Italiens Regierungskrise: Im Räderwerk der Dilettanten

AFPFünfter Wahlgang in Rom: Die Rechten wählen nicht mit, die Linken geben leere Zettel ab. Die chaotische Suche nach einem neuen Staatsoberhaupt zeigt das ganze Elend des überkommenen politischen Systems in Italien.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-895559.html
  1. #1

    not exactly as u say

    it's isn't exactly as u say...yes in italy now there is a lot of confusion, but its due to two factors:
    the constitutional rules written after the II world war are very complicated and distrubute even too well any power of the State, were made in this way because before there was a dictature u know something about.
    Second actually is a period of changing from the so called "second republic", (Berlusconi era, wich characterized the last 20 years) and the third...wich will take at least one year to take shape...and probably will be led by the Florence major Matteo Renzi, just 38 years old now.
    Don't worry germans all is under control...enjoy the show now...
  2. #2

    "Ein überkommenes System"...

    ... dann hat der Autor doch sicher gleich eine Alternative parat !

    Wir hören ?
  3. #3

    Im Räderwerk der Dilettanten ?

    Wenn man alle EU-Staaten betrachtet, die Medien-, u. die politischen Lügen bei Seite läßt, stehen doch alle Staaten vor unlösbaren finanziellen Problemen, die eben nicht mit Sparen zu lösen sind.
    Die heutige Politik bedient sich immer noch der Politik des "Raubrittertums" was zur Folge haben muß, das auch die Lösungen wie früher zwangsläufig sind.
    Das sind dann heute eben der "innere Konflikt" oder wie man damals sagte: "es wird Krieg geben" !
    Man kann darauf warten, auch wenn man es heute dem Volk noch nicht näher bringen will.
  4. #4

    Bersani hatte einen Feind in seiner Partei

    Und der ist ohne zu zögern Renzi , der Möchtgern Premier .
    Auch seinem Verhalten ist zu verdanken dass Bersani nicht immer die RUhe hatte zu entscheiden , denn immer vor wichtige Passagen , entweder besuchte Renzi den Berlusconi in seiner Privanten Villa oder gab Interwiev die alles andere als Aufbauend für die Partei war , seine Erklärungen über Marini und über Finocchiaro hätte man von Berlusconi erwarten können , nicht aber von einem Parteimitglied , Renzi hat sich stets neben der Partei bewegt , er wollte "Abwracken " nun hat die Partei abgewrackt die noch eine Schimmel Hoffung für Italien räpräsentiert hatte , am ende steht der Berlusconi wieder oben .
    Wenn Renzi glaubt aus der Trümmern eine eigene Partei zu gründen und Berlusconi zu schlagen , hat sich geschnitten , die Trümmern werden Jahrzehnten áuf das linke Spektrum lasten .
    Eine Lösung wäre jetzt , Rodota´ als Präsident zu wählen und danach Rodota´ sollte der Prodi das Mandat geben um eine neue Regierung zu bilden , das wäre noch eine Goldene Lösung , auf die aber im Augenblick keiner denkt .
  5. #5

    Man muss sich vor Augen halten....

    dass Italien zu den EU-Staaten gehört! Dann sind da noch Griechenland, Spanien, Portugal, Ungarn,...... Frankreich hat auch zunehmend Unterhaltungswert, - diese EU-Veranstaltung ist einfach nur absurd und lächerlich, das drückt sich am besten in der Situation Italiens aus!
  6. #6

    Und dafür sollen wir mit Eurobonds haften?

    Ein Volk, das einen Verbrecher wie Berlusconi zum xten Mal mit reichlich Stimmen gewählt hat. Eine Politikerkaste, die nur an ihre eigenen Pfründe denkt?

    Wenn ich mir vor Augen führe, wie das nach der Bundestagswahl weitergehen wird, wenn unsere nächste Regierung - ob unter Merkel oder Steinbrück - unter Verweis auf die dramatisch verschärfte Lage Eurobonds zustimmt, könnte ich kotzen. Deutschland und seine Steuerzahler zahlen dann die Rechnung für das abgewirtschaftete Italien. Und die Italiener lachen sich ob der Dummheit der Deutschen mal wieder ins Fäustchen.
  7. #7

    Zitat von DerNachfrager Beitrag anzeigen
    ... dann hat der Autor doch sicher gleich eine Alternative parat !

    Wir hören ?
    Die Schweizer haben ein funktionierendes, von der Bevölkerung akzeptiertes System.
  8. #8

    Es Reicht!

    Alles in Italien ist genau nach der Verfassung abgelaufen. Das es keine Mehrheit gab ist erstens die Schuld von Berlusconi der das vorhergehende Wahlrecht geaendert hat zum sogenannten Porcellum. (Schweinerei) aber es ist auch klar dass die linke nicht mit Berlusconi zusammenregieren kann und will. Und Grillo ist eh gegen alles. Das ist eine Situation die es in einer Demokratie geben kann, dass dies gerade mit der Neuwahl des Praesidenten zusammenfaellt ist Zufall. Dieser wird in mehreren Turnusen Gewahlt und das wird auch dieses Mal so sein. Italien hat deswegen nicht mehr oder weniger Krise, es dauert einfach 4 Wochen laenger. Die bisherige Regierung bleibt im Amt bis die neue gewaehlt ist. Sie ist handlungsfaehig und hat gerade ein Paket von 40 mia abgesegnet. Zur Erininnerung Italien ist einer der GROSSEN NETTOZAHLER der Eu und die Kommentare von wegen zuedlich von Florenz ist eh alles Mafia und das Mutti eh alles zahlen muss ist sehr sehr dummes Stammtischgeplapper. Ich glaube in Deutschland gibt es genug zu tun mit den eigenen Steuerbetrueger, der riesigen Staatsschuld von 23.000 Euro netto pro Kopf und seien wir doch ehrlich.....sooooooooo toll geht es den Deutschen nun auch nicht sonst wuerden sie nicht in Scharen ins Ausland auswandern (380.000 nur in die Schweiz in 10 Jahren) also Ball schoen flach halten und die eigene Huette ordentlch halen. Giostamm Zuerich und Bologna
  9. #9

    Zitat von frenchcurry Beitrag anzeigen
    Die Schweizer haben ein funktionierendes, von der Bevölkerung akzeptiertes System.
    Sie meinen eine Steuerose zu sein, und damit soviel Geld zu verdienen das es keine Probleme gibt

    Das bedeutet dann, D jagt Fr die Steuerzahler mit Ministeuern ab, Fr macht dasselbe mit Italien, und Italien mit Deutschen?

    Ganz am Ende zahlt nicht-wie jetzt-1/3 der Unternehmer nur Ministeuern, sondern keiner mehr?