Zentralafrika: Rebellen nehmen Hauptstadt Bangui ein

REUTERSDie Gegner der Regierung Zentralfrikas haben die Hauptstadt Bangui unter ihre Kontrolle gebracht. Staatschef François Bozizé ist offenbar geflohen. Frankreich, das zuletzt noch Soldaten zur Unterstützung Bozizés schickte, will keine Truppen entsenden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-890646.html
  1. #1

    Wer hats angestossen?

    Überall diese schei*s Rebellen,zuerst wurden sie in Libyen stark gemacht, jetzt kämpft man in Mali,demnächt in Zentralafrika?
    Wer hat nur den ganzen Mist angestossen?


    Ghadafi hatte schon recht,als er vor der Al-Qaida gewarnt hat.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/live-ticker-unruhen-in-libyen-obama-gaddafis-vorgehen-ist-abscheulich-1.1064287
  2. #2

    Warum eigentlich

    ist dem Spiegel der Putsch in einem afrikanischen Staat nur eine kleine Notiz wert, während die Analyse des letzten Formel-1 Rennens als Aufmacher dient? Ist das die SPON-Definition von Qualitätsjournalismus?
  3. #3

    Klare Linie

    Zitat von Vox libertatis Beitrag anzeigen
    ist dem Spiegel der Putsch in einem afrikanischen Staat nur eine kleine Notiz wert, während die Analyse des letzten Formel-1 Rennens als Aufmacher dient? Ist das die SPON-Definition von Qualitätsjournalismus?
    Hier wird fortgeführt ,was in Libyen, Tunsesien begann.
    Afrika hätte nicht mit China Rohstoffhandel betreiben sollen
    Afrika wird bewusst destabilisiert und nach und nach "in friedlicher Absicht" besetzt.
    Nigeria kommt als nächstes dran, nach Nordafrika, Somalia, Sudan und Mali.
    Pakistan und Iran sind ausserhalb Afrikas jene Alliierte und wirtschaftliche Rohstofflieferanten Chinas, die kontrolliert werden müssen.
    Es geht bei alldem imperialistisch nur darum, um China von den Rohstoffquellen (Uran und Öl) auszugrenzen. Das sind die Zusammenhänge, die von Medien nicht vermittelt werden.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gegner der Regierung Zentralfrikas haben die Hauptstadt Bangui unter ihre Kontrolle gebracht. Staatschef François Bozizé ist offenbar geflohen. Frankreich, das zuletzt noch Soldaten zur Unterstützung Bozizés schickte, will keine Truppen entsenden.

    Zentralafrika: Rebellen nehmen Hauptstadt Bangui ein - SPIEGEL ONLINE
    Hat noch jemand daran Zweifel was Westen mit Afrika vorhat...bis vor 2 Jahren waren all die Länder stabil und von Rebellen war gar keine Rede und jetzt kommen Rebellen wie Pilze aus dem Boden. Früher hiess es Kolonisierung heute heisst es Demokratisierung,das Ziel ist das gleiche. Früher haben Kolonie-Mächte die Menschen "zivilisiert"also ihre Kultur zerstört und verbrannt und einen neuen Gott gab es auch,heute läuft die Demokratisierung ähnlich ab,die Länder in Afrika brauchen unsere Hilfe weil sie nicht in der Lage sind sich selbst zu verteidigen und neben bei sichern wir auch noch all die Ressourcen in den Ländern,damit China nicht mehr Nr.1 in Afrika bleibt...Sarkotzy wusste ganz genau was nach Libyen in der Region los wird, er hat gehofft dass Konflikt auf Nachbarländer überspringt und seine Gebete wurden erhört. Sarkotzy und Cameron haben all die kriminelle Banden aus Region um Libyen angeworben und mit Waffen versorgt damit sie gegen Gaddafi kämpfen,heute ist der Waffenlager Libyen geplündert und die Freiheitskämpfer ziehen weiter ins Kontinent innere. Es ist eine perfide Taktik und Strategie,die Menschen spielen überhaupt keine Rolle es geht nur um Geo Politische Interessen und um die Ressourcen,in Afrika sind die Freiheitskämpfer böse aber in Syrien sind es die guten...und das selbe wird mit Syrien passieren wenn Assad fällt,dann ziehen diese Banden weiter und Jordanien und die Türken werden als erste darunter leiden,Irak und Syrien werden unkontrollierbar bleiben und Moslems werden sich gegenseitig abschlachten,während unsere Politik sagen wird,ja wir haben die Menschen ja von Diktatoren befreit,also müssen sie uns dankbar sein...die paar Bomben die täglich hochgehen sind doch viel besser als ein Diktator.
  5. #5

    @tiram

    Ihre Ueberraschung ist interessant. Bozize kaempft schon seit seinem Putsch in 2003 ums politische Ueberleben. Er selbst ist vom Tschad Militaer auf den Schild gehoben worden und voruebergehen von Frankreich unterstutzt worden. Als man bemerkt hat welch Geistes Kind er ist musst sich Bozize mit Hilfe Kongolesischer Rebellen auf dem Stuhl halten...zuletzt mit Hilfe der CEEAC Truppen und sogar von Suedafrikanischen und Tschad Truppen im Nahmen der Afrikanischen Union der versammelkten Diktatoren. Dass es in diesem Land Rebellen geben wuerde solange der ehemalige Generalstabschef (und Nachfolger des vorherigen ehemaligen Generalstabschef als Putschisten-President)
    an der Macht klebt war jedem klar der sich fuer das Land interessiert. Die anderen wundern sich dass "ploetzlich" Rebellen auftauchen und googlen dann das Wort Rebellen bis ein Link zu Libyen oder Mali auftaucht...schon ist das Weltbild ueber "schei...s Rebellen" fertig.
  6. #6

    Viel wichtiger ist

    Gab es tote oder wurde die Hauptstadt ohne widerstand eingenommen?
  7. #7

    Zitat von derfreitag Beitrag anzeigen
    Hier wird fortgeführt ,was in Libyen, Tunsesien begann.
    Afrika hätte nicht mit China Rohstoffhandel betreiben sollen
    Afrika wird bewusst destabilisiert und nach und nach "in friedlicher Absicht" besetzt.
    Nigeria kommt als nächstes dran, nach Nordafrika, Somalia, Sudan und Mali.
    Pakistan und Iran sind ausserhalb Afrikas jene Alliierte und wirtschaftliche Rohstofflieferanten Chinas, die kontrolliert werden müssen.
    Es geht bei alldem imperialistisch nur darum, um China von den Rohstoffquellen (Uran und Öl) auszugrenzen. Das sind die Zusammenhänge, die von Medien nicht vermittelt werden.
    Klingt nicht sehr überzeugend.

    Die islamistischen Umtriebe und Rebellionen in diesen Ländern sind ganz real.
    Die Regime der von Ihnen genannten Ländern sind auch ganz real verachtenswert.

    Die haben deswegen so gute Beziehungen zu China, weil China ausnahmslos mit jedem Regime Handel betreibt und keine blöden Fragen stellt.
  8. #8

    Zitat von derfreitag Beitrag anzeigen
    Hier wird fortgeführt ,was in Libyen, Tunsesien begann.
    Afrika hätte nicht mit China Rohstoffhandel betreiben sollen
    Afrika wird bewusst destabilisiert und nach und nach "in friedlicher Absicht" besetzt.
    Nigeria kommt als nächstes dran, nach Nordafrika, Somalia, Sudan und Mali.
    Pakistan und Iran sind ausserhalb Afrikas jene Alliierte und wirtschaftliche Rohstofflieferanten Chinas, die kontrolliert werden müssen.
    Es geht bei alldem imperialistisch nur darum, um China von den Rohstoffquellen (Uran und Öl) auszugrenzen. Das sind die Zusammenhänge, die von Medien nicht vermittelt werden.
    alter schwede!

    wo und wann bitte schön war die zentralafrikanische repuplik stabil? nigeria stabil(stichpunkte nigerdelta, religiöse und etnische konflikte)? somalia(der absolute witz in dem zusammenhang)? sudan? mali? selbst pakistan halte ich in dem zusammenhang für ein sehr fragwürdiges beispiel!
    iran ist und lybien war nur dank ein extrem repressiven machtapperates "stabil", trotzdem sind/waren konflikte in diesen ländern auch immer an der tagesordnung, auch ohne den westen! vllt bist du ja aber auch der meinung der irak war eine stabile nation unter saddam?


    und das mit dem rohstoffen? in allen krisenregionen wo der westen involviert ist, sind die chinesen und von mir aus auch russland immer mit vorne dabei, wenn es ums neuverteilen der quellen(und nicht nur oel und uran) geht. das gilt für lybien, afghanistan, irak und sonstwo ebenfalls. vor allem - mit den diktatoren sind die europäischen länder besser gefahren, was geschäfte angeht!
  9. #9

    Zitat von lebmah Beitrag anzeigen
    Gab es tote oder wurde die Hauptstadt ohne widerstand eingenommen?

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