Ultralange Gammablitze: Das langsame Sterben der Blauen Riesen

NASA/ GSFC/ S. WiessingerGammablitze sind gewaltige Energieausbrüche - aber sie währen normalerweise nur kurz. Jetzt haben Forscher einen sieben Stunden langen Ausbruch beobachtet. Der Grund war offenbar der Todeskampf eines gigantischen Sterns, Hunderte Mal größer als unsere Sonne.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-894915.html
  1. #1

    hmmm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gammablitze sind gewaltige Energieausbrüche - aber sie währen normalerweise nur kurz. Jetzt haben Forscher einen sieben Stunden langen Ausbruch beobachtet. Der Grund war offenbar der Todeskampf eines gigantischen Sterns, Hunderte Mal größer als unsere Sonne.

    Blaue Riesen lösen ultralange Gammablitze aus - SPIEGEL ONLINE
    Dann wird aber die Leistung der Gammaemission nicht so ganz ultrastark gewesen sein bei einem "Verschwinden" des Sterns innerhalb von ganzen 7 Stunden (Gesamtenergie als Zeitintegral der Momentanleistung). Klingt vielleicht zwar pedantisch, aber bei diesen Dimensionen ist nichts mehr pedantisch. Faszinierend...
  2. #2

    dumme Frage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gammablitze sind gewaltige Energieausbrüche - aber sie währen normalerweise nur kurz.
    Wie weit wird so ein Gammablitz eigentlich zeitlich gedehnt, wenn er aus einer Entfernung von 7 Milliarden Lichtjahren kommt?

    Gibt hier doch bestimmt jemanden, der so eine Abschätzung im Kopf hat.
  3. #3

    Schlag nach bei Shakespeare

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    Dann wird aber die Leistung der Gammaemission nicht so ganz ultrastark gewesen sein ......
    Schlag doch die Zahlen nach:
    [1212.2392] The ultra-long Gamma-Ray Burst 111209A: the collapse of a blue supergiant?
    Is nich geh heim!
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gammablitze sind gewaltige Energieausbrüche - aber sie währen normalerweise nur kurz. Jetzt haben Forscher einen sieben Stunden langen Ausbruch beobachtet. Der Grund war offenbar der Todeskampf eines gigantischen Sterns, Hunderte Mal größer als unsere Sonne.

    Blaue Riesen lösen ultralange Gammablitze aus - SPIEGEL ONLINE
    Körper wachsen nicht linear, sondern kubisch. Dementsprechend ist solch ein Stern nicht 1000-mal, sondern 1000³-mal so groß wie die Sonne.
  5. #5

    Zitat von lechuck77 Beitrag anzeigen
    Körper wachsen nicht linear, sondern kubisch. Dementsprechend ist solch ein Stern nicht 1000-mal, sondern 1000³-mal so groß wie die Sonne.
    Bei lediglich der 20fachen Masse der Sonne und einer solchen Ausdehnung waere die Dichte aber dann auch nur 20/1000000000 (Schichteneffekte mal aussen vor). Da soll dann noch Kernfusion stattfinden? Oder haben diese blauen Riesen so eine Art duenne Plasma-Atmosphaere aufgrund der hohen Schwerkraft?
  6. #6

    Das ist Quatsch!

    Zitat von lechuck77 Beitrag anzeigen
    Körper wachsen nicht linear, sondern kubisch. Dementsprechend ist solch ein Stern nicht 1000-mal, sondern 1000³-mal so groß wie die Sonne.
    Ein Stern, der den 1000-fachen Durchmesser der Sonne hat, hat eine millionenfache Oberfläche und bei angenommen gleicher Oberflächentemperatur damit eine millionenfache Leuchtkraft. Das Volumen wäre zwar 10 hoch 9 (oder 1000 hoch 3) mal so groß, keineswegs aber die Masse. So große Sterne bestehen aus ultradünnem Gas. Denn bei etwa 200-300 Sonnenmassen ist absolut Schluß. Schwerere Sterne sind physikalisch gar nicht möglich.
  7. #7

    Was wuerde ich dafuer geben wenn

    Herr Prof Harald Lesch Fragen aus dieser SPON Rubrik noch auf seine Tafel in Alpha Centauri vom BR schreiben wuerde anstatt weiter im sterilen ZDF-Bauhaus alt auszusehen...
  8. #8

    Fakten

    Vermutlich hat der Autor da was verwechselt. Wenn der Durchmesser 20 mal so gross wie die Sonne ist, steigt die Masse auf das 1000fache. Ein weiterer Beleg dafuer, dass die Artikel entweder zu schnell rausgehauen werden, ohne dass das jemand liest, oder dass die Qualitaet der Redakteure im Sinken begriffen ist.
  9. #9

    Es gibt keine zeitliche Dehnung

    Zitat von Zitrone! Beitrag anzeigen
    Wie weit wird so ein Gammablitz eigentlich zeitlich gedehnt, wenn er aus einer Entfernung von 7 Milliarden Lichtjahren kommt?

    Gibt hier doch bestimmt jemanden, der so eine Abschätzung im Kopf hat.
    Ein Ereignis ist am Ursprungsort genauso kurz oder lang wie am Beobachtungsort. Die Lichtgeschwindigkeit ist exakt konstanst und nicht etwa gestreut. Man beobachtet schließlich Gammablitze, die nur Sekunden dauern aus mehreren Milliarden Lichtjahren Entfernung. Die Dauer eines solchen Ereignisses läßt aber Rückschlüsse auf die Größe der emittierenden Quelle zu. Wenn ein Ereignis sehr kurz ist, dann kann die Quelle praktisch nicht größer als das die Strecke sein, die das Licht in dieser Zeit zurücklegt.