Umfrage zu EU-Kompetenzen: Berlin und Paris lassen Cameron abblitzen

DPASchlappe für den britischen Premier Cameron: Eine Umfrage bei den EU-Partnern über den Einfluss von Verordnungen aus Brüssel gerät zum Desaster. Berlin und Paris boykottieren die Fragen aus London, andre EU-Staaten schließen sich der Allianz an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-892099.html
  1. #1

    Cameron for Bundeskanzler!

    Mehr sage ich dazu nicht. Der Mann nimmt den Auftrag sein Volk vor dem Schaden der EU-Willkür zu bewahren wenigstens ernst.

    Traurigerweise allein auf weiter Flur.

    Brüssel ist doch zu einer Abfallhalde für ausrangierte Lokalpolitiker geworden. Eine Entschuldigung, um den Lebensunterhalt dieser Leute doch noch irgendwie durch Steuergelder zu finanzieren.
  2. #2

    2-3% Wirtschaftsleistung für Freiheit!

    Auch wenn umständlich geschrieben wurde, es wird mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft von einmalig 2-3% gerechnet, verteilt über ein paar Jahre, nicht jedes Jahr. Die Forscher behaupten nur, dass in ein paar Jahren das BIP 2-3% tiefer wäre bei einem Austritt als ohne. Dafür auf Bevormundung zu verzichten? Wie steht es mit den Chancen nachher aus? Die Schweiz jedenfalls wächst zur Zeit (2012) schneller als Deutschland, die Lokomotive der €-Zone.
  3. #3

    Zitat von Putenbuch Beitrag anzeigen
    Mehr sage ich dazu nicht. Der Mann nimmt den Auftrag sein Volk vor dem Schaden der EU-Willkür zu bewahren wenigstens ernst.

    Traurigerweise allein auf weiter Flur.

    Brüssel ist doch zu einer Abfallhalde für ausrangierte Lokalpolitiker geworden. Eine Entschuldigung, um den Lebensunterhalt dieser Leute doch noch irgendwie durch Steuergelder zu finanzieren.
    Den Artikel an sich haben Sie nicht vollständig gelesen, oder? Da steht doch, daß GB durch Austritt an Wirtschaftsleistung verlieren würde. Von Schaden durch EU-Willkür kann keine Rede sein.

    Cameron sollte abtreten.
  4. #4

    Sehr richtig

    Zitat von tromsø Beitrag anzeigen
    Auch wenn umständlich geschrieben wurde, es wird mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft von einmalig 2-3% gerechnet, verteilt über ein paar Jahre, nicht jedes Jahr. Die Forscher behaupten nur, dass in ein paar Jahren das BIP 2-3% tiefer wäre bei einem Austritt als ohne. Dafür auf Bevormundung zu verzichten? Wie steht es mit den Chancen nachher aus? Die Schweiz jedenfalls wächst zur Zeit (2012) schneller als Deutschland, die Lokomotive der €-Zone.
    Auf 2 - 3% verzichten und sich dann nicht von der ERU bevormunden zu müssen. Eine echte Alternaitve, kann das mal jemand für Deuschland ausrechnen ?
  5. #5

    Zitat von tromsø Beitrag anzeigen
    Auch wenn umständlich geschrieben wurde, es wird mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft von einmalig 2-3% gerechnet, verteilt über ein paar Jahre, nicht jedes Jahr. Die Forscher behaupten nur, dass in ein paar Jahren das BIP 2-3% tiefer wäre bei einem Austritt als ohne. Dafür auf Bevormundung zu verzichten? Wie steht es mit den Chancen nachher aus? Die Schweiz jedenfalls wächst zur Zeit (2012) schneller als Deutschland, die Lokomotive der €-Zone.
    Ja, die Schweiz hat aber auch über viele Jahrzehnte ihre bilateralen Verträge zu den einz.EU-Staaten entwickelt.

    Und mit einem dicken Bankensektor und den Steuern anderer Staaten ist es auch leicht gut dazustehen.
  6. #6

    Titellos

    Zitat von tromsø Beitrag anzeigen
    Auch wenn umständlich geschrieben wurde, es wird mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft von einmalig 2-3% gerechnet, verteilt über ein paar Jahre, nicht jedes Jahr. Die Forscher behaupten nur, dass in ein paar Jahren das BIP 2-3% tiefer wäre bei einem Austritt als ohne. Dafür auf Bevormundung zu verzichten?
    Diese "Bevormundung" besteht größtenteils aus vereinheitlichten Normen, Gesetzen und Strafen. Das kommt der Wirtschaft zu Gute, weil man so seine Produkte leichter ins Ausland verkaufen kann, wenn z.B. die Patentgesetze oder die Transportverordnungen einheitlich sind.

    Wieso führen wir nicht eigentlich wieder unser eigenes Maßsystem ein, mit Elle etc? Das Metrische System wurde uns ja auch von Frankreich aufgezwungen ...

    Zitat von tromsø Beitrag anzeigen
    Wie steht es mit den Chancen nachher aus? Die Schweiz jedenfalls wächst zur Zeit (2012) schneller als Deutschland, die Lokomotive der €-Zone.
    Und Weißrussland dümpelt vor sich hin. Was sagt uns das? Das die Mitgliedschaft in der EU/Euro ein Faktor für Wachstum ist, aber nicht der einzige und noch nicht einmal der wichtigste.
  7. #7

    Titellos

    Zitat von Wilder Eber Beitrag anzeigen
    Auf 2 - 3% verzichten und sich dann nicht von der ERU bevormunden zu müssen. Eine echte Alternaitve, kann das mal jemand für Deuschland ausrechnen ?
    Ich kann Ihnen sagen, dass die dt. Exporte in die EU 66% ausmachen. Der Export wiederum macht gut die Hälfte des dt. BIPs aus.

    Wenn Deutschland austritt würde es also einen beträchtlichen Teil seiner Wirtschaftskraft verlieren, wie viel genau können Sie selber ausrechnen.
  8. #8

    Ob sich die Engländer nun wohl vom EU-Moloch lossagen werden?

    Einmal mehr sind die Engländer beim EU-Moloch zum Opfer ihrer eigenen Verkehrtheit geworden, denn ihre Ahnen befehdeten Frankreich unter Ludwig XIV. und dem Wüterich Bonaparte gar sehr, als diese sich anschickten die Vorherrschaft über Europa zu gewinnen, doch bei der Erschaffung des EU-Molochs standen die Watschelenten sogar noch Pate und sind nun diesem ausgeliefert.
    Eine Lossagung würde ihnen daher wenig nützen, außer es würde ihnen gelingen Deutschland zu ebenfalls zu diesem Schritt zu bewegen, da sich der Verein ohne Zahlmeister rasch erledigen dürfte und ein deutscher Austritt wohl auch die kleineren Länder wie die Niederlande oder Finnland dazu veranlassen würde; und mit ihren Atomwaffen könnten sie diejenigen der Welschen neutralisieren, falls es zu Streitigkeiten kommt.
    Doch steht derartiges weder von der gegenwärtigen englischen Regierung noch von der deutschen zu erwarten und so werden die Engländer weiter in der EU verbleiben und sich darüber ärgern.
  9. #9

    Schweiz ohne EU besser

    Die Schweiz lebt nicht von gestohlenem Geld (Steuern), sondern durch einen grossen Wettbewerbsvorteil. Die Bürokratie frisst hier viel weniger Geld (= Staatsquote), so dass es bei ca. 15 % Steuerlast für Familien bleibt. Die EU ist Produkt des Grossmachtwahns der Politiker und kein Vorteil für die einfachen Leute. Aber SPON muss halt EU Werbung machen.