Kinderlebensmittel: Foodwatch kürt dreisteste Werbemasche

foodwatchDie Gewinnmargen sind bei Süßigkeiten besonders hoch. Deshalb wird das Naschzeug für Kinder gerne als "gesundes Lebensmittel" angepriesen. Foodwatch lässt jetzt über die "dreisteste Werbemasche" abstimmen - von der Zuckerbombe Frühstücksflocken bis zu fettigen Kinderchips.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-894970.html
  1. #1

    naja,

    obwohl Nutelle in allen Kitas ? und Schulen nicht gern gesehen wird und sogar auf der roten Liste steht, machen unsere Superfussballer mit Herr Löw zusammen kräftig Reklame !
  2. #2

    Ferrero

    Die schlimmste Firma wurde vergessen... die, die "Kinder" Produkte herstellt und es auch noch groß draufschmieren darf obwohl es nichts weiter als Zucker und Fett enthält.
  3. #3

    Wo sie recht haben...

    Natürlich macht Werbung nicht dick, Dr. Oetker. Aber die beworbenen Produkte! Für wie blöd halten uns die PR-Abteilungen dieser Unternehmen eigentlich? Gezielt Ungesundes verkaufen ist eine Sache. Den Verbraucher zusätzlich für extradumm verkaufen - muss das sein?!
  4. #4

    Geld stinkt nicht !

    So funktioniert das System !
  5. #5

    Reingefallen

    Die Transparenz auf dem Lebensmittelmarkt ist so groß wie nie, leider interssiert das eine Menge Kunden schlicht nicht.
    Als neulich bei meinem Discounter um die Ecke, eine Müslimischung mit neuer Verpackung und dem großen Aufdruck "Neue verbesserte Rezeptur" auftauchte, die alte aber als Restbestand noch daneben stand, habe ich mit einfach die Mühe gemacht mal die Inhaltsstoffe duchzugehen, nur um festzustellen, daß schlicht der Anteil teurer Nüsse zugunsten billiger Haferflocken gesenkt wurde.
    Preiserhöhung durch die Hintertür, verkauft als Innovation.
    Eine Nachbarin, die kurz hinter mir dazukam griff unverdrossen (natürlich) zur neuen Packung, und quittierte meinen Hinweis mit dem lapidaren Kommentar "Mir doch egal".

    Der Verbraucher hat mehr Macht, als man glaubt, grade die Discounter stellen konsequent ins Regal, was viel Umsatz pro Regalmeter macht und schmeißt konsequent alles raus, was das nicht macht.
    Das Angebot orientiert sich konsequent an der Nachfrage.
    Dann fliegt Babynahrung eben raus.

    Wenn wir konsequent Verarschungsartikel zum Ladenhüter machen würden, würden die schneller aus dem Regal fliegen, als Merkel 'ne Volte macht und Steinbrück das nächste Fettnapf findet.

    Die Lektion hab ich damals als junger Mensch bei Brent Spar gelernt.
    Shell scheint die Lektion inzwischen vergessen zu haben.
  6. #6

    Aber nicht nur Zucker....

    Ich bin mir nicht so sicher, aber der Windbeutel orientiert sich wohl doch sehr an der allgemeinen Wahrnehmung gesunder Ernährung. Sicherlich ist Zucker nicht gesund, aber wesentlich schwerwiegender finde ich Weizen. Beides sind kurzkettige Kohlenhydrate, während Zucker man noch schmeckt, so ist das bei Weizen nicht mehr der Fall. Ich denke hier an die ganzen Flakes und handelsüblichen Müslis, die es gibt - die hauen ordentlich rein, und machen nicht nur dick sondern auch wegen der nachfolgenden Fressnarkose, auch lethargisch, träge und müde. Bei einem Hambürger macht nicht Bulette fett, sondern die Majo in Kombination mit dem "Weizenträger" oder auch Brötchen genannt.
  7. #7

    Was würden wir bloß machen, wenn wir Foodwatch nicht hätten? Bestimmt würden wir immer noch glauben, alles, was in der Werbung gesagt wird, wäre wahr. Ach was, wir würden wahrscheinlich noch auf den Bäumen leben, wenn es die nicht gäbe. Danke, mit ganzem Herzen, danke, dass ihr uns bei der Hand nehmt und uns die Welt erklärt!
  8. #8

    fette Kinder

    ich bin wirklich kein Freund der int. Lebensmittelindustrie und meiste wofür man Geld ausgeben kann ist abscheulich.
    Es stellt sich allerdings die Frage; Wer kauft ein, bzw. wer deckt den Tisch?
    Werbeluegen gehören an den Pranger, Empörung uber Lebensmittel panscher legitim und Organisationen wie Foodwatch leisten sehr wichtige Arbeit. Der Negativbeispiel der Eltern wird allerdings regelmäßig ausser Acht gelassen.
    Es bedarf einer Aufklärung die, die Eltern
  9. #9

    Kinderchips

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gewinnmargen sind bei Süßigkeiten besonders hoch. Deshalb wird das Naschzeug für Kinder gerne als "gesundes Lebensmittel" angepriesen. Foodwatch lässt jetzt über die "dreisteste Werbemasche" abstimmen - von der Zuckerbombe Frühstücksflocken bis zu fettigen Kinderchips.

    Foodwatch kürt dreisteste Werbemasche für Kinderlebensmittel - SPIEGEL ONLINE
    Sind fettige Kinderchips denn aus fetten Kindern gemacht? Und gibt es auch magere Kinderchips?

    Andererseits denke ich, dass Kinderchips für Kinder per se ungesund sind und verboten gehören, denn ich kann mir schlecht vorstellen, dass ein Kind, aus dem Chips hergestellt werden, diese Tortur überlebt.