Ex-Uni-Chef vor Gericht: "Messer in den Rücken gestoßen"

DPAEr soll 180.000 Euro seiner Hochschule veruntreut haben: Christopher Jahns, ehemaliger Präsident der Managerschmiede "European Business School" muss sich vor dem Landgericht Wiesbaden verantworten. Er bestreitet die Vorwürfe - alles sei eine große Intrige.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-893397.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er soll 180.000 Euro seiner Hochschule veruntreut haben: Christopher Jahns, ehemaliger Präsident der Managerschmiede "European Business School" muss sich vor dem Landgericht Wiesbaden verantworten. Er bestreitet die Vorwürfe - alles sei eine große Intrige.

    Ex-Rektor der "EBS" Christopher Jahns steht in Wiesbaden vor Gericht - SPIEGEL ONLINE
    Ein richtiges Vorbild für die zukünftige Wirtschaftselite - an sich selbst denken und die Mitmenschen ver......
    Toller Hecht, nur leider hat er sich erwischen lassen. Das können andere besser, und die geben sich nicht mit dem Portogeld ab.
  2. #2

    Wir brauchen dringend eine Justizreform

    Ich kann nicht beurteilen, wo in dem o.a. Fall die Wahrheit liegt und welche Vorwürfe zutreffen oder nicht. Tatsache ist, dass die Justiz (i. o.a. Fall die Staatsanwaltschaft) ein ausgesprochen erratisches Verhalten an den Tag legt. Beispiele gibt es viel. Wir sollten uns nicht damit abfinden.
  3. #3

    Wie ist das eigentlich ...

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    Ein richtiges Vorbild für die zukünftige Wirtschaftselite - an sich selbst denken und die Mitmenschen ver......
    Toller Hecht, nur leider hat er sich erwischen lassen. Das können andere besser, und die geben sich nicht mit dem Portogeld ab.
    ... mit der Unschuldsvermutung ? Durch die Veröffentlichung im Netz und der Möglichkeit, seine Meinung zu äußern, werden zunehmend Menschen öffentlich verurteilt, bevor es überhaupt zu einem Prozess gekommen ist. So lange kein Urteil gefällt ist, ist Meinungsäußerung eine fragwürdige Sache.
  4. #4

    Mir ist zwar schleierhaft

    wieso ein Hochschulrektor-Rektor einen Dienstwagen mit Fahrer braucht, aber dieser Teil ist Pillepalle. Allerdings sechsstellige Aufträge an die eigene Firma zu vergeben ganz und gar nicht. Ob mit oder ohne Gegenleistung.
  5. #5

    Meinungsfreiheit

    @Maya2003: Kurze Stütze, um Wissenslücken zu stopfen und damit solche Sätze, wie der folgende, nicht so leicht aus der Tastatur rutschen: "So lange kein Urteil gefällt ist, ist Meinungsäußerung eine fragwürdige Sache." ---> Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Quelle: Art. 5 GG.
    Schon allein deshalb ist Meinungsäußerung keine "fragwürdige Sache", sondern elementarer Bestandteil unseres Wertesystems.
    Vielmehr lenkt dieser Fall die Aufmerksamkeit m.M. darauf, wie die Verantwortlichen in den vermeintlichen Kaderschmieden ticken und darauf, dass wir eine stärkere Organhaftung benötigen. Ob der Mann schuldig oder unschuldig ist, darüber kann sich jeder mündige und kritische Bürger ruhig selbst seine Meinung bilden.
  6. #6

    Tja....

    Zitat von oxy Beitrag anzeigen
    wieso ein Hochschulrektor-Rektor einen Dienstwagen mit Fahrer braucht, aber dieser Teil ist Pillepalle. Allerdings sechsstellige Aufträge an die eigene Firma zu vergeben ganz und gar nicht. Ob mit oder ohne Gegenleistung.
    unglaublich, aber wahr; alle PräsidentInnen haben Dienstfahrzeuge und Fahrer, manchmal mehrere! Und .... der Knaller, die Unternehmen Audi, BMW, etc. bieten Sonderkonditionen, wie bei Bürgermeistern, Landräten, usw. Kennen Sie : kleiner König Kallewirsch? Auch das gehört zum akademischen Kindergarten......
  7. #7

    Ebs

    Soweit ich das mitbekommen habe, ist da schon was dran an der chaotischen Struktur innerhalb der Hochschule. Der Präsident war nicht der Einzige der gehenn musste und der alte Weg, der so "erfolgreich" war, wird nun neu beschritten...
  8. #8

    Ärgerlich

    Warscheinlich bleibt an ihm nichts hängen, wie bei Christian Wulf. Viele wissen daß sie was falsch gemacht haben, aber leider so geschickt, daß es nicht nachgewiesen werden kann . Dabei werden auch noch Ressourcen verschwendet, weil Menschen dort versuchen zu ermitteln.Leider
  9. #9

    optional

    Und immer kommen die Behörden erst drauf, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und das ganze Geld einfach nur weg ist. Sonderbar.