Verzögerungstaktik: USA erhöhen im Atomstreit Druck auf Iran

AFPDie Gespräche waren intensiv - und doch ergebnislos: Nach dem erneuten Scheitern der Atomverhandlungen mit Iran verschärfen die USA den Ton. Noch sei die Tür für Gespräche offen, sagt Außenminister Kerry. Unendlich sei der diplomatische Prozess allerdings nicht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-893006.html
  1. #1

    optional

    Und immer noch gibt es außer Behauptungen der Israelis kein Argument warum der Iran überhaupt über irgendetwas verhandeln sollte...
    Wie siehts eigentlich mit dem Atomprogramm der liebenswerten Fundamentalislamisten in Quatar und Saudi-Arabien aus? Hat sich dazu schonmal ein westlicher Politiker (oder gar ein "Journalist") geäußert?
    Also derselben friedliebenden Menschen, welche das Atomwaffenprogramm des werten Herrn Hussein finanziert haben, das des enorm stabilen Pakistans, die sich mit ballistischen Raketen eindecken, sich Kaufoptionen für fertige Sprengköpfe offenhalten, die ebenfalls sehr friedliebende Hamas beheimaten und finanzieren, Bürgerkriege anzetteln, zwecks Verbreitung ihrer selbst im Vergleich zum ach so bösen Iran mittelalterlichen Ideologie, und die auch sonst ein Quasi-Monopol auf die verbreitung islamistischen Terror im Nahen Osten und Afrika halten.
    Aber naja, man kann ja nicht alle Kleinigkeiten berücksichtigen. Schliesslich hat Bibi ja was behauptet und lustige Bilder in der UNO hochgehalten ;)
  2. #2

    Aha, am amerikanischen

    Wesen soll die Welt genesen.Atomwaffen für Israel mit fast geschenkten deutschen U Booten,wo dann ein 7 Mllionen ach so friedfertigen Volk einem fast 80 Millionen Volk ständig unter Druck setzen kann.
    So sieht also die Vorstellungswelt unseres Aussenministers vor.

    Bevor dieser Besserwisser seine Platitüden zum Besten gibt,sollte er dafür sorgen,das Deutschland fast 25 Jahre nach der Wiedervereinigung eine gültige,in freier Selbstbestimmung erwählte
    gültige Verfassung bekommt.
    Dazu gehört auch,das die Besatzer,genau wie die Russen endlich verschwinden. KIein europäisches volk würde sich sowas gefallen lassen. Aber Frau Merkel war schon immer der Furchendackel der Amis.
  3. #3

    Keine annehmbare Alternative

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gespräche waren intensiv - und doch ergebnislos: Nach dem erneuten Scheitern der Atomverhandlungen mit Iran verschärfen die USA den Ton. Noch sei die Tür für Gespräche offen, sagt Außenminister Kerry. Unendlich sei der diplomatische Prozess allerdings nicht.

    USA erhöhen bei Atomverhandlungen Druck auf Iran - SPIEGEL ONLINE
    Eine Nuklearbewaffnung dürfte als wirksame Abschreckung zur Pflicht für jedes Land werden, das über Reichtümer verfügt oder strategisch interessante Lage hat.

    Hunderttausende von Mordopfern und rücksichtsloses Ausrauben der Länder, wie zuletzt in Irak und Libyen, ist leider die realistisch zu erwartende Alternative.

    Internationale Vereinbarungen oder Garantien haben sich im Ernstfall immer als wertlos gezeigt.
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gespräche waren intensiv - und doch ergebnislos: Nach dem erneuten Scheitern der Atomverhandlungen mit Iran verschärfen die USA den Ton. Noch sei die Tür für Gespräche offen, sagt Außenminister Kerry. Unendlich sei der diplomatische Prozess allerdings nicht.

    USA erhöhen bei Atomverhandlungen Druck auf Iran - SPIEGEL ONLINE
    Interessant finde ich, dass in diesem Zusammenhang nie vom "Iran Threat Reduction Act" gesprochen wird das vom US-Repräsentantenhaus 2011 aufgegleist wurde. Dieses Gesetz setzt Obama enge Grenzen bei den Verhandlungen. Manche Experten meinen sogar das Gesetz verunmöglicht eine Verhandlungslösung mit dem Iran. Man hört immer nur der Iran lenkt nicht ein, aber eigentlich wird selten bis nie über die Angebote der 5+1 Gruppe gesprochen.

    Zudem muss man Juwal Steinitz recht geben, wenn er meint Sanktionen reichen nicht. Sie reichen nicht nur, sondern sie sind Kontraproduktiv. Denn empirischen Erkenntnissen der Sanktionsliteratur zufolge wirken Sanktionen welche die Zivilbevölkerung treffen nur soweit, dass ein Regime an der Macht erhalten wird. Und als Nebeneffekt tötet es die Schwachen wie z.B. Kinder.
  5. #5

    Die Iraner

    brauchen keinen Atomstrom. Die haben Sonne und Wind satt. Unser Land macht es doch vor wie es gehen könnte. Nur wer soll es den Iranern verbieten, ihre Wohnungen mit Atomstrom zu beleuchten. Ein tausende Kilometer entferntes Land will nicht, dass die Iraner Strom aus Atomkraftwerken haben. Verstehe ich nich... Wenn jedes Atomkraftwerk ein potenzieller Bombenbauplatz wäre, müsste die halbe Welt im Dunkeln sitzen - oder sich bekriegen. Mir fehlt da die Logik...
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gespräche waren intensiv - und doch ergebnislos: Nach dem erneuten Scheitern der Atomverhandlungen mit Iran verschärfen die USA den Ton. Noch sei die Tür für Gespräche offen, sagt Außenminister Kerry. Unendlich sei der diplomatische Prozess allerdings nicht.

    USA erhöhen bei Atomverhandlungen Druck auf Iran - SPIEGEL ONLINE
    Dass auch diese Verhandlungsrunde nur eine weitere Etappe in der iranischen Verzögerungsstrategie sein würde, war erwartbar. Die Mullahs werden das Spiel solange spielen bis sie die Atombombe fertig gebaut haben. Man muss sich allerdings fragen, wie lange die Internationale Gemeinschaft sich dieses würdelose Spiel noch bieten lassen wird, sich an irgendwelche obskure abgelegene Orte bestellen zu lassen, damit ihnen die iranischen Unterhändler nach 2-tägigen Verhandlungen, statt eine Antwort auf einen neuen Vorschlag der Gemeinschaft zu geben, einen "eigenen Vorschlag" den sie vor Monaten schon einmal erfolglos aufgetischt hatten, erneut vorlegen zu lassen. Eine solche Chuzpe würde sich nicht einmal der schamloseste Teppichhändler erlauben.
  7. #7

    Der iranische Praesident hat nie mit der Ausloeschung Israels gedroht, sondern nur die Weiterexistenz des, wie er es nennt, "zionistischen Regimes", also einer Regierungsform.
  8. #8

    In mehreren UN-Reden forderte Ahmadenidschad einen "atomwaffenfreien Nahen Osten ". Waere das nicht ein hervorragendes Verhandlungsziel? Da duerften ihm doch eigentlich nur Narren widersprechen.
  9. #9

    Zitat von Eisenstemmer Beitrag anzeigen
    Der iranische Praesident hat nie mit der Ausloeschung Israels gedroht, sondern nur die Weiterexistenz des, wie er es nennt, "zionistischen Regimes", also einer Regierungsform.
    Nur zu Ihrer Informationen; Ahmedinejad nimmt das Wort Israel nicht einmal in den Mund. Wenn er Israel meint, redet er entweder vom Krebsgeschwür oder vom zionistischen Gebilde. Ergo wird jede israelische Regierung ein zionistisches Regime sein. Und noch etwas; das "Death to Israel" Video von ihm, wurde bei Youtube bisher knapp eine halbe Million mal angeklickt. Vielleicht sollten Sie das auch mal tun, damit Sie nicht weiterhin Unsinn verbreiten.