Offshore-Leaks: Datenleck bedroht Steueroasen weltweit

CorbisEs ist das bisher größte Datenleck: Millionen Dokumente zeigen, wie mutmaßliche Fiskusbetrüger und ihre Dienstleister ein globales Netzwerk spinnen. Die Enthüllungen erlauben detaillierte Einblicke in ein dunkles System - und bedrohen das Modell der Steueroasen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-892513.html
  1. #1

    Nicht nur gegen Steueroasen...

    sondern gegen aggressive Steuerplanung resp. -gestaltung im Allgemeinen sollte vorgegangen werden. Jetzt ist es Zeit nicht nur die Kavallerie zu schicken, sondern auch neue Kavallerietruppen auszuheben, damit hier nicht ein paar unterbezahlte, mehr oder weniger gut ausgebildete Finanzbeamte gegen eine feindliche Übermacht an Rechtsanwälten, Finanzprofis u.ä. Gesockse antreten müssen.
  2. #2

    warum hat das so lang gedauert?

    da muss doch einer oder ein Gruppe ziemlich angepisst gewesen sein diese Informationen rauszugeben...da wird es bestimmt ein hübsches Kopfgeld geben das die großen Fische aussetzen werden und diesmal nützt oder schützt noch nicht mal die Botschaft von Equador als Zufluchtspunkt...oder steckt gar Assange's Team dahinter?!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Staaten wie die britischen Jungferninseln ...

    Steueroasen droht die Vertrauenskrise - SPIEGEL ONLINE
    Beg your pardon, aber die BVI sind kein Staat, sondern ein Überseeterritorium Großbritanniens. Eben drum die aufgescheuchte Downing Street, was SPON selbst ja im übernächsten Satz schreibt:

    »Im Falle der britischen Jungferninseln etwa, die zu Großbritannien gehören, könnte die Regierung in London unter Druck geraten.«
  4. #4

    optional

    .. die Daten werden mutmaßlich schneller in die Öffentlichkeit kommen als gedacht, da jeder, der zum Kreis der Informierten gehört, nur durch deren Preisgabe sicher sein kann solche Informationen über das organisierte Verbrechen zu überleben.
  5. #5

    nun geht die übliche hetzjagd wieder los.


    aber für D ist zu sagen , höchste steuereinnahmen und die politik willl noch mehr um das geld dann direkt im euro-wahn weiter zu versenken.

    es wird immer absurder.

    jeder euro den die politik hierzulande nicht verschleudern kann, weil sie ihn nicht zu gesicht bekommt , ist ein gutes geld.



    wohlgemerkt ich rede hier von D undnicht von solchen "gebilden" (staat kann man das kaum nennen) wie griechenland wo gar keine steuerverwaltung existiert- steuern sind wichtig , ja - aber überzogende steuern die jetzt merh undmehr einzug halten, sind nur ein zeichzen falschenr politk.

    im extrem gerade in F zu besichtigen, 75% neidsteuern ala hollande und am ende wird der staat nicht mehr sondern weniger einnehmen weil jeder der kann flüchten wird. als nächsten kommt dann sicher wieder die idee mit der mauer (wurde ja von foren"experten" hier schon vorgeschlagen) - so nach und nach zeigen sich die ideologen hier und wollen imme rmehr freiheitsrechte abbbauen.
  6. #6

    .............

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Beg your pardon, aber die BVI sind kein Staat, sondern ein Überseeterritorium Großbritanniens. Eben drum die aufgescheuchte Downing Street, was SPON selbst ja im übernächsten Satz schreibt:

    »Im Falle der britischen Jungferninseln etwa, die zu Großbritannien gehören, könnte die Regierung in London unter Druck geraten.«
    Aber die Kanalinseln, die privater Besitz der Krone sind, dürften absolut
    'immun' gegen irgendwelche Steuerbehörden sein.
    Ganz allgemein darf man sich wohl keine 'Erfolge' gegen die Finanzmafia
    erwarten, denn sie beherrscht ja auch die Politik. Das sieht man ganz deutlich, wie in der Euro-Zone 'die Banken gerettet' werden müssen.
    Merkel und Juncker sind hier die klassischen Beispiele für
    Marionetten einerseite und Puppenspieler andererseits......
  7. #7

    Too Big to fail

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das bisher größte Datenleck: Millionen Dokumente zeigen, wie mutmaßliche Fiskusbetrüger und ihre Dienstleister ein globales Netzwerk spinnen. Die Enthüllungen erlauben detaillierte Einblicke in ein dunkles System - und bedrohen das Modell der Steueroasen.

    Steueroasen droht die Vertrauenskrise - SPIEGEL ONLINE
    Nichts wird passieren, wollen wir wetten?
    Natürlich wird der "Terrorist" der das geleakt hat, weltweit gesucht und kriminalisiert, keine Frage.
  8. #8

    Virgin Islands?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das bisher größte Datenleck: Millionen Dokumente zeigen, wie mutmaßliche Fiskusbetrüger und ihre Dienstleister ein globales Netzwerk spinnen. Die Enthüllungen erlauben detaillierte Einblicke in ein dunkles System - und bedrohen das Modell der Steueroasen.

    Steueroasen droht die Vertrauenskrise - SPIEGEL ONLINE
    Um Himmels Willen. Da wuerde ich mein Geld nicht hintragen. Zu weit weg. Ich will das Geld ruck-zuck abheben koennen vor der naechsten Bankenkrise.

    Im Grunde genommen ist die Commerzbank um die Ecke schon zu weit weg.
  9. #9

    Das die Gangster....

    ....dafür bezahlen müssen, versteht sich von selbst: der Staat sollte ein paar Dutzend Millionen in kompetente Staatsanwälte investieren. Viel wichtiger ist das Austrocknen der Oasen via staatlicher Aufsicht. Gerade Britannien muss endlich handeln: Virgins, Jersey/Guernsey stehen da auf der Liste. Ich wollte ganz legal und regulär als Ausländer in UK ein Konto eröffnen, ging zu einer bekannten Bank und hatte in 15 Minuten eine Verbindung mit einer Filiale auf der Isle of Man. Klar: die haben mir die Procedere über Geldwäsche runtergebeten. Aber dieser Automatismus: Ausländer = Offshore war schon erschreckend. Da besteht nicht nur gesetzlicher Handlungsbedarf; da muss sich auch was in den Köpfen ändern.