App gegen Komasaufen: Herzmassagen aus dem Handy

HALT PROJEKTDie Grenzen kennen? Weit gefehlt. Immer wieder trinken sich Jugendliche mit Schnaps und Mixgetränken bis in die Bewusstlosigkeit. Eine Smartphone-App will das verhindern. Die kostenlose Anwendung klärt auf und hilft im Notfall bei der Wiederbelebung. Sie könnte Leben retten.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-890484.html
  1. #1

    Immer nur Jugendliche?

    Das Problem ist doch auf keine Altersgruppe beschränkt. Gerade bei Volksfesten wie Karneval, Schützenfesten, Kirmes/Jahrmärkten, Stadtfesten, privaten Feiern und ähnlichen Events sind es hauptsächliche Erwachsene mittleren bis höheren Alters, die aufgrund übermäßigem Alkoholkonsums notärztlich behandelt werden müssen.

    Daher fänd ich es gut, wenn Sie in Ihre Artikel nicht nur alles auf die Jugendlichen schieben würden. Es reicht schon, dass es Vorschläge aus der Politik gab, Jugendliche "Komatrinker" an den Kosten zu beteiligen. Was ist mit den erwachsenen "Komatrinkern"? Müssten die nicht erst recht ihre Grenzen kennen? Juristisch außerdem schwierig, da alkoholisierte Personen im Regelfall vorrübergehend hilfebedürftig sind.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Grenzen kennen? Weit gefehlt. Immer wieder trinken sich Jugendliche mit Schnaps und Mixgetränken bis in die Bewusstlosigkeit. Eine Smartphone-App will das verhindern. Die kostenlose Anwendung klärt auf und hilft im Notfall bei der Wiederbelebung. Sie könnte Leben retten.

    App gegen Komasaufen: Erste-Hilfe- Anleitung mit dem Handy - SPIEGEL ONLINE
    Geil, die App muss ich unbedingt im praxisnahen Einsatz erproben! Schade das das Wochenende schon wieder vorbei ist, mit dieser App hätten wir uns viel sicherer abschießen können... :/
  3. #3

    Komasaufen? Kein Problem!

    Schliesslich gibt es jetzt eine Reanimations-App fürs "Hänndy". SPON, wie dämlich können Artikel eigentlich werden?
  4. #4

    Vielleicht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Grenzen kennen? Weit gefehlt. Immer wieder trinken sich Jugendliche mit Schnaps und Mixgetränken bis in die Bewusstlosigkeit. Eine Smartphone-App will das verhindern. Die kostenlose Anwendung klärt auf und hilft im Notfall bei der Wiederbelebung. Sie könnte Leben retten.

    App gegen Komasaufen: Erste-Hilfe- Anleitung mit dem Handy - SPIEGEL ONLINE
    wärs besser, wenn die Komasäufer sich selbst aus dem Genpool schießen würden. Oder vielleicht braucht es auch ein paar spektakuläre Todesfälle, damit endlich wirkungsvolle Maßnahmen gegen diese Form des Drogenmißbrauchs ergriffen werden.

    Ja, Zynismus ist doof und und diesem Fall nichts weiter als der Ausdruck von hilflosem Zorn. Es ist nur so, daß die Gesellschaft hier etwas tun könnte und es aus Bequemlichkeit unterläßt. Insofern ist eine solche Schadensbegrenzungs-App noch viel zynischer.
  5. #5

    Wer erst sein Handy zieht, wenn jemand mit Herzstillstand vor ihm liegt, ist vollkommen deplatziert in der realen Welt.
    Da hätte ich eher Bedenken, dass das Ableben zu 100% sichergestellt werden würde.
  6. #6

    Back to the roots

    was haben wir den für ein Problem ?
    Sie machen das gleiche wie Ihrer Großeltern. Saufen !
    Ihre Eltern kifften, schmissen LSD und probierten Heroin aus. Dies scheint ja heut zu tage kein Proble mehr zu sein.
    Laßt Sie doch Saufen, Herr Schäuble erhält doch seine Steuer (MwSt; Branntweinsteuer; Sektsteuer etc.) und diese kann er doch solidarisch nach Südeuropa oder sonst wo hin überweisen.
  7. #7

    Realitätsfern

    Die "Coolnesspunkte" sollen also die Jugendlichen motivieren? Also sofern hier nicht vom Training in der Grundschule ausgegangen wird ist das wohl eher fehl am Platze.
  8. #8

    Szenario

    Ein reanimationsbedüftiger Volltrunkener liegt am Boden, die umstehenden Jugendlichen zücken erst mal ihr Handy. Wo war noch mal die App? Ach hier, nee, erst mal Facebook, schnell ein Foto -"Lach doch mal" - "Geh aus Bild isch mach Video Alter!" - Dann noch schnell getwittert und äh, was wollte ich noch mal mit dem Handy?
  9. #9

    Falsche Zielgruppe

    Wieso wird eigentlich davon ausgegangen dass die meisten "Komatrinker" Jugendliche sind? Ich arbeite seit 4 Jahren im Rettungsdienst und BEI WEITEM die meisten Betrunkenen sind über 30. Bei so Vorbildern wundert man sich über keinen betrunkenen Jugendlichen. Alkohol wird völlig verharmlost, daran wird auch so eine App nichts ändern, solange ein Großteil der "Erwachsenen" zumindest ein kritisches Trinkverhalten haben.