Geld für neue Studienplätze: Her mit den Milliarden

ddpAn den Hochschulen drängen sich so viele Studenten wie nie zuvor - und es sieht nicht so aus, als würde der Boom zurückgehen. Jetzt deutet sich aber an, dass sie Bund und Länder auf die Finanzierung all der Studienplätze einigen könnten. Im Gespräch sind einige Milliarden Euro.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-893881.html
  1. #1

    Kürzungen

    An den Unis werden die Mittel gerade gekürzt, die Studentenzahlen sollen abgesenkt werden. Damit werden die Mrd zweckentfremdet an andere Stellen in den Länderhaushalten fliessen.
  2. #2

    Zitat von ludna Beitrag anzeigen
    An den Unis werden die Mittel gerade gekürzt, die Studentenzahlen sollen abgesenkt werden. Damit werden die Mrd zweckentfremdet an andere Stellen in den Länderhaushalten fliessen.
    Sehe ich auch so kommen. Zu Zeiten der ersten Paktphase wurden an den Unis die ich kenne die grundlegenden Mittel gekürzt, trotz gewollter steigender Studentenzahl. Die Rundmail des Präsidenten meiner damaligen Uni klang, angesichts einer mehrer Millionen schweren Kürzung, wie ein verzweifelter Durchhalteappel. Zeitgleich lobte die betreffene Länderregierung (Hessen) in der Presse ihren großen Einsatz für die Hochschulen das Landes. Man muss sich wirklich Fragen wo das Geld von 2007 bis 2010 geblieben ist. Und man muss sich fragen bzw. anzweifeln, ob die neuen Milliarden nun endlich dazu führen, dass Angestellte im akademischen Mittelbau, welche den Großteil der Lehre abhalten, nicht länger von einem befristeten Vertrag in den nächsten stolpern müssen. Zur Zeit sieht es nähmlich so aus, dass man als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni nicht nur Professoren, sondern auch einfache Büroangestellte oder technische Hilfskräfte ohne akademischen Abschluss für ihre sicheren Arbeitsplätze einfach nur beneidet. Besagte Angestellte können für die Zukunft planen und ohne Angst Kinder in die Welt setzen. Dagegen wissen viele promivierte Lehrende an der Uni nicht einmal ob sie nächstes Jahr noch einen Job haben oder ob die Verwaltung es sich bis dahin anders überlegt hat.
  3. #3

    In Sachsen-Anhalt ist der Kahlschlag fast schon beschlossen

    Aktuell haben der Finanzminister und der Ministerpräsident in Sachsen -Anhalt nicht vor Geld in die Unis zu stecken sondern in 2014 26,5 Mio. € zu kürzen und dann ab 2015 jährlich den Etat um jeweils 5 Mio. € zu kürzen. Das bedeutet bei steigenden Kosten für Personal und Energie einen massiven Personalabbau was sich auch darin ausdrückt, dass die Studierendenzahl um 22.000 reduziert werden soll.
    Die Zahl der Studierenden an den medizinischen Fakultäten soll zum Beispiel halbiert werden, da der Bedarf an Medizinern im Land angeblich gesunken sei.

    So wird das nie was im Land der "Frühaufsteher". Bald wird es nur noch heißen

    Sachsen-Anhalt, das Land der Altenpflege
  4. #4

    Liebe Studenten ...

    ... , bitte habt doch Einsehen! Das Geld, das ihr fordert, ist viel besser in Griechenland aufgehoben. Sonst müßten die armen Steuersünder dort noch ihre eigenen Staatsschulden bezahlen. Die haben bislang schon auf so viel verzichtet. Zum Beispiel auf das Steuerzahlen. Da könnt ihr doch jetzt auf so etwas banales wie Bildung verzichten. Die Müllabfuhr braucht doch auch Nachwuchs.
  5. #5

    Überfällig

    Das ist Schuld von Schavan. Ich verstehe die Kritik an den Ländern nicht. Die Länder sind arm; ihnen muss geholfen werden! Das gebietet auch die Vergangenheit.

    WIr brauchen mehr Studienplätze. Jedes Kind muss studieren können, denn alle Kinder haben das Potenzial zu studieren und jedes Kind verdient die gleichen Chancen! Nur in D ist diese himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass Kinder aus reichen Familien studieren. Dabei müssten diese Kinder eher einmal einfache Berufe machen, damit sie die Lebensrealität kennenlernen! Die Kinder von einfachen Leuten sollten dagegen alle das Abitur bekommen. Gottseidank, gibt es Länder, z. B. Hamburg, wo das heute schon ist. Das macht Hoffnung.

    Die Unis sollten zudem noch mehr für Frauen und Migranten geöffnet werden. Was spricht für Frauenunis, an denen Frauen belästigungsfrei studieren können? Aber dafür ist kein Geld da, nur für Rüstungsprojekte und Rettung von Banken!
  6. #6

    Zitat von sirisee Beitrag anzeigen
    Das ist Schuld von Schavan. Ich verstehe die Kritik an den Ländern nicht. Die Länder sind arm; ihnen muss geholfen werden! Das gebietet auch die Vergangenheit.

    WIr brauchen mehr Studienplätze. Jedes Kind muss studieren können, denn alle Kinder haben das Potenzial zu studieren und jedes Kind verdient die gleichen Chancen! Nur in D ist diese himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass Kinder aus reichen Familien studieren. Dabei müssten diese Kinder eher einmal einfache Berufe machen, damit sie die Lebensrealität kennenlernen! Die Kinder von einfachen Leuten sollten dagegen alle das Abitur bekommen. Gottseidank, gibt es Länder, z. B. Hamburg, wo das heute schon ist. Das macht Hoffnung.

    Die Unis sollten zudem noch mehr für Frauen und Migranten geöffnet werden. Was spricht für Frauenunis, an denen Frauen belästigungsfrei studieren können? Aber dafür ist kein Geld da, nur für Rüstungsprojekte und Rettung von Banken!
    Ein gewisser Sarkasmus in ihrem Beitrag ist ja nicht zu übersehen, obwohl ich den Grund dafür nur bedingt verstehe. Mit Abi und Studium hat man nun mal die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt...und das wissen auch die Schüler, die sich für ein Studium entscheiden. Und diesen Unsinn von wegen "erst mal die Lebensrealität kennenlernen" kann ich echt nicht mehr hören.