Tempokontrollen: Politiker fordern Zulassung von Blitzwarnern

dapdWarnungen vor Blitzern sind im Radio zwar erlaubt, aber auf dem Handy verboten. Das wollen Politiker aus Sachsen und Hessen nun ändern. Auf der Verkehrsministerkonferenz in Flensburg setzen sie sich für eine Legalisierung von Smartphone-Apps als Radarwarngeräte ein.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/p...-a-893522.html
  1. #1

    optional

    Wenn die Autofahrer grundsätzlich die erlaubte Geschwindigkeit fahren würden, würden diese Warngeräte nicht existieren. Ich bin Autofahrer, und halte mich an die geltenden Geschwindigkeitsvorgaben. Dieses sollten alle tun und nicht nur an den Stellen, an denen Blitzer stehen!
  2. #2

    Gute Idee. Einfach die "Starenkästen" nur noch als leere Attrappe aufstellen (spart die Kosten für aufwändige Kameratechnik, Wartung und Auswertung der Filme) und jede Menge Apps schalten. Das Smartphone sollte mindestens einmal in der Minute einen schrillen Alarmton durch den Bürgerkäfig schicken.
  3. #3

    Neverending story ...

    Und immer wieder der Streit um Tempokontrollen. Es ist völlig unrealistisch anzunehmen, dass sich Blitzer-Apps heute noch verbieten lassen. Jeder hat sie. Also ist die Legalisierung nur konsequent. Allerdings geht es in der Sache doch darum, und da bin ich auch konsequent, dass Geschwindigkeitsvorschriften auch von allen Verkehrsbeteiligten bindend eingehalten werden müssen. Leider sieht ein großer Teil der Verkehrsteilnehmer das heute noch immer anders, nach der Devise, wer nicht erwischt wird, kommt halt früher an. Ich bin deshalb wirklich dafür, dass stufenweise die heutigen technischen Möglichkeiten genutzt werden um dieses Rowdytum zu beenden. Ein erster Schritt könnte sein, dass alle Fahrzeuge mit einer Blackbox ausgestattet werden, die z.B. die letzten 2 Stunden aufzeichnet und zwar erlaubte Geschwindigkeit (festgestellt durch GPS-Daten) und dementsprechende Geschwindigkeitsüberschreitung. Gerät man dann in eine Kontrolle, ist man fällig - ohne Wenn und Aber. Die nächste Stufe könnte eine automatische Geschwindigkeitsbegrenzung durch entsprechende elektronische Abregelung des Fahrzeuges in entsprechenden Tempozonen sein. Hier müsste nichts aufgezeichnet werden und selbst die kritischsten Datenschützer können nichts dagegen tun. Langfristig, wenn alle Autos mit einer derartigen Technologie ausgestattet wären, wären Kontrollen obsolet und es könnten sogar die Schilder abmontiert werden, weil dies elektronisch geregelt wird.
  4. #4

    Zitat von spon-facebook-1459922526 Beitrag anzeigen
    Wenn die Autofahrer grundsätzlich die erlaubte Geschwindigkeit fahren würden, würden diese Warngeräte nicht existieren. Ich bin Autofahrer, und halte mich an die geltenden Geschwindigkeitsvorgaben. Dieses sollten alle tun und nicht nur an den Stellen, an denen Blitzer stehen!
    Und stört der Heiligenschein nicht beim Einsteigen?
  5. #5

    Staatshörig?

    Zitat von spon-facebook-1459922526 Beitrag anzeigen
    Wenn die Autofahrer grundsätzlich die erlaubte Geschwindigkeit fahren würden, würden diese Warngeräte nicht existieren. Ich bin Autofahrer, und halte mich an die geltenden Geschwindigkeitsvorgaben. Dieses sollten alle tun und nicht nur an den Stellen, an denen Blitzer stehen!
    Als ich jung war dachte ich auch der Staat kümmert sich vorbildlich um seine Bürger. Später lernte ich das die Wirtschaft zu 50% von Staatsausgaben, meist Gehältern von Beamten und anderen Mitarbeitern getrieben ist. Alles Menschen die sich Irren können - und das leider ohne Konsequenzen auch tun (da unterscheiden sich die Entscheider beim Staat wenig von den Bankern)

    Wer sich seine Entscheidungsfreiheit egal ob beim Hausbau oder Autofahren vom Staat vorschreiben lässt, gibt seine wichtigsten Recht ab. Es ist sehr wichtig, das egal in welchem Bereich die Bürger darüber nachdenken ob Gesetze und Vorschriften der Bequemlichkeit der Verwaltung oder dem Nutzen aller dienen.

    Zurück zum Blitzer - Der Antrag hat realpolitische pragmatische Ansätze und ist daher gutzuheisen - Die Polizei wird auch bald nachrüsten mit Geräten mobiler sind und nicht mehr erkannt werden.
  6. #6

    Wie, das ist noch gar nicht legal?

    In Sachsen macht ein lokaler Radiosender (RSA) schon jetzt jede Stunde Werbung für seine Blitzer-App ("für blitzgescheite Autofahrer", "funktioniert auch außerhalb von Sachsen")
  7. #7

    Viel zu früh...

    Viel zu früh... das Thema muss erst im oder nach dem "Sommerloch" behandelt werden, damit die Wähler vom Einsatz ihrer Politiker überzeugt und zum Wahlgang motiviert werden.
  8. #8

    optional

    Mit stationären Radarkontrollen werden doch eh nur die Ortsunkundigen erwischt. Die Einheimischen kennen die kritischen Stellen und bremsen vorher. Die Legalisierung der Warnfunktion stellt lediglich eine Art Chancengleichheit für alle Autofahrer her. Bleibt nur die Frage, ob stationäre Blitzer dann aber überhaupt noch sinnvoll sind.
  9. #9

    So und nicht anders sieht es aus.

    "Den Autofahrern würde damit der Eindruck vermittelt, sie müssen vor der Radarfalle mal kurz bremsen und dürfen dann wieder Gas geben."
    So und nicht anders sieht es aus.

    Überspitz gesagt: An der Radarstelle abbremsen und 100m weiter jemanden über der Haufen fahren.
    Genauso gehören diese Blitzerwarnungen im Radio verboten. Wer sich nicht an die StVO hält, hat auf der Strasse nichts zu suchen.
    Das ich jemanden vor einer Blitzstelle warne, habe ich mir schon vor Jahren abgewöhnt. Wer der Meinung ist, sich nicht an die StVO zu halten, der soll auch zur Kasse gebeten werden.