Teenager-Liebe: Ist egal, ob wir drüber reden

CorbisIn welcher Art und Weise ein Paar streitet und wie es Konflikte löst entscheidet ganz wesentlich darüber, ob die Beziehung hält. Das gilt zumindest bei Erwachsenen. Niederländische Forscher haben nun das Streitverhalten von jugendlichen Paaren untersuchten - und eine Überraschung erlebt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-895566.html
  1. #1

    Immer dieses Psychologen blablabla. Die Teenager Zeit ist so lange her, als Erwachsener kommt der Ernst des Lebens. Zieht man von zu Hause weg, muss man seinen Weg finden, manche haben Glück, den richtigen Partner zu finden, andere Pech, dass das nicht klappt. So einfach ist es. Was in der Teenie Zeit war, interessiert nicht mehr und ist auch nicht relevant und was SPON da schreibt, hätte ich auch ohne Probanden gewusst!
  2. #2

    Lieber Blabla als Besserwisserei

    Ich bin sehr froh über das Psychologen blabla. In dieser und ähnlichen Studien werden Hypothesen empirisch geprüft. Die Küchenpsychologie ("hätte ich auch ohne Probanden gewusst") mag durch diesen Befund bestätigt werden. Nichtsdestotrotz ist diese Art Forschung zu wichtig, als dass sie sich narzisstisch abwerten ließe.
  3. #3

    Madame Julia-s12345

    Ich bin 32 Jahre alt, aber kann mich noch sehr gut an meine Teenagerzeit erinnern.
    Und ich muss mich über Sie wundern.
    Heisst es nicht "Wer die Geschichte ignoriert, ist dazu vedammt, sie zu wiederholen"? Das gilt auch für dein eigenes Lebens-Märchen.
  4. #4

    Teenager-Beziehungen sind selten langfristig

    Die meisten Teenagerbeziehungen dauern zwischen wenigen Wochen und wenigen Monaten. Länger als ein Jahr dauern die wenigsten. In diesem Alter sucht man meist noch nicht den Partner fürs Leben, und daher ist es auch noch nicht wichtig, wie gut man mit Konflikten umgehen kann.
  5. #5

    So ein Quark!

    Na klar streiten sich Jugendliche weniger über grundlegende Lebensbereiche. Sie sind ja auch noch nicht "fertig" und haben Erfahrungen eines Erwachsenen und der "cause and effect"-Katalog ist bei Weitem nicht so groß. Wenn sie sich streiten dann sicher eher darüber, welches Lied von Lady Gaga das beste ist und wie man sich so anzieht. Viel mehr wird bei den meisten nicht kommen. Vielleicht noch Eifersüchteleien.
    Die lieben Forscher sollten sich lieber mal die Erwachsenen anschauen, die immer noch in diesem Stadium der Entwicklung festhängen und deshalb keine Paarbeziehungen mehr aufbauen können. Das ist das spannendere Thema.
  6. #6

    Alltag macht die Beziehung kaputt

    Wer sich nur zum Sport, Kino, Einkaufen, Ausgehen und Sex trifft hat viel bessere Chancen auf eine glückliche Beziehung als Paare mit einem gemeinsamen Haushalt. Das ständige aufeinander rumhocken ohne Rückzugsmöglichkeiten macht die Beziehung kaputt. Es ist doch geil sich nur zu Treffen wenn man gut gelaunt mit dem Partner was unternehmen will.
  7. #7

    Diverse Studien mit Erwachsenen?

    Zitat von esheisstextravertiert Beitrag anzeigen
    Ich bin sehr froh über das Psychologen blabla. In dieser und ähnlichen Studien werden Hypothesen empirisch geprüft. Die Küchenpsychologie ("hätte ich auch ohne Probanden gewusst") mag durch diesen Befund bestätigt werden. Nichtsdestotrotz ist diese Art Forschung zu wichtig, als dass sie sich narzisstisch abwerten ließe.
    Die Aussage in dem Satz "... dass die Beziehungen länger halten, wenn Paare Konflikte konstruktiv angehen und sich danach wieder zusammenraufen können." kann man doch nicht eine Hypothese nennen.
    Beziehungen halten logischerweise länger, wenn die Beteiligten Konflikte konstruktiv angehen. Das muß man doch nicht durch Studien heraus bekommen.



    Und ... wie meinen Sie:
    "Nichtsdestotrotz ist diese Art Forschung zu wichtig, als dass sie sich narzisstisch abwerten ließe"?
  8. #8

    putzig

    Zitat von julia-s12345 Beitrag anzeigen
    Immer dieses Psychologen blablabla. Die Teenager Zeit ist so lange her, als Erwachsener kommt der Ernst des Lebens. Zieht man von zu Hause weg, muss man seinen Weg finden, manche haben Glück, den richtigen Partner zu finden, andere Pech, dass das nicht klappt. So einfach ist es. Was in der Teenie Zeit war, interessiert nicht mehr und ist auch nicht relevant und was SPON da schreibt, hätte ich auch ohne Probanden gewusst!
    Sie sind das Ergebnis Ihres Werdegangs und dazu gehört auch die Pubertät. Was Sie als Kind gehabt haben oder auch nicht, das nehmen Sie mit in Ihre Loslösung von den Eltern. Sie tun grade so, als müssten Sie sich nur häuten und, voila, die flugfähige Libelle ist da. So simpel geht die Geschichte nicht.
    In der Pubertät mag mancher strunzdumm gewesen sein und keine Ahnung vom Leben gehabt haben, das kann sich ändern. Wie man aber in diese Phase eintaucht und was man draus macht, das hängt maßgeblich vom vorherigen Leben ab. Welches Sie, trotz heldenhafter Schilderung, nicht einfach so abstreifen können. Sie lügen sich was in die Tasche. Es sei Ihnen unbenommen.
  9. #9

    Ja klar

    Streits im Teenageralter haben keinen Einfluß, erstmal (nicht zu unterschätzen!) weil wohl die wenigsten sich einen Haushalt teilen und am Abend wieder ins gleiche Bett steigen müssen, wenn sie nicht aufs Sofa umziehen wollen.

    Und, weil's da ja um praktisch nichts geht. Da drehen sich die Probleme nicht um's Kinderkriegen, Mietezahlen, fürn Job wegziehen müssen. Sondern um nen unbezahlten Kinobesuch oder nen vergessenen Jahrestag. Also Dinge, über die man auch hinwegsehen KANN.

    U. a. deswegen ist es mir aber auch unverständlich, weshalb die Studie sich nur die heterosexuellen Jugendlichen vorgeknöpft hat.
    Für homosexuelle Paare kann's bei den Streits eben viel eher um eine Zukunftsentscheidung gehen: Outen wir uns oder nicht? Händchenhalten/Küsse in der Öffentlichkeit wie andere Pärchen auch oder doch lieber den negativen Folgen ausweichen?

    Aber da man so fantasielos an der Heteronormativität hängt, taugt die Studie sowohl mit Versuch, These als auch Schlußfolgerung nur als Seitenfüller.