Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Nur jede vierte Mumie hat das Herz am rechte

DPALaut Geschichtsschreiber Herodot wurden ägyptischen Toten bei der Mumifizierung die Organe entfernt - Forscher von heute haben ganz andere Erkenntnisse. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: ein gesunkener Holländer und die Sterblichkeit von Facebook.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-891588.html
  1. #1

    Steinschiffe

    scheint mir wenig Platz zu sein, um innerhalb Umrandungen zu sitzen und Bronze oder sonst etwas zu handeln.
  2. #2

    Die steinschiffe haben sicherlich nicht als handeslkontor gedient haben sich aber sicher besser erhalten als aus grassoden oder holz errichtete Hütten
  3. #3

    Mumien aus dem alten Ägypten

    Na das alte Ägypten hat wielange gedauert ? So eine schwache Untersuchung von 150 Mumien bzw 7!!! aus tausenden Jahre Geschichte wird sicher alle Erkenntnisse
    aus dieser Zeit umstoßen. Wers glaubt wird seelig.
  4. #4

    Dutch East India Company

    Die Niederländische Ostindien Handelsgesellschaft hieß auf niederländisch "Vereenigde Oostindische Compagnie". Warum der Autor in einem auf Deutsch geschriebenen Artikel die englische Übersetzung statt der deutschen oder des niederländischen Originals gewählt hat, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben.
  5. #5

    Zeit ist Geld

    Ich finde es, wirtschaftlich betrachtet, ohnehin unlogisch, dass bei armen Leichen die Organe mit Zedernöl aufgelöst statt herausgeschnitten worden sein sollen. Aufschneiden und ausweiden geht doch ruck-zuck, viel schneller und billiger als das Einfüllen von aufwändig gewonnenem Zedernöl, abgesehen davon, dass ich nicht so recht an die gewebeauflösenden Eigenschaften des Öls glaube.

    Die Steinsetzungen könnten in erster Linie der Markierung des Handelsplatzes gedient und weniger eine "Markthalle" gebildet haben, vielleicht wurde auch ein Bereich für die Vertragsabschlüsse oder für Streitigkeiten umfriedet, der einer besonderen Gerichtsbarkeit unterstellt war.
  6. #6

    "Warum der Autor …

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    … in einem auf Deutsch geschriebenen Artikel die englische Übersetzung statt der deutschen oder des niederländischen Originals gewählt hat, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben.
    Es ist kein Geheimnis, dass Journalisten nicht selten englischsprachige Artikel adaptieren. Das ist einfacher und geht schneller als sich selber was aus den Fingern zu saugen. Da wurde "East India Company" einfach nicht übersetzt.
  7. #7

    Nicht überzeugend

    Ich finde die Argumentation bei den Steinkreisen nicht überzeugend und sehr spekulativ. Denn es wurden ja unter vielen (aber nicht allen) Steinkreisen in Schiffsform Leichen entdeckt. Diese Tatsache wird ignoriert. Wenn ides Handelsplätze waren – warum wurden dann Menschen darunter beerdigt? Das scheint mir wenig einleuchtend.
  8. #8

    Diddl in Heidelberg verloren

    Zitat von thanks-top-info Beitrag anzeigen
    scheint mir wenig Platz zu sein, um innerhalb Umrandungen zu sitzen und Bronze oder sonst etwas zu handeln.
    Messerscharf beobachtet. ;)
    Die Händler im Mittelalter werden aber auch nicht alle mitsamt ihrer Ware im Brunnenbecken um die Marktsäule geplanscht haben.
    Und die Burger bei McFritte & Co werden auch nicht in der Blechsäule gebraten, in die der eilige "Drive- In"- Kunde seine Bestellung plärrt.

    Also hatte das schiffsähnliche Artefakt wohl mehr die Funktion einer "Leuchtreklame".
    Was ja nicht ausschließt, daß da ein paar sehr adrette Frolleins drinsaßen, die Prospekte und Getränke verteilten, und Terminlisten verwalteten.
    Und ab und zu sowas wie: "Der kleine Leif Einhornsen möchte von seinen Eltern im Ziegen- Streichelzoo abgeholt werden" in einen Schalltrichter aus Birkenrinde brüllten.
    Erstaunlich, nicht wahr?
  9. #9

    Diddl in Heidelberg verloren

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Die Niederländische Ostindien Handelsgesellschaft hieß auf niederländisch "Vereenigde Oostindische Compagnie". Warum der Autor in einem auf Deutsch geschriebenen Artikel die englische Übersetzung statt der deutschen oder des niederländischen Originals gewählt hat, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben.
    Weil der Autor die Meldung vermutlich aus einem Pressetext über den: "Historic Marine Protected Area Status der schottischen Regierung", und damit wohl einem "Englischsprachigen", übernommen hat?

    _Seehr_ Geheimnisvoll, in der Tat.

    Und das "Hinzuübersetzen" eines in historisch interessierten Kreisen in allen drei Sprachen gleich geläufigen Begriffs hätte dem guten Mann wohl 0,0 €c zusätzliches Zeilenhonorar gebracht.
    Sonst noch Fragen?
    *Kopfschüttel*