Angriff auf ARD-Reporter Armbruster in Syrien: Journalisten im Kreuzfeuer

AFPDer in Aleppo schwer verwundete ARD-Reporter Jörg Armbruster ist zur Behandlung in die Türkei gebracht worden. Der Angriff auf den 65-Jährigen zeigt die Gefahr, der sich Journalisten in dem Bürgerkriegsland aussetzen. Seit Beginn des Aufstands sind in Syrien mehr als 20 Reporter getötet worden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-891822.html
  1. #1

    So so, eine " private Sicherheitsfirma " brachte ihn in Sicherheit.

    So viel zum Thema Unterstützung der Aufständischen durch wastliche Staaten, ach nee, das machen wir ja nicht - die sind ja privat da.

    Es ist wie einst in der DDR, du must zwischen den Zeilen lesen um die Wahrheit zu erfahren.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Angriff auf den 65-Jährigen ...
    Das suggeriert, daß Herr Armbruster gezielt und in seiner Eigenschaft als Journalist angeschossen wurde. Gibt es hierzu nähere Informationen? Bei welcher Gefechtshandlung wurde er verwundet? War er als Journalist gekennzeichnet? Ist es überhaupt eine Schußverletzung oder eine Splitterwunde? Nun ja, nach hoffentlich baldiger Genesung wird uns Herr Armbruster sicher mehr sagen.
  3. #3

    Das würde bedeuten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Angriff auf Armbruster ereignete sich nahe des Bab al-Hadid, einem der Tore in die historische Altstadt Aleppos. Offenbar hatte ein Scharfschütze von der nahegelegenen Militärbasis Hanano aus auf das Auto des Fernsehteams geschossen.

    Angriff auf ARD-Mann Armbruster zeigt Gefahr für Reporter in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    ...das Regierungstruppen gezielt und beabsichtigt die internationale Presse angreifen!

    Ein Sniper sieht durch sein Zielfernrohr nicht nur die Personen, er sollte auch deutlich die Kennzeichnung des Fahrzeugs erkennen. Die werden ja nun nicht "Erstes Deutsches Fernsehen", sondern "TV" oder "Presse" auf den Wagen geklebt/lackiert haben (und sicherlich auch in syrischer Schrift...so blöd kann man ja nichts ein, wenn es um die eigene Sicherheit geht). In diesem Fall wäre eine Verwechslung (ein rennender Fotograf mit Teleobjektiv war's ja nun nicht!) ausgeschlossen.
  4. #4

    Häh???

    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    So so, eine " private Sicherheitsfirma " brachte ihn in Sicherheit.

    So viel zum Thema Unterstützung der Aufständischen durch wastliche Staaten, ach nee, das machen wir ja nicht - die sind ja privat da.

    Es ist wie einst in der DDR, du must zwischen den Zeilen lesen um die Wahrheit zu erfahren.
    Meinten Sie, dass eine "getarnte Bundeswehreinheit" dort tätig ist und auf "Stasi" macht ???
    Sicherheitsdienste sind nicht nur im Personenschutz in Krisengebieten üblich, die sperren sogar beim "Roten Teppich" ab und arbeiten als Türsteher (seit dem fast täglich vorgestellten Rockerbuch des Spiegels bin ich da bestens im Bilde!!)
  5. #5

    unklar

    Zitat von fixiundpaxi Beitrag anzeigen
    ...das Regierungstruppen gezielt und beabsichtigt die internationale Presse angreifen!

    Ein Sniper sieht durch sein Zielfernrohr nicht nur die Personen, er sollte auch deutlich die Kennzeichnung des Fahrzeugs erkennen. Die werden ja nun nicht "Erstes Deutsches Fernsehen", sondern "TV" oder "Presse" auf den Wagen geklebt/lackiert haben (und sicherlich auch in syrischer Schrift...so blöd kann man ja nichts ein, wenn es um die eigene Sicherheit geht). In diesem Fall wäre eine Verwechslung (ein rennender Fotograf mit Teleobjektiv war's ja nun nicht!) ausgeschlossen.
    Was meinen Sie nun: war das Fahrzeug gekennzeichnet, oder nicht?
    Ich kann mir im übrigen vorstellen, das eine Kennzeichnung im dortigen Bürgerkrieg nicht so oft korrekt vorgenommen wird.
  6. #6

    Naja

    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    So so, eine " private Sicherheitsfirma " brachte ihn in Sicherheit.

    So viel zum Thema Unterstützung der Aufständischen durch wastliche Staaten, ach nee, das machen wir ja nicht - die sind ja privat da.

    Es ist wie einst in der DDR, du must zwischen den Zeilen lesen um die Wahrheit zu erfahren.
    Von der bloßen Anwesenheit einer privaten Sicherheitsfirma auf irgendeine westliche/staatliche Beteiligung zu schließen ist schon ziemlich weit hergeholt. Zumal die Branche groß ist und es mehr als nur Blackwater bzw. Xe bzw. Academi gibt, die sich mit Pentagonaufträgen eine goldene Nase verdienen.

    Es ist auch nicht wirklich unüblich, dass zum Schutz von Privatpersonen oder bestimmten Einrichtungen in Krisengebieten solche Firmen engagiert werden, selbst oder gerade wenn offizielle Streitkräfte in der Nähe sind.
    Als Paradebeispiel sei hier derzeit mal das Horn von Afrika zu genannt, wo immer mehr Reeder dazu übergehen, Privatfirmen damit zu beauftragten, auf den Schiffen mitzufahren und für Sicherheit zu sorgen, weil man der Operation Atalanta nicht mehr wirklich zutraut dafür zu sorgen.
  7. #7

    Einer

    Zitat von hollo43 Beitrag anzeigen
    Was meinen Sie nun: war das Fahrzeug gekennzeichnet, oder nicht?
    Ich kann mir im übrigen vorstellen, das eine Kennzeichnung im dortigen Bürgerkrieg nicht so oft korrekt vorgenommen wird.
    Vor allem ist es wohl eine Vermutung, dass der Wagen des Reporters aus Stellungen der regulären Armee beschossen wurde. Bis jetzt halten sich alle Berichte über den Hergang des Beschusses stark zurück, was die Urheber angeht... nur hier im SPON weiß einer wieder alles.
  8. #8

    optional

    ich wünsche Armbruster gute und schnelle Genesung und dass er nachher objektiv und sachlich aus aller Weltberichten kann.
  9. #9

    Achso

    Uns wurde doch immer erzählt das man nicht zum berichten ins Land komme . Gute Besserung dem Herren