Interview mit Ex-Diktator Musharraf: "Ich will Pakistan vom Terror befreien"

DPAPakistans Ex-Diktator Musharraf will aus dem Exil in seine Heimat zurückkehren, um bei den Wahlen im Mai anzutreten. "Ich möchte Pakistan vor dem Niedergang retten", sagt er vor seine Abreise im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Er habe keine Angst - weder vor dem Galgen noch vor den Todesdrohungen von Terroristen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-890562.html
  1. #1

    so schlimm das klingt,aber im grunde kann man länder,in denen die islamisten die einwohner drangsalieren und unterdrücken nur mit eiserner hand in den griff bekommen,sprich als diktator.

    es gibt kein land,in dem islamisten für unterdrückung sorgen,oder die regierung stellen,in dem die leute in ruhe gelassen werden...überall nur gewalt und hass.
  2. #2

    Peinlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Ich möchte Pakistan vor dem Niedergang retten", sagt er vor seine Abreise im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.
    Der Zeitpunkt dieses Spiegel-"Interviews" ist eine Schande.

    Seit Jahren sitzt Musharraf in London und ich kann mich in der Berichterstattung über ihn seit dem an lediglich einen kurzen Spiegel-Artikel erinnern.

    Die im Spiegel vor 30 Jahren verantwortliche Redaktion hätte ihn, im sicheren GB sitzend und nach seiner Abdankung problemlos erreichbar, regelmäßg besucht und Insider-Informationen aus erster Hand über die Verstrickungen des pakistanischen Systems, Terror-Entwicklung, Taliban und, besonders von Interesse, dem nuklearen Ausblick in Sicht auf die Dauerkonfrontation mit Indien aus der Nase gezogen.

    Alleine aus Verärgerung über die dortigen Umwälzungen und der ihm gegenüber erbrachten Missachtung hätte er sich in einigen dieser Punkte mit Sicherheit sehr redselig gezeigt.
  3. #3

    Warum verteidigt Musharraf diese Kollegialität, die offenbar zwischen aktuellen pakistanischen Regierungsvertretern und den Taliban herrscht? Wäre es zu einer Absprache zwischen amerikanischem und pakistanischem Geheimdienst gekommen, wäre die ganze Mission sicher gescheitert.
  4. #4

    Terrorismusbekämpfung,

    da müsste er in der eigenen Armee und im Geheimdienst aufräumen.
    Dazu hat er lange Jahre Gelegenheit und hat versagt.
  5. #5

    Bemerkenswert demokratisch für einen

    Ein Land, das so vom Chaos und Terror zerfressen ist wie Pakistian, war unter der Ägide von Musharraf bemerkenswert demokratisch, zumal für eine "Diktatur". Warum soll ein Diktator per Definition immer böse sein, wenn eine Demokratie noch lange nicht Freiheit und das Gute bedeuten?...
  6. #6

    Miteinbeziehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pakistans Ex-Diktator Musharraf will aus dem Exil in seine Heimat zurückkehren, um bei den Wahlen im Mai anzutreten. "Ich möchte Pakistan vor dem Niedergang retten", sagt er vor seine Abreise im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Er habe keine Angst - weder vor dem Galgen noch vor den Todesdrohungen von Terroristen.

    Interview mit Pakistans Ex-Präsident Pervez Musharraf - SPIEGEL ONLINE
    Musharraf ist Teil des Problems und nicht der Lösung. Es müssen unverbrauchte neue Leute her.
    Obama muss auch wissen, dass es niemandem geholfen wird, wenn Pakistan zu einem Failed State wird. Deshalb muss der Obama auch die Interessen von Pakistan in seiner Strategie miteinbeziehen. Sonst ist das Problem nicht lösbar.
  7. #7

    Nie eine Chance für Amerikaabhängige!

    Gerade nach den Vorkommnissen in Pakistan ist Musharraf nie ein Mann der für Pakistan geeignet ist. Zu den USA braucht man keine guten Beziehungen am besten man hat keine. Dieses Land ist krank verschworen in Kriege und Drohnen und hat den Terrorismuswahn als Staatsideologie gekürt gegen Bürgerrechte. Vollkommene Sicherheit gibt es nirgends auf der Welt und je mehr Sicherheit man will desto unfreier wird man. Dies gilt für die USA insbesondere und es ist allemahl besser die Politik so zu gestalten das keine Kriege sind was auch wenig Terrorismus bedeudet. Die USA müssen mal in das Kloster zum Nachdenken um sich selbst zu finden also weiter zu machen wie die das letzte Jahrzehnt. Ein guter Staat ist der Staat welcher keine USA braucht!
  8. #8

    Zitat: "SPIEGEL ONLINE: Der CIA wird man - im Gegensatz zum pakistanischen ISI - wohl kaum Komplizenschaft mit Extremisten vorwerfen."
    Doch das kann man sehr wohl, wo doch heute der Spiegel auch einen weiteren Artikel gebracht hat:
    Wall Street Journal: CIA versorgt syrische Rebellen mit Erkenntnissen - SPIEGEL ONLINE
  9. #9

    M. hat recht

    Unter seiner Führung wurde Pakistan in einem Zug genannt mit den BRIC-Staaten. Die Wirtschaft hatte sich erholt und war auf dem besten Weg. M. ist offen genug zuzugeben, dass er 2007 Fehler gemacht hat. Die waren allerdings nicht so gravierend, als dass sie nicht hätten ausgeglichen werden können. Die Machtübernahme durch die PPP war aber ein Disaster. Ich wünsche M. viel Glück.