leben, arbeiten hier aber offenbar nicht. Und leben dann wovon?
  3. #3

    Warum sollten sie denn nach Deutschland kommen?

    Fuer Iren sind Australien, die USA, Canada und Neu Seeland weit naheliegender, da es keine Sprachbarrieren gibt, von Nachbarn Grosbritannien mal ganz abgesehen.

    Und ich koennte mir vorstellen, das es fuer viele Spanier, Portugiesen und Griechen da aehnlich denken. Wenn man schon wonaders Arbeit suchen muss, macht man sich's doch nicht noch unnoetig schwer.
  4. #4

    Auslandsbewerbungen sind fuer hoehere Positionen

    "arbeiten hier aber offenbar nicht"
    Nein, das ist nicht richtig. Bewerbungen aus dem Ausland sind meist fuer hoehrere Positionen, bei denen die Firma auch Flug, Hotel und Spesen fuer alle Kanditation bezahlen muss. Auslaender, die als Pizzabaecker arbeiten wollen, muessen sich meist for Ort umsehen ohne vorher aus dem Heimatland Bewerbungen zu schreiben.
  5. #5

    Richtig zusammengefasst

    Hallo querollo, ich glaube, Ihre Zusammenfassung ist falsch. Die Aussage des Artikels ist, dass nur wenige Bewerbungen aus den PIIGS-Staaten bei den Firmen eintreffen. Von Landsleuten der PIIGS-Staaten, die in Deutschland leben und sich dann von hier aus bewerben, ist nicht die Rede.
  6. #6

    Hürden über Hürden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland, Italien, Spanien: Gleich mehrere EU-Länder stecken in einer tiefen Wirtschaftskrise. Doch deutsche Unternehmen bekommen nur wenige Bewerbungen von dort. Das zeigt eine Umfrage des Ifo-Instituts. Das Desinteresse beruht auf Gegenseitigkeit.

    Kaum Bewerber aus EU-Krisenländern in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    Es geht ja vornehmlich um junge Leute! Die haben es ja mit den tollen neuen Abschlüssen (Bachelor) schon nicht einfach hier etwas zu finden , selbst wenn sie Deutsche sind und/oder hier studiert haben! Da platzen auch ohne Sprachprobleme so manche Träume für Absolventen die irgendetwas mit Kommunikation, Marketing oder Medien "gemacht haben"! Der Arbeitsmarkt ist ja nur das Spiegelbild der Kundennachfrage - und damit unerbittlich! Schon bei uns studieren 50% direkt in die Arbeitslosigkeit oder in Jobs, die sie leicht auch ohne "Studium" hätten ausfüllen können! So jetzt noch auf diese objektiven Schwierigkeiten der "Anpassung" an ein sprachbekannte Arbeitswelt, der Sprung aus den PIIGGS-Staaten in das unbekannte Deutschland (Kultuer/Sprache/Ausbildungssystem/Mittelstand) Selbst, wenn die Sprache einigermassen beherrscht wird, bleiben da nur Aushilfsjobs über! Dafür sind sich viele mit den tollen Diplomen -verständlicherweise - zu schade! Die jungen Leute aus dem Osten kommen hier hingegen die ganz gut unter, da sie in ihrer Sozialisierungsphase weniger dem ständigen Verwöhnaroma ausgesetzt waren und vor allem Deutsch gelernt hatten!
  7. #7

    mit Ausnahme Italien ...

    ...wurde in besagten Ländern auch jahrzehntelang die Ausbildung vernachlässig. Die meisten Bemühungen konzentrierten sich auf den Tourismus- und (noch mehr den) Immobilien-Sektor. Innovationen und technische Errungenschaften aus diesen Ländern sind Fehlanzeige. Und Fremdsprachen (abgesehen von Latein und Altgriechisch) bzw. den verwandten romanischen Sprachen sprechen sie auch nur unzulänglich. Solche Leute eignen sich in Deutschland nur zum Spargelstechen oder als Hilfskräfte bei Amazon.
  8. #8

    Hieroglyphen und Runen

    60.000 von einer halben Million „sollen“ aus dem Süden kommen. Purer Wahnsinn. Der permanente Zuzug von sehr viel mehr Menschen aus Osteuropa wird erst gar nicht erwähnt. Die Südländer gehen eher nach Kanada oder Australien oder Südamerika. Und zwar aus einem einfachen Grund. Der Opa war schon in Deutschland und hat geflissentlich gewarnt vor diesem kalten und unfreundlichen Land, in dem eine nicht erlernbare Sprache gesprochen wird. Außerdem würde man in Konkurrenz stehen mit türkischen Abkömmlingen, die seltsamerweise dunkle Haare und Augen hätten, seit Generationen im Land sind, zu allem Überfluß noch gut deutsch sprechen können und leider Gottes Mohammedaner sind. Nicht zu vergessen die arbeitswilligen Menschen aus dem Osten, die wissen, was wirtschaftliche Not bedeutet.
  9. #9

    Alles Schmarotzer

    Zitat von querollo Beitrag anzeigen
    Das heißt also, Bürger der PIIGS Staaten kommen zwar nach Deutschland, um hier zu leben, arbeiten hier aber offenbar nicht. Und leben dann wovon?
    Das ist doch klar: die werden dann alle berufsmässig Sozialschmarotzer in Deutschland. Es kommen ja sowieso nur Ausländer hierher, weil's hier so toll ist, (super Wetter, Chefs, die sich aufreiben, damit die Angestellten sich wohlfühlen, ein Geschäftsklima, in denen Innovationen aufblühen und wie verrückt gefördert werden, lauter freundliche Leute und Party allenthalben) aber nicht, weil denen unsere Arbeitswelt so gut gefällt. Und bei Tischfussball in jedem Büro und Tischtennisplatten neben jeder Firmencafeteria kann man auch verstehen, dass die sich vorkommen wie im Kindergarten, ernsthaft gearbeitet wird hier doch sowieso nirgends, die ganze Zeit zwischen den Urlauben wird meist eher als Störung empfunden.