AKW Fukushima: Neues Leck im Unglücksreaktor

REUTERS/ KyodoSchon wieder tritt radioaktives Wasser aus dem Unglücksreaktor in Fukushima aus. Erst vor wenigen Tagen hatte es ein Leck am 2011 verunglückten Atomkraftwerk gegeben. Der Speicherplatz für die Flüssigkeit wird langsam knapp.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-893275.html
  1. #1

    Lecks und kein Ende...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon wieder tritt radioaktives Wasser aus dem Unglücksreaktor in Fukushima aus. Erst vor wenigen Tagen hatte es ein Leck am 2011 verunglückten Atomkraftwerk gegeben. Der Speicherplatz für die Flüssigkeit wird langsam knapp.

    AKW Fukushima verliert erneut radioaktives Wasser - SPIEGEL ONLINE
    Wenn die FDP und die Union noch ein paar Argumente benötigen, um ihre Mitglieder auf Atomausstiegskurs zu halten, dann werden sie wöchentlich aus Fukushima geliefert.
  2. #2

    Aber, aber.....

    "Erst vor wenigen Tagen hatte es ein Leck am 2011 verunglückten Atomkraftwerk gegeben. Der Speicherplatz für die Flüssigkeit wird langsam knapp."

    Dahin, wo auch die andere Flüssigkeit hinging:
    IN DEN PAZIFIK!
    Fisch aus dem Nordpazifik sollte man nicht mehr kaufen.
  3. #3

    ...göttliche Komödie...

    Vorhang, es tritt auf: ein Leck. Ein Tank zeigt sich unterirdisch betroffen. Dann, aus 1 mach 2.
    Bereits am Samstag waren - nein, waren sie nicht, aber es wurde gemeldet, sie seien. Aus einem 13000t Tank sind 120t ausgelaufen, ach ja.
    Nun suchet man nach neuen Möglichkeiten, doch die Möglichkeiten sind 'beschränkt'. Und mit dem Wasser ist auch das Vertrauen versickert. Ja, mein lieber Tank, da hast du mich schwer enttäuscht. Bereits im März war was passiert, aber da war eine Ratte schuld. Die sitzt wohl heute noch in U-Haft. Und da war eine Temperatur um 6 Grad gestiegen, siehste, mein Kind, alles nicht so schlimm. Wir bauen dir wieder ein Neues!
  4. #4

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Wenn die FDP und die Union noch ein paar Argumente benötigen, um ihre Mitglieder auf Atomausstiegskurs zu halten, dann werden sie wöchentlich aus Fukushima geliefert.
    Ich glaube nicht unbedingt, daß es die CDU- oder die FDP-Klientel ist, die Argumente benötig. Die Kritik am Atomausstieg kommt doch mittlerweile aus einer ganz anderen Richtung, nachdem man gemerkt hat, daß der Ausstieg Geld kostet.
  5. #5

    Wahrscheinlich sind die Tanks aus dem selben Material wie die Schläuche, die in der inzwischen als "legendär" zu bezeichnenden Pressekonferenz von TEPCO erwähnt wurden, die durch wachsendes Gras perforiert worden sind.
    Fänden diese Vorfälle in einem afrikanischen Entwicklungsland statt, welches vom Bürgerkrieg zerrüttet, völlig Pleite und ohne Führung ist, man könnte Verständnis aufbringen, aber Japan ist ein Hochtechnologieland!
  6. #6

    Womit verunreinigt?

    Es ist ein großer Unterschied, ob das Wasser mit Jod 131 (Halbwertzeit ca. 1 Woche) oder Cäsium 137 (Halbwertzeit über ein Viertel Jahrundert) verunreinigt ist. Die Radioktivität ist bei Lagerung nach einigen Wochen bei Jod auf einen winzigen Bruchteil und bei Cäsium praktisch überhaupt nicht zurückgegangen.
  7. #7

    Zitat von no-panic Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich sind die Tanks aus dem selben Material wie die Schläuche, die in der inzwischen als "legendär" zu bezeichnenden Pressekonferenz von TEPCO erwähnt wurden, die durch wachsendes Gras perforiert worden sind.
    Fänden diese Vorfälle in einem afrikanischen Entwicklungsland statt, welches vom Bürgerkrieg zerrüttet, völlig Pleite und ohne Führung ist, man könnte Verständnis aufbringen, aber Japan ist ein Hochtechnologieland!
    Nur möchte in Japan niemand seine Ehre verlieren in dem er Fehler zu gibt. Die Mentalität weicht dort sehr stark von der unseren ab und dies erschwert das vernünftige Arbeiten.

    Vielleicht sollten die Japaner mal mit den Russen reden, wie die so etwas hand haben.
  8. #8

    Hilfe!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon wieder tritt radioaktives Wasser aus dem Unglücksreaktor in Fukushima aus. Erst vor wenigen Tagen hatte es ein Leck am 2011 verunglückten Atomkraftwerk gegeben. Der Speicherplatz für die Flüssigkeit wird langsam knapp.

    AKW Fukushima verliert erneut radioaktives Wasser - SPIEGEL ONLINE
    Sofort Jod-Tabletten bunkern und keinen Fisch mehr essen!
  9. #9

    es besteht

    zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung