Medienecho zur Zypern-Krise: "Germanophobie ist unfair"

REUTERSIn der Zypern-Krise treibt Europas Presse vor allem die Frage nach der deutschen Führungsrolle in der EU um: Während die britische "Financial Times" Verständnis für den deutschen Steuerzahler zeigt, ruft die französische "Libération" zur "Gegenattacke des latinischen Imperiums" auf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-891607.html
  1. #1

    Das sieht für mich einfach und

    auf den Punkt gebracht so aus: Hätten wir nicht geholfen, wären wir zwar nicht die Guten, aber auch nicht die Buhmänner, die man traditionell mit Hakenkreuzen abbildet. Feine europäische "Freunde" haben wir da.
  2. #2

    Das System Euro funktioniert so leider nicht. Am deutschen Wesen kann und wird Kriseneuropa nicht genesen. Wir und das hanseatische Europa haben andere Traditionen, andere Strukturen, wollen andere Wege gehen. Das muss man in Berlin akzeptieren.
    Jetzt wird es Zeit, nach einem Ausweg zu suchen statt stur und unbelehrbar mit der Brechstange das gescheiterte System weiter durchzusetzen.
    Erinnert sei an Gorbatschow: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Wir brauchen eine Erneuerung Europas und seiner politischen Strukturen.
  3. #3

    Der Fluch der guten Tat

    Zitat von Badischer Revoluzzer Beitrag anzeigen
    auf den Punkt gebracht so aus: Hätten wir nicht geholfen, wären wir zwar nicht die Guten, aber auch nicht die Buhmänner, die man traditionell mit Hakenkreuzen abbildet.
    Sie haben es in der Tat auf den Punkt gebracht. Der Fluch der guten Tat
  4. #4

    Germanophobie,

    bitte nicht, wo wir doch Atomphobie schon im Besitz haben.
  5. #5

    Unsere Zukunft heißt Europa

    - alles andere ist für Deutschland nicht zukunftsfähig. Jetzt ist die Zeit zu zeigen, was uns Europa Wert ist. Vergesst die Krämerseelen. Jetzt haben wir die Chance mit Solidarität Frieden, Freiheit, und Freundschaft zu gewinnen. Wir könnten ja mal aus ganzem Herzen stolz auf unser Land sein. Vielleicht wäre dann die Nachkriegszeit wirklich vorbei.
  6. #6

    Das Medienecho zeigt,

    dass die Germanophobie in den übrigen EU-Ländern dadurch entsteht, dass Maßnahmen, die zu Erfolgen in Deutschland geführt haben, aus verschiedenste Gründen nicht ergriffen oder nicht gewollt oder nicht durchgesetzt wurden. Die "Finacial Times" findet deshalb die Germanophobie zurecht für unfair.
  7. #7

    Visionen?

    Was hier von den europäischen Zeitungen geboten wird - insbesondere von der "Liberation" - ist nur "Blech". Sie reden von "Visionen" aber nicht davon, woher das Geld kommen soll! Sie reden vom deutschen Steuerzahler, aber nicht davon, dass die eigenen französischen, spanischen und andere Steuerzahler auch "bluten" müssen. Für diesen "Mist" wird Druckerschwärze verschwendet. Dieses Europa ist nicht einen Euro wert!
  8. #8

    Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf

    Da die Deutschen nun nicht mehr bereit sind, jeden europäischen Pleitier aus dem hausgemachten Dreck zu ziehen, kündigt man uns die Freundschaft und liefert darüber hinaus noch ein paar Griffe in die Nazikiste nach. Jetzt wissen wir endlich, woran wir sind, wenn wir nicht bereitwillig das Scheckbuch zücken.
  9. #9

    Die Krise

    wäre eine Chance gewesen hätte geeignetes Führungspersonal zur Verfügung gestanden. Merkel und ihre Stümpertruppe hatten nie eine Chance.