"Untitled" von Joachim Bessing: Die gefährlichste Droge heißt Liebe

REUTERSLiebe als übersexuelle Erfahrung: In Joachim Bessings Roman "Untitled" ist der Erzähler eine moderne Werther-Gestalt auf hardcore-romantischem Trip. Und das in einer Welt, in der wir Intimität eigentlich nur noch als pornografisch begreifen.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...-a-890953.html
  1. #1

    Die gefährlichste Droge ist Liebe?

    Niedlich!
    Nichts gegen diesen Roman.
    Aber die gefährlichste Droge ist Religion
  2. #2

    Liebe ist keine Droge

    Liebe ist keine Droge. Das erste Geschenk ist unser Leben, das zweite die Liebe. Und wer von ganzem Herzen danach sucht, kann mit beidem Gott findend.
  3. #3

    Diese Rezension enthält einige erklärungsbedürftige Passagen:

    1. „Wie seine Hauptfigur war der Autor Joachim Bessing, Jahrgang 1971, Journalist im Stilressort einer großen deutschen Zeitung. Er verabschiedet sich mit "Untitled" endgültig von der von Oberflächenphänomenen geprägten Konsumwelt, die er 2001 mit der snobistischen Zeitgeist-Performance "Tristesse Royale" durchdekliniert hatte.“

    (der Roman wimmelt von Markennamen)

    2. „Kracht, der in seinem Generationenroman "Faserland" den Selbstekel gleich neben die Lust an der dekadenten Distinktion gesellte, schreibt mittlerweile süffig erzählte, historische Abenteuerromane.“

    (Christian Kracht hat keinen einzigen historischen Abenteuerroman geschrieben)