Peinlicher Appell einer US-Mutter: "Mädchen, findet einen Mann auf dem Campus!"

APStudium, Karriere? Ach was. Frauen an der US-Universität Princeton sollten sich lieber damit beschäftigen, auf dem Campus nach einem Ehemann zu suchen - findet zumindest eine Mutter, die einst selbst an der Elite-Schmiede studierte. Für ihren offenen Brief erntet sie nun beißenden Spott im Internet.

Mutter rät Studentinnen in Princeton: Findet Mann auf dem Campus - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Nun ja

    Es ist natürlich so, dass viele junge Männer mit Potential im Studienalter noch nicht wissen, wie begehrt sie später auf dem Heiratsmarkt sein werden, und zwar mit jedem Jahr (und jeder Million) begehrter. Als (noch) arme Studenten sind sie daher quasi als Schnäppchen zu bekommen. Frauen dagegen sind sich als Studentinnen oft nicht dessen bewusst, dass ihre Attraktivität in den Jahren danach als rapide abnehmend wahrgenommen werden wird. Insofern, rein strategisch betrachtet...
  2. #2

    in einer sache hat sie recht ,

    es wird sich kein Mann der Akademiker ist eine Bäckereiverkäuferin suchen oder eine hartz4 empfängerin genauso wird sich keine Studierte Frau ein Gabelstablerfahrer oder ein Bäcker suchen . Es ist halt so Mann u. Frau sucht gleiches und hat auch das recht dazu . es gibt Ausnahmen aber die regel ist nunmal so . Hüpsch sucht sich auch nicht Häßlich usw.
  3. #3

    Das kommt davon, wenn man Kommentare unter dem richtigen Namen veröffentlicht. Hätte sie den Ratschlag auf einer Abschlussfeier einer Runde Mädchen gegeben, hätte jeder über die Omi-Tipps gelächelt und sie als das abgetan, was sie sind: Die persönliche Meinung einer älteren Dame, für die Princeton und ihre Söhne nun mal das größte sind und die ihren Ex-Ehemann für einen Fehler hält. Warum sich darüber aufregen? Die Frau ist schließlich keine Politikerin oder Person des öffentlichen Interesses.
  4. #4

    Sie sagt was sehr wahres

    Wer es an der Uni nicht schafft Einen oder Eine zu bekommen, für den wird es nicht leichter, denn es gibt keine größer Chance den Richtigen oder die Richtige zu finden. Es gibt keinen größeren Heiratsmarkt, auch wenn diese Aussage nicht dem PC entspricht.
  5. #5

    Tja, sie lügt wohl sicher nicht

    Altmodisch? Klar! Wahr? Eben auch! Es ist doch nun mal so (da kann man einfach mal den eigenen Bekanntenkreis durchgehen) das Akademiker sich eher mit einer Nichtakademikerin anbändeln als das Akademikerinnen das Selbe mit Nchtakademikern tun! Arzt Krankenschwester/MTA etc. (um mal den Klassiker zu nennen) ist definitiv häufiger als Ärztinnen die "nach unten" heiraten. Ich nehme mal an, das ist eine Art "Urzeittrieb" (oder was auch immer...) die uns Frauen dazu bringt einen guten (=erfolgreichen) Partner haben zu wollen, selbst wenn man auch nen Vollzeitjob und Erfolg hat. Meine ehrliche Meinung, als Frau ist es nicht unemanzipiert sondern eher milde gesagt naiv, sich eine Beziehung mit einem erfolglosen Mann aufzubauen. Es muss ja nicht gleich ein Princeton- Absolvent sein, aber z.B. Hartz IV ist und bleibt (zu Recht) ein Makel bei der Partnersuche.
  6. #6

    wirklich?

    "Männer entschieden sich üblicherweise für Partnerinnen, die jünger, weniger intelligent und weniger gebildet seien, stellt Patton fest."

    ...und genau das ist der Fehler. Führt es doch später dazu, dass sich die Frau dem Mann irgendwann unterlegen fühlt und sich einen gleichwertigen anderen Partner sucht.
  7. #7

    Gute Ratschläge in einer idelologisch geprägten Gesellschaft

    Hat Sie doch gut fromuliert, die Ratschläge,
    aber in einer total ideologisch geprägten Gesellschaft zählt eben nur Ideologie und nicht das reale Leben.

    Das größte Problem der westlichen Gesellschaften ist die totale Ideologiesierung wo Realität nichts mehr zählt.
  8. #8

    Prioritäten

    Zitat von na!!! Beitrag anzeigen
    es wird sich kein Mann der Akademiker ist eine Bäckereiverkäuferin suchen oder eine hartz4 empfängerin genauso wird sich keine Studierte Frau ein Gabelstablerfahrer oder ein Bäcker suchen .
    Warum eigentlich nicht? Gerade an Ehrgeiz und Häme krankt unsere Gesellschaft. Das Äußerliche, Geld, Fakten, Status, das scheint alles zu zählen, nur nicht die Sympathie...
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Studium, Karriere? Ach was. Frauen an der US-Universität Princeton sollten sich lieber damit beschäftigen, auf dem Campus nach einem Ehemann zu suchen - findet zumindest eine Mutter, die einst selbst an der Elite-Schmiede studierte. Für ihren offenen Brief erntet sie nun beißenden Spott im Internet.

    Mutter rät Studentinnen in Princeton: Findet Mann auf dem Campus - SPIEGEL ONLINE
    Man sagt ja: "Gleich und gleich gesellt sich gern."
    Aber auch: "Gegensätze ziehen sich an."
    Psychologisch gesehen stimmt nur das erste. Partnerschaften funktionieren besser, wenn sich die Partner sehr ähnlich sind.
    So gesehen hat die Frau recht.
    Auch hat sie damit recht, dass man an der Uni am besten einen Partner fürs Leben finden kann. Später im Arbeitsumfeld wird die Auswahl sehr viel kleiner. Und auf Partys sind die Party-Löwen/Löwinnen überrepräsentiert - die gefallen auch nicht jedem.

    Das einzige Problem an dem Brief ist, dass er zu elitär verfasst ist. Wenn man einen großen Anteil der Bevölkerung in einem offenen Brief als zu schlecht für sein eigenes Niveau beschreibt, bekommt man keinen Beifall. Auch wenn wahrscheinlich viele - mit zum Teil noch weniger Berechtigung dazu - so denken.