Smartphone-App: Facebook definiert das Socialphone

Gerade waren Smartphones noch nützliche Werkzeuge mit jeder Menge Apps. Mit Facebook Home werden die Mobilgeräte jetzt endgültig zur Erweiterung des digitalen Ichs. Die App ist mehr als nur eine neue Oberfläche - sie ist der erste Schritt zum Socialphone.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/s...-a-893289.html
  1. #1

    Facebook Home als Startbildschirm

    die Freunde von Marc Zuckerberg mögen alles Top Fotografen seín, aber bei dem vielen "tollen" Bildern die manche so posten, möchte ich das doch besser nicht beim einschalten des Socialphones sehen. Oder die Schreckensvorstellung von allen: jemand postet Bilder von Angela Merkel am Strand!
  2. #2

    Ich haette hier mal ein paar Photos des ach so

    genial angepriesenen home screen erwartet, sodass ich mir selber ein Bild machen kann. Ausser der ueberschwenglichen Beschreibung des Autors (dessen geschriebenen Inhalt des Artikels habe ich nur als BlaBla wargenommen) hat mir der Artikel rein garnichts gegeben.
  3. #3

    So ein Käse!

    Ich habe mit meinem Analog 1.0 zu tun, zu was brauch ich ein digitales Hyper - Ich?
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerade waren Smartphones noch nützliche Werkzeuge mit jeder Menge Apps. Mit Facebook Home werden die Mobilgeräte jetzt endgültig zur Erweiterung des digitalen Ichs. Die App ist mehr als nur eine neue Oberfläche - sie ist der erste Schritt zum Socialphone.

    S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine - SPIEGEL ONLINE
    Oh man, Lobo! Das ist ja eine einzige konsequente Werbung für Facebook. Kriegste das jetzt schon vom Zuckerberg bezahlt?

    Nun gut ... sonst konnte man sich stets auf ein kritisches Auseinandersetzen mit der jeweiligen Marterie zum wöchentlichen Thema verlassen. Diese Woche gilt das aber leider nicht. Schade!
  5. #5

    Bitte um Erklärung

    Da hat man ein technisches Spielzeug. Und das Einzige was man damit macht sind Bilder und Statusmeldungen zu kommunizieren.
    Wo belibt denn da die Kreativität. Ich finde da tut sich ja sogar bei Lego Creator mehr, wo man aus Modulen eigene Maschinen basteln kann. Ist das Konsumieren vorgekauter Apps, Nachrichten und Produkte nicht einfach nur langweilig?
    Thema Sozialkontakte. Wenn ich meine Freunde real live treffe kann ich sie in Echtzeit ansehen, anfassen, kurzum intensiver kommunizieren. Oft reicht ein Blick und man weis was gemeint ist.
    Die digitale Kommunikation ist doch sehr synthetisch.
    Ich könnte anstatt hier zu tippen mich mit dem Autor unterhalten und ihm ein Bier anbieten. Das Verbindet doch mehr als virtuelles Gruscheln.
  6. #6

    Auf ein Neues

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerade waren Smartphones noch nützliche Werkzeuge mit jeder Menge Apps. Mit Facebook Home werden die Mobilgeräte jetzt endgültig zur Erweiterung des digitalen Ichs. Die App ist mehr als nur eine neue Oberfläche - sie ist der erste Schritt zum Socialphone.

    S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine - SPIEGEL ONLINE
    Ich will nicht behaupten, an dem Artikel wirklich alles verstanden zu haben. Aber es scheint, dass ein Mensch ohne Smartphone praktisch kein Mensch mehr ist; zumindest kein "social" Individuum.

    Das eröffnet neue Tätigkeitsfelder. So müßte man sich mit der Frage befassen, ob das Smartphone zu den unverzichtbaren Menschenrechten gehört. Ob Hartz IV - Empfänger, die bis dahin noch mit einem klassischen "Handy" zufrieden waren, jetzt Smartphones als Transferleistung erhalten müssen.

    Immerhin wächst mit dem Social Phone der Druck auf den Menschen, sich eins zu beschaffen. Und möglichst alle drei Monate ein neues. So stelle ich mir sozialen Terror vor.
  7. #7

    Unkritisches Surfen auf der Socialinfo-Welle

    "Facebook Home ist der zaghafte, erste Schritt der Verwandlung des Smartphone zum Socialphone."

    Sozialhilfe-Phone?

    Keinerlei Hinweis auf den erleichterten Zugriff auf die Nutzer- und Nichtnutzerdaten ("Freundefinder")?

    Kein Hinweis auf das facebook-Prekariat?
    Alles toooollll und eitel Sonnenschein?
    Keine Sorgen wegen der Übermittlung intimster Daten in die USA?
    Keine Problematisierung des "Freundefinders", der dafür sorgt, dass auch Nichtmitglieder "bei Facebook sind"?

    Oberhalb der Normalverdiener-Ebene findet man kaum jemanden bei facebook, der etwas auf sich hält und es nicht "nötig" hat.
    Das "Publikum" entspricht weitgehend dem der BILD-Zeitungsleser und Klingeltonabonnenten. Eben diejenigen, die meinen, eh nichts zu verlieren zu haben.

    Lobo als tech-verblendeter Techfuzzi?

    Wir sind alle bei facebook. Einige freiwillig.
  8. #8

    Statistik?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weibliche, amerikanische Teenager verarbeiten im Durchschnitt weit über 4000 SMS im Monat
    Macht bei 30 Tagen im Monat und durchschnittlich 7h Schlaf am Tag eine SMS alle 7,65 Minuten. Ich habe doch so meine Zweifel an der Studie aus der diese Zahl stammt...
  9. #9

    Aufwertung

    Zitat von rudi_1957 Beitrag anzeigen
    Ich habe mit meinem Analog 1.0 zu tun, zu was brauch ich ein digitales Hyper - Ich?
    Das digitale Hyper-Ich ist eine Aufwertung des analogen Ich. Du löst Dich vollkommen von Deiner irdischen Existenz und ihren Zwängen. Kannst Deiner Mitwelt was vorspielen was Du nicht bist.