Kämpfe unter Murmeltieren: Spielend an die Spitze

DPA/ The Royal Society/ Ben HusleyWarum toben Tiere? Es wirkt unnütz, kostet Energie. Forscher haben Murmeltiere elf Jahre lang beobachtet und Langzeitfolgen kindlichen Balgens erkannt: Spielerische Kämpfe können über den späteren Rang entscheiden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-891179.html
  1. #1

    Zitat:
    "Blumstein und seine Mitarbeiter begannen im Jahre 2002, auch das Spielverhalten des Nachwuchses ins Visier zu nehmen. Insgesamt werteten sie nach eigenen Angaben mehr als 27.000 soziale Interaktionen zwischen den Murmeltieren aus.

    Irgendetwas muß mir entgangen sein. Ich kann nicht erkennen, warum es etwas besonderes sein soll, daß der Nachwuchs von Rudeltieren sich später nicht an die Auseinandersetzungen erinnern soll, und so auch dadurch zunächst Ränge entstehen. Gibt es irgendein soziales Säugetier, wo das nicht der Fall wäre? Ebenso ist es auch wenig überraschend, daß diese Erinnerungen mit dem Alter an Bedeutung verlieren, da inzwischen viele andere Faktoren hinzugekommen sind.
    Also ich beneide die "Feldarbeiter" der Studie nicht(27 000 Auswertungen, au waia). Es gibt sicher spannendere Aufgaben?
  2. #2

    Meine Güte, wird da ein Geld rausgeworfen...
    Zumal die "Forscher" ja noch immer "vermuten", was das ganze bedeuten soll... 11 Jahre!!! Und selbst wenn Sie genau wüssten, was das ganze soll, kann die gesammte Menschheit nix damit anfangen... Oder kommt jetzt wieder ein Kommentator auf die Idee anzumerken, dass wir ja dadurch etwas über unser eigenes Verhalten lernen? garantiert...
  3. #3

    es wirkt tatsächlich unnütz...

    Warum forschen Forscher nach sowas? Es wirkt unnütz, kostet Energie. Murmeltiere haben Forscher elf Jahre lang veräppelt und Langzeitfolgen kindlichen Balgens vorgetäuscht: Spielerische Kämpfe würden über den späteren Rang entscheiden.

    aber eine Meldung bei SPON ist es allmal Wert, wa?