Innere Sicherheit: Verfassungsschutz spähte 962 Verdächtige mit Kameras aus

DPADer Anschlag von Boston hat eine Debatte über Videoüberwachung ausgelöst: Innenminister Friedrich fordert eine Ausweitung, Verfassungsrichter Voßkuhle warnt vor überzogenen Reaktionen. Nach SPIEGEL-Informationen überwachte der Verfassungsschutz seit 9/11 fast tausend Verdächtige mit Kameras.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-895593.html
  1. #1

    Natürlich verhindern solche Überwachungen...

    schwere und schwerste Straftaten! Es sind nicht alle Terroristen Selbstmordattentäter! Viele von Ihnen hängen auch an ihrem eigenen Leben, was sehr wohl am Fluchtverhalten der Täter in Bosten oder seinerzeit in Frankfurt zu erkennen ist. Ich würde mich jedenfalls sehr viel wohler fühlen, wenn, auch durch Videoüberwachung, die Sicherheit meines Lebens einigermaßen geschützt wäre. Ich gebe zu, daß ich aus Angst vor solchen Attentaten große Menschenansammlungen (auch Verantstaltungen ) nach Möglichkeit meide. Bei der Sichtung vermummter Personen wechsle ich die Straßenseite. Öffentliche Plätze kann ich leider aus meinem Lebenskreis nicht ausschliessen. Meine Ängste haben nichts mit der Inakzeptanz bestimmter Völker, Religionen zutun!
  2. #2

    Woher kenn' ich das bloß...?

    Zitat: "Niemand hat die Absicht, derartige Videoüberwachungsanlagen zu errichten."
  3. #3

    Zitat von flüchtig Beitrag anzeigen
    schwere und schwerste Straftaten! Es sind nicht alle Terroristen Selbstmordattentäter! Viele von Ihnen hängen auch an ihrem eigenen Leben, was sehr wohl am Fluchtverhalten der Täter in Bosten oder seinerzeit in Frankfurt zu erkennen ist. Ich würde mich jedenfalls sehr viel wohler fühlen, wenn, auch durch Videoüberwachung, die Sicherheit meines Lebens einigermaßen geschützt wäre. Ich gebe zu, daß ich aus Angst vor solchen Attentaten große Menschenansammlungen (auch Verantstaltungen ) nach Möglichkeit meide. Bei der Sichtung vermummter Personen wechsle ich die Straßenseite. Öffentliche Plätze kann ich leider aus meinem Lebenskreis nicht ausschliessen. Meine Ängste haben nichts mit der Inakzeptanz bestimmter Völker, Religionen zutun!

    Ist das ihr Ernst? Bei ihnen hat die Terror-und Paranoia PR offenbar gewirkt. Solche Untertanen nach Mann wünscht sich jede Regierung, auch unsere und dieser unsägliche Friedrich vom Alpen Volk.
  4. #4

    Toll...

    ... da gibt es nur ein Problem: Attentate vom Überwacher werden selbst nicht überwacht ...

    seit doch mal ehrlich das ganze dient nur zur abschaffung des rechtsstaates und der einführung eines orwellschen überwachungsstaates
  5. #5

    keine notwendigkeit, keine erhöhte sicherheit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Anschlag von Boston hat eine Debatte über Videoüberwachung ausgelöst: Innenminister Friedrich fordert eine Ausweitung, Verfassungsrichter Voßkuhle warnt vor überzogenen Reaktionen. Nach SPIEGEL-Informationen überwachte der Verfassungsschutz seit 9/11 fast tausend Verdächtige mit Kameras.

    Videoüberwachung: Verfassungsschutz hat 962 Personen ausgespäht - SPIEGEL ONLINE
    *** man kann natürlich immer noch mehr überwachen, aber in deutschland ist die verhältnismäßigkeit mit sicherheit nicht gegeben, eine noch stärkere überwachung würde die sicherheit nicht verbessern. absolute sicherheit ist eine illusion, und der terror, wenn er wirklich intelligent wäre, könnte sich relativ einfach methoden ausdenken, welche die videoüberwachung auf die eine oder andere art aushebeln. ich persönlich brauche keinen überwachungsstaat um mich sicher zu fühlen und will auch nicht das irgendwelche institutionen jeden schritt überwachen. mir tun die menschen leid, die sich aufgrund seltenster einzelfälle nur noch mit angst aus dem haus trauen - sie sind opfer der schrillen medienhysterie und sollten psychologische hilfe aufsuchen.
  6. #6

    mehr Videoüberwachung...

    ...führt nur zu weniger Freiheit und nicht zu mehr Sicherheit. Die Gefahr erwischt zu werden, hat noch nie jemanden von einer Tat abgehalten - und Terroristen erst Recht nicht. Das hat Bosten eindrucksvoll bestätigt. Die Sicherheitsbehörden müssen halt mit guter alter Ermittlungsarbeit Erfolge erzielen. Wenn überall Kameras jeden Schritt überwachen, dann wird das zu einer 'Verarmung' der geistigen Flexibilität der Ermittler führen, nach dem Motto: "haben wir ja sowieso aufgenommen"...schöne, neue Welt....
  7. #7

    D.h. nur knapp etwas mehr als 70 Personen pro Jahr werden demzufolge durchschnittlich pro Jahr überwacht?
    Eine Lachnummer jagt die nächste.
  8. #8

    Schon grotesk, dass eine "Linke", die sich mit der eigenen von einem allmächtigen Geheimdienst geprägten Geschichte beharrlich nicht kritisch auseinandersetzt auf penetrante Weise kleine und große Anfragen stellt, um nachzuweisen wie wir auf ganz doll schlimme Weise überwacht werden. Vielleicht hätten diese Herrschaften mal entsprechende Anfragen an die Stasi richten sollen, wenn Herr Korte meint, Walter Ulbricht zitieren zu müssen.
  9. #9

    Zitat von arti67 Beitrag anzeigen
    Schon grotesk, dass eine "Linke", die sich mit der eigenen von einem allmächtigen Geheimdienst geprägten Geschichte beharrlich nicht kritisch auseinandersetzt auf penetrante Weise kleine und große Anfragen stellt, um nachzuweisen wie wir auf ganz doll schlimme Weise überwacht werden. Vielleicht hätten diese Herrschaften mal entsprechende Anfragen an die Stasi richten sollen, wenn Herr Korte meint, Walter Ulbricht zitieren zu müssen.
    Das ging nicht, deswegen rebellierte man ja auch. Und Leute wie Sie stoßen denen, die aus dieser Revolution, die ja innerpolitisch verlief, jetzt vor den Kopf.

    Im Endeffekt machen damit SIE das, was die SED Führung einst tat, nämliche jene Leute in den Dreck ziehen, die für Bürgerrechte eintreten.