Bilder aus der Sperrzone: Neue Street-View-Aufnahmen zeigen Fukushima

Google Menschenleere Städte, Trümmer und aufs Land gespülte Schiffe: Zwei Jahre nach der Katastrophe an der japanische Küste durfte Google erstmals Street-View-Aufnahmen der Region machen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/g...-a-891408.html
  1. #1

    Google aktuell

    In fünfundzwanzig Jahren fährt da auch kein Google Auto mehr. Der Zahn der Zeit ebnet alles ein.
  2. #2

    Zitat von rolandjulius Beitrag anzeigen
    In fünfundzwanzig Jahren fährt da auch kein Google Auto mehr. Der Zahn der Zeit ebnet alles ein.
    Leider ist die Heimat dann immer noch radioaktiv verseucht.
    Hoffentlich wird die Warnung beachtet und die AKWs nicht wieder eingeschaltet im erdbebengefährdeten Japan.
    Glück im Unglück war, dass der Wind die Radioaktivität nicht nach Tokio trug.
  3. #3

    Zitat von rolandjulius Beitrag anzeigen
    In fünfundzwanzig Jahren fährt da auch kein Google Auto mehr. Der Zahn der Zeit ebnet alles ein.
    Warum soll da kein Auto fahren?

    Da ist ungefähr 1/4 der Strahlung vorhanden als in Brasilianischen Badeorten - oder vielen anderen Orten auf der Erde.

    Also: erst informieren, dann posten.

    The health impact of last year's Fukushima nuclear disaster in Japan appears relatively small thanks partly to prompt evacuations, the chairman of a U.N. scientific body investigating the effects of radiation said on Tuesday.
    No big Fukushima health impact seen: U.N. body chairman | Reuters
  4. #4

    Ich denke schon

    Zitat von rolandjulius Beitrag anzeigen
    In fünfundzwanzig Jahren fährt da auch kein Google Auto mehr. Der Zahn der Zeit ebnet alles ein.
    ...man siehe wie erstaunlich gut sich die Gebäude in Tschernobyl hallten. diese werden sicher auch in 15 Jahren noch stehen.
  5. #5

    wer fährt da freiwillig für Google durch, um Bilder zu machen??
  6. #6

    Zitat von spon-facebook-10000283853 Beitrag anzeigen
    Warum soll da kein Auto fahren? Da ist ungefähr 1/4 der Strahlung vorhanden als in Brasilianischen Badeorten - oder vielen anderen Orten auf der Erde.
    Wie viele Stunden badet man denn an einem solchen "Heilstrand" und wie viel Stunden lebt man in einer kontaminierten Stadt?

    Übringens: Eine Rückkehr geht erst wenn die Grenzwerte unterschritten sind.
    Die Grenzwerte liegen zwar unter dem 100-1000 Fachen dessen, was nachweislich Krank macht. Aber dieser Sicherheitspuffer ist notwendig.
    Ohne diesen Puffer könnte man sich die ganzen Grenzwerte auch sparen un die Leute direkt wieder ansiedeln. Denn Tod umfallen wird in der Stadt ja niemand.
  7. #7

    Der Artikel impliziert man könne auf der "von Google nur auf Japanisch
    eingerichteten Webseite namens "Mirai e no kioku"" durch die Straßen von Namie-machi wandern.

    Das ist falsch. Das kann man auf dieser Seite nicht, sondern nur in der
    'normalen' Version von Google Maps/Street View.
  8. #8

    Dr.

    Zitat von spon-facebook-10000283853 Beitrag anzeigen
    Warum soll da kein Auto fahren?

    Da ist ungefähr 1/4 der Strahlung vorhanden als in Brasilianischen Badeorten - oder vielen anderen Orten auf der Erde.

    Also: erst informieren, dann posten.
    Das ist die typische German Angst in Japan. Wie sie richtig sagen, sind die Brasilianer da viel gelassener... die baden täglich in der 4-fachen Größenordnung von Cäsium und Plutonium. Wer was anderes behauptet hat sich eben nicht erst informiert und dann gepostet. Allgemein gibt es zwischen kosmischer Strahlung (natürliche Radioaktivität) und dem explodierten Inventar in Fukushima Daichi (unnatürliche Radioaktivität) keinen Unterschied. Weder in der Einlagerung, noch in der Halbwertszeit. Die Leute sollen sich einfach mal informieren...

    Solche Gemüsemutationen sind in Brasilien an der Tagesordnung und finden 4-mal öfter statt: http://fukushima-diary.com/wp-conten...%EF%BC%891.png

    oder die Schmetterlinge sind in Brasilien beispielsweise alle missgebildet,: http://cdn.physorg.com/newman/gfx/ne...kushimasmu.jpg Siehe dazu: http://bilder.t-online.de/b/58/66/26...gen-hervor.jpg oder andere Insekten werden harmloser, da nicht mehr kampffähig http://fukushima-diary.com/wp-conten...61-450x337.jpg

    Letztlich hat das ganze sogar was positives in Japan, denn wer kennt es nicht, wenn das Kind sein Kaninchen über den Kopf streichelt und sich beschwert: "Mami, Mami... die Ohren stören beim streicheln, können wir die nicht abschneiden?!?" http://media.salon.com/2011/06/fukus...less_bunny.jpg

    Und letztlich muss man sagen, dass die Kindersterblichkeitsrate um Fukushima ennorm gesunken ist. In der Stadt des Artikels ist seitdem kein einziges Kind gestorben. Das sind Fakten, die diese Ökofaschisten getrost leugnen. Gott sei Dank gibt es aber Aufklärer wie uns...
  9. #9

    optional

    Das ist schön für die Nachwelt, dass man ihr zeigt wie es einmal dort war. Weniger schön ist es für die ehemaligen Bewohner, die ihr Land und ihr Leben von einem Augenblick auf den anderen verloren haben. Durch die Atom-Maffia und die verlogene Regierung in Japan.
    Was wird sich dadurch ändern? Nichts, aber leider auch gar nichts. Die Erfahrung zeigt, dass die Menschheit dümmer ist als von Gott gewollt. Wir haben Windscale, Majak, Lucenz, Three Mile Island und Tchernobyl erlebt. Was hat sich bei uns dadurch geändert? Ja, ein paar intelligente Leute haben sich sachkundig gemacht und den Lügen der Atom-Maffia und der Politik nicht mehr geglaubt. Sie haben demonstriert, sich von noch dümmeren Polizisten in den Ar... treten lassen und in die Fresse hauen lassen. Das hat nichts geändert. Es wurde weitergemacht als ob nichts gewesen sei. Erst als die Skandale mit den "Endlagern" Gorleben, Morsleben und der Asse offenbar wurden. Da hat die Politik (namentlich die Merkel) so Angst vor der eigenen Dummheit bekommen, dass sie von heute auf morgen sich um 180 ° drehte. Das sehe ich für Japan in absehbarer Zeit noch nicht gegeben. Da muss noch mehr passieren. Da müssen die Meere derart atomar verseucht sein, dass man darin nicht einmal mehr baden kann. Dann fängt der dumme Weltenbürger an zu denken. Erst dann.