Ex-Regierungssprecher Thomas Steg: "Merkel ist die wahre Medienkanzlerin"

dpaSpaßpolitik war gestern, heute wird Deutschland still gesteuert. Thomas Steg hat sowohl für Gerhard Schröder wie auch für Angela Merkel als Sprecher gearbeitet - er verrät, wie sich Politiker im digitalen Zeitalter verkaufen müssen. Und wie die Kanzlerin mit den Medien spielt.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/inte...-a-877092.html
  1. #1

    Läppisches Inerview

    Rot Grün in der Regierung ist vor einigen Jahren nicht deshalb von der Main -Stream Presse hochgejubelt worden, weil sie besonders gekonnt mit der Presse gespielt hat, sondern weil sie eine Unternehmer- und USA freundliche Poliik gemacht hat. Dazu gehörte die Schaffung eines Niedrig Lohnsektors, die Deregulierung der Finanzmärkte und die klare Stellungsnahme Fischers der USA, der Nato und Israel treu ergeben zu sein. Schröders Anti Haltung in Bezu auf den Irak-Krieg war die einzige Ausnahme in diesem abgekarteten Spiel. Dafür hat ihm Gas Putin auch kräftig gedankt.
    Genauso ist es mit Merkel. Da belobigt die Presse auch nicht ihre klugen Statements, ihre geistreichen Bemerkungen und ihre gekonnte Art mit den Medien zu spielen....Quatsch. Da wird belobigt, dass sie Deutschland an die Finanzmafia, die Industrie, die Pharmamafia, die Waffenlobby verkauft. Läppisches Interview, das alles erzählt, nur nicht das worauf es ankommt.
    Dieser Kommentar wird wie üblich wieder im Zensor-Papierkorb verschwinden.
  2. #2

    Inszenierung

    "Seit Mitte der Siebziger, vor allem aber in den neunziger Jahren glaubte jeder, es sei das Erfolgsgeheimnis schlechthin, alles öffentlich zu machen. Politiker versuchten krampfhaft, ihr Privatleben zu inszenieren."

    Unsinn! Es sind die Medien, die immer instinktiv nach der "starken Frau hinter dem erfolgreichen Mann" suchen, und die deswegen bei männlichen erfolgreichen Politikern auch der Familie und somit der Gattin des Politikers Präsentation verschaffen.

    Dasselbe gilt für Sportler oder Parteien. Man denke nur welches Hofieren die paar Frauen der Piraten erfahren hatten, sobald es sie überhaupt erst einmal gab.
  3. #3

    das war.......

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spaßpolitik war gestern, heute wird Deutschland still gesteuert. Thomas Steg hat sowohl für Gerhard Schröder wie auch für Angela Merkel als Sprecher gearbeitet - er verrät, wie sich Politiker im digitalen Zeitalter verkaufen müssen. Und wie die Kanzlerin mit den Medien spielt.

    Interview mit Thomas Steg, Ex-Vizeregierungssprecher, Ex-SPD-Berater - SPIEGEL ONLINE
    wenig, bis nichts.
    zitat:
    Das ist schon ein Phänomen, denn diesen Effekt erwartet man eher für einen über den Parteien stehenden Präsidenten.
    zitat ende.
    genau so dünnlabrig war das interview.
    bis zu dem punkt, wo der herr steg gesagt hat:
    zitat: Glauben Sie mir: Die politische Macht der Lobbyisten ist ein Mythos. zitat ende.
    habe ich gelesen.
    naja, die reporter, nein nicht falsch, die reporter haben aus dem profi nichts "herauskitzeln" können. er hat nämlich nichts, überhaupt nichts gesagt, nur geplappert.
    wir wissen aber nun, dass vw genau das weiss, was dieser lobbyist in seiner zeit als "stellvertretender regierungssprecher" erfahren hat.

    sch.... politiker, nach der abwahl/ entlassung auf eine insel ohne wasser und ohne brot.
    grüsse
  4. #4

    Schwarz/Geld

    Zitat von lighter Beitrag anzeigen
    Rot Grün in der Regierung ist vor einigen Jahren nicht deshalb von der Main -Stream Presse hochgejubelt worden, weil sie besonders gekonnt mit der Presse gespielt hat, sondern weil sie eine Unternehmer- und USA freundliche Poliik gemacht hat. Dazu gehörte die Schaffung eines Niedrig Lohnsektors, die Deregulierung der Finanzmärkte
    hat zudem noch den Vorteil, von der Springer- und Bertelsmann-Presse (einschließlich der gebührenzwangsernährten Partei-Posten-ARD + ZDF) als Lordsiegelbewahrer eben jener "reformen" gefeiert zu werden. Murksel zehrt von ihrem öffentlichen Ruhm, erste Kanzlerin zu sein und nicht davon politische Positionen formulieren und vertreten zu müssen: das besorgt ihre Mediengirlande schon selbst und sie plappert nach.
  5. #5

    Nachdem Ihr treffender Beitrag kam, möchte ich ergänzend nur......

    Zitat von lighter Beitrag anzeigen
    Rot Grün in der Regierung ist vor einigen Jahren nicht deshalb von der Main -Stream Presse hochgejubelt worden, weil sie besonders gekonnt mit der Presse gespielt hat, sondern weil sie eine Unternehmer- und USA freundliche Poliik gemacht hat. Dazu gehörte die Schaffung eines Niedrig Lohnsektors, die Deregulierung der Finanzmärkte und die klare Stellungsnahme Fischers der USA, der Nato und Israel treu ergeben zu sein. Schröders Anti Haltung in Bezu auf den Irak-Krieg war die einzige Ausnahme in diesem abgekarteten Spiel. Dafür hat ihm Gas Putin auch kräftig gedankt.
    Genauso ist es mit Merkel. Da belobigt die Presse auch nicht ihre klugen Statements, ihre geistreichen Bemerkungen und ihre gekonnte Art mit den Medien zu spielen....Quatsch. Da wird belobigt, dass sie Deutschland an die Finanzmafia, die Industrie, die Pharmamafia, die Waffenlobby verkauft. Läppisches Interview, das alles erzählt, nur nicht das worauf es ankommt.
    Dieser Kommentar wird wie üblich wieder im Zensor-Papierkorb verschwinden.
    Hallo lighter

    .....nur darauf hin weisen, dass Merkel 60 Jahrelange positive Aufbauarbeit für den guten Ruf Deutschlands, von namhaften deutschen Politikern erarbeitet, in nur wenigen Tagen von Merkel vernichtet wurde.

    Merkel hat das deutsche Volk bei ihren hirnrissigen Eurorettungsversuchen der Euro Südländer, in nur wenigen Tagen wieder zu den hässlichen Deutschen gemacht.

    Die Beweise dafüer wurden doch durch Presse und Fernsehen, Nachrichten ständig sichtbar gemacht. Deshalb verstehe ich so einen unsinnigen pro Merkel Artikel von SPON überhaupt nicht mehr.

    Ich hoffe, ein Herr Augstein stellt das wieder richtig, mit seinen doch mehr glaubwürdigen Artikeln.
    prologo
  6. #6

    Unkritisch - kein Qualitätsverlust - keine Imageberater

    Kein Qualitätsverlust:
    Interessant, es gibt also keinen Qualitätsverlust in der politischen Kommunikation, - das kann man allerdings so deuten dass diese schon immer bescheiden war.

    Keine Imageberater:
    Wer's glaubt wird selig. Diese hirnerweichenden Behauptungen, so lange penetriert , bis sie unauslöschlich eingebrannt sind, sollen nicht trainiert sein? Zum Beispiel: "Deutschland hat am meisten vom Euro profitiert!" "Scheitert der Euro..."
    Und dazu diese Posen und Augenaufschläge. Auch Rösler redet ja nur noch wie eine Sprechpuppe...

    Unkritisch gegenüber Merkel:
    Irgendwie herrscht schlicht ein Konsens dass man Merkel nicht kritisiert. Das wird gespürt und man hat Angst dagegen zu verstoßen, - und verstoßen zu werden. Sie, durchaus im Takt mit Gauck, vertritt die Interessen der Oberschicht (zu der vermutlich auch die Verleger gehören) und, scheinbar, der Mittelschicht (zu der der Rest der Journaille gehört). So einfach ist das. Man hofft dass die Krise und alles was noch kommen mag an einem selbst vorbei geht, und nur die Unterschicht zermalmt, ohne dass man dieser mit 10% höheren Steuern zur Hilfe eilen muss...
  7. #7

    Gut erkannt

    Zitat von Baikal Beitrag anzeigen
    hat zudem noch den Vorteil, von der Springer- und Bertelsmann-Presse (einschließlich der gebührenzwangsernährten Partei-Posten-ARD + ZDF) als Lordsiegelbewahrer eben jener "reformen" gefeiert zu werden. Murksel zehrt von ihrem öffentlichen Ruhm, erste Kanzlerin zu sein und nicht davon politische Positionen formulieren und vertreten zu müssen: das besorgt ihre Mediengirlande schon selbst und sie plappert nach.
    Springer,Bertelsmann und die gebührenzwangsernährten Partei-posten_ARD und ZDF,sehr gut erkannt.
    Kritische Sendungen wurden auf 30 Minuten zusammengestaucht,oder ganz gestrichen.
    Dieses Zusammenspiel der eigentlich als unabhängig gedachten öffentlichen Medien mit den Parteispitzen,ist für jeden halbwegs objektiv denkenden peinlich und grenzt an Verdummung.
  8. #8

    Flachmann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spaßpolitik war gestern, heute wird Deutschland still gesteuert. Thomas Steg hat sowohl für Gerhard Schröder wie auch für Angela Merkel als Sprecher gearbeitet - er verrät, wie sich Politiker im digitalen Zeitalter verkaufen müssen. Und wie die Kanzlerin mit den Medien spielt.

    Interview mit Thomas Steg, Ex-Vizeregierungssprecher, Ex-SPD-Berater - SPIEGEL ONLINE
    Der Mann hat in seiner Zeit als stvtr. Regierungssprecher ganz bestimmt nicht immer die Wahrheit gesagt, oder auch nicht sagen dürfen. Das ist in diesem flachen Interview nicht anders.
    Alleine dieser Ausspruch "Schauen Sie sich um, wo sehen Sie ein Netzwerk", ist so schräg, dass einen erstaunt, wie selbstverständlicher dieser Stuss hingenommen wird.
  9. #9

    spiegel online mißt mit 2 ellen

    es ist zwar bemerkenswert, daß herr steg LobbyControl kennt und (wie ein professioneller lobbyist) kennen sollte,
    aber vom investigativen spiegel darf man eigentlich erwarten, daß er statt der kursiven namensetzung LobbyControl wie sonst auch den korrekten link http://www.lobbycontrol.de/ in rot setzt. oder mißt der spiegel mit 2 ellen, weil er um einbuße von lobbygeldern fürchtet?