Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Herr der Ringe trägt Römerschmuck

AP/ National Trust/ Helen SandersonTolkien hatte für den Schmuck im "Herrn der Ringe" ein echtes Vorbild - einen römischen Goldring. Er wurde gestohlen und der Dieb verflucht. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: der Eingang zur Hölle und ein Rezept für die Farbe der Maya.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-892730.html
  1. #1

    Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: 5. Teil: Neandertaler

    Ich finde das sehr passend, dass es bereits im Mittleren Paläolithikum in Griechenland "Schuldkröten" gab.
    MfG Anton Pfeifer
  2. #2

    Auch zum Höhepunkt der Eiszeit war das Klima dort noch mild und die Gegend von Hirschen, Wildschweinen, Kaninchen, Elefanten, Wieseln, Füchsen, Wölfen, Leoparden, Bären, Falken, Kröten, Vipern und Schuldkröten bevölkert.
    Die armen Griechen hatten es schon als Neandertaler nicht leicht. Auch heute müssen sie wegen der Schulden jede Menge Kröten schlucken ... Schuldkröten eben ;-)
  3. #3

    haben die was mit sündenböcken zu tun?
  4. #4

    Pamukkale...

    ...Hierapolis...

    Mit Verlaub, ich frage mich, was an der Erkenntnis der Location des Eingangs zur Hölle dort soo neu sein soll? Ich war mal dort, früher, 1987, als Jungspund sozusagen, und da haben die Leute schon erzählt, dass die Priester des Hades in der Antike dort Ziegen haben verenden lassen (ersticken), wegen den wabernden CO (Kohlenmonoxid)-Dämpfen, welche damals aus den Felsspalten dort krochen.

    P.S. Ähnliches muss sich ja auch etwas weiter westlich in Delphi ereignet haben, als damals, wohl Stickoxide (Lachgas) aus den Felsspalten krochen welche die Pythia so benebelten, dass sie in die Zukunft blicken konnte. Solange bis Poseidon dem durch Erdbeben ein Ende bereitete, genauso wie in Pamukkale :-/
  5. #5

    auch die Erkenntnis um das Maya Blau ist nicht neu

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, ich frage mich, was an der Erkenntnis der Location des Eingangs zur Hölle dort soo neu sein soll?
    Die Veröffentlichung von Antonio Doménech Carbó zum Maya Blau und der Verbindung von Dehydroindigo mit porösen Materialien ist schon von 2010. (Electrochemistry of Porous Materials. CRC Press. 2010)
  6. #6

    Immer wieder spannend sind die Erkenntnisse der Archäologen, aber wirklich zusammenarbeiten fällt der Wissenschaft nach wie vor schwer. Phänomene die bei Menschen mit Asbergersyndrom auftreten wie z.B mathematisches Wissen, musikalisches Extremtalent, phänomenales Gedächnis, wer hat dafür eine Erklärung. Millionenjahralte Fußspuren in Stein, Goldgräberstädten in Afrika, die schon vor siebenhunderttausend Jahren in Betrieb waren, technische Artefakte in Versteinerungen, dauert auch sehr lange, Gebäude aus Stein härter als Granit, sogar mit Bohrlöchern in Südamerika, legen doch den Schluß nahe, daß das ganze Gedankengebäude von der Frühgeschichte auf sehr dünnem Eis gebaut ist.
    Von unserer Zivilisation, laut Berechnungen bleibt nicht viel übrig fals sie mal zusammenbricht, vieleicht eine Schraube in einer Versteinerung, aber ganz bestimmt eine radioaktiver Verseuchung durch unseren Atommüll, die Leute in der Zukunft werden rätseln warum ihr Kopf nicht mehr rund sondern viereckig ist. Der oben genannte Punkt betreff Asberger syndrom könnte darauf hinweisen, daß schon mehr Wissen in unseren Genen abgespeichert ist als die Erkenntnisse durch Ausgrabungen hergeben und wir schon sehr, sehr lange auf der Erde vertreten sind und die Spuren in unseren Genen abgelegt. In die Reihe der hominiden Fossilien ausgestorbener Arten werden sich wahrscheinlich auch bald Gorillas und Schimpansen einreihen und der Mensch der Zukunft
    rätselt wieder genauso wie wir.