Spuren des Urknalls: "Planck"-Daten geben Kosmologen Rätsel auf

Esa/ Planck Collaboration Das Universum ist etwas älter und etwas anders zusammengesetzt als bisher vermutet - doch abgesehen davon scheinen die neuen Ergebnisse des "Planck"-Teleskops kosmologische Standardmodelle zu bestätigen. Wenn da nicht einige unerklärliche Ausnahmen wären.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-890224.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...
    "Unser Fernziel sollte es sein, ein neues Modell zu entwerfen, das die Anomalien nicht nur vorhersagt, sondern auch zueinander in Beziehung setzt"
    ...

    Esa-Teleskop "Planck": Anomalien geben Kosmologen Rätsel auf - SPIEGEL ONLINE
    Das ist weder ein Fernziel noch müssen sie ein Modell entwerfen. Einfach warten, in kürze wird das neue Modell von Irek gepostet indem alles schlüssig erklärt wird. Ich bin jedenfalls schon darauf gespannt.
  2. #2

    Der Artikel ist etwas verwirrend geschrieben

    Für den Normalbürger bedarf es da eine Übersetzung:
    Dunkel = unbekannt
    Weniger dunkle Energie, mehr dunkle Materie = Bei dem theoretischen Model geht man gefestigter von der Gravitation/Anziehung (der Materie) aus. Daher auch die Aussage, dass sich das Weltall langsamer ausdehnt. Diese Aussage ist mit seinem Alter verknüpft, da das Vorhandensein von Masse im Verhältnis zum vorhandenen Raum die Ausdehnung bedingt.
    Man könnte die jetzige Veröffentlichung als Feinjustierung bezeichnen. Das neue dabei ist, dass man mehr Zuversicht bezüglich Gravitationskräfte hat, welches eben den Urknall „erklärt“, also bedingt.

    Ich würde sagen, dass man in unserer Moderne eher abgehen sollte von dem Begriff „Entstehung“ und mehr von solchen Begriffen wie Verhältnismäßigkeit ausgehen sollte, bei dem Erstellen von Theorien.
  3. #3

    Rätsel

    Wenn nur 4,9% des Universums aus baryonischer Materie bestehen und diese gemessene Hintergrundstrahlung, also auch nur das baryonische Universum abbildet, sind doch die restlichen 95,1% des Universums ("Dunkle Energie" und "Dunkle Materie") noch völlig unbekannt und unerklärt.
    Da verstehe ich gar nicht, das die Wissenschaftler sich trauen, über dass Alter des Universums und seine Entstehung zu spekulieren, oder gar das Alter auf ziemlich exakte 13,82 Milliiarden Jahre festlegen? Sollte man dazu nicht alle Fakten kennen und mehr als nur die bekannten 4,9% des Universums erklären können?
  4. #4

    Zitat von wosenjohn Beitrag anzeigen
    Das ist weder ein Fernziel noch müssen sie ein Modell entwerfen. Einfach warten, in kürze wird das neue Modell von Irek gepostet indem alles schlüssig erklärt wird. Ich bin jedenfalls schon darauf gespannt.
    Was heisst da "neues Modell"?
    Googeln Sie mal "Raumvakuole".
    Aber vorher raten, wer/was die Trefferliste anführt ;o)

    P.S. Kann man spasseshalber auch mit "Rollerrohr" probieren...
  5. #5

    Wie unser Universum funktioniert...

    ...warum es sich ausdehnt / ungleich ausdehnt, was dunkle Energie ist, warum es den "Urknall" gab und vieles mehr habe ich in den letzten Jahren mit logischem Denken, gepaart mit Phantasie und ständigem hochrechnen, durch fortlaufendes hinterfragen, versucht zu erkunden. Mit Erfolg - es scheint so, daß mein Modell durch nichts zu wiederlegen ist und der Wissenschaft den möglichen Anstoß für ein Umdenken geben könnte. Es klärt darüber auf, was bei dem bisherigen Urknall-Modell verkehrt ist / übersehen wurde. Es stellt klar, warum Albert Einstein doch recht hatte, seine Zweifel am Ende seiner Tage waren unbegründet. Er konnte die ganz großen Zusammenhänge im interuniversen Bereich damals noch nicht erkennen. Doch genau hier liegt der Schlüssel zur Lösung aller Probleme. Für Vorträge stehe ich gerne zur Verfügung. MfG urknallmarinchen
  6. #6

    Zitat von rhodensteiner Beitrag anzeigen
    Wenn nur 4,9% des Universums aus baryonischer Materie bestehen und diese gemessene Hintergrundstrahlung, also auch nur das baryonische Universum abbildet, sind doch die restlichen 95,1% des Universums ("Dunkle Energie" und "Dunkle Materie") noch völlig unbekannt und unerklärt.
    Da verstehe ich gar nicht, das die Wissenschaftler sich trauen, über dass Alter des Universums und seine Entstehung zu spekulieren, oder gar das Alter auf ziemlich exakte 13,82 Milliiarden Jahre festlegen? Sollte man dazu nicht alle Fakten kennen und mehr als nur die bekannten 4,9% des Universums erklären können?
    Nein. Die baryonische Materie hat mir der Huntergrundstrahlung erst mal direkt nichts zu tun.
  7. #7

    haha

    oh mann, is ja alles schön und gut was wir Menschen uns das so überlegen...aber mal ehrlich, das soll die Erklärung liefern? Wir haben doch - wenn wir einmal ehrlich sind - keine Ahnung und kratzen bei allem nur an der Oberfläche. Letzten Endes kann es doch nicht sein, dass alles aus dem Nichts (Urknall) gekommen sein soll..oder aus irgendwelcher dunkeln Materie etc. ... jeder Ingenieur/wissenschaftler weiß doch, dass eine höhere Informationsquelle notwendig ist um etwas entstehen zu lassen/ zu entwickeln. Also muss es irgendein höheres Element geben, dass über dem Universum ist und alles somit ins Da-Sein rufen konnte....das ist für mich die einzige logische Antwort auf die Frage des "Da-Seins" - und eine Antwort die jeder Mensch kapieren könnte...wenn er nur wollte. Für mich deuten diese logischen Überlegungen auf einen Schöpfer-Gott hin der alles gemacht hat, inklusive unsere Erde und uns Menschen. Aber klar...solche ein Ansicht ist ja total veraltet und will keiner hören... WIR haben ja schließlich "Planck" und Physik und Wissen und WIR wissen wie alles ins Da-Sein gekommen ist... :-)
  8. #8

    Dunkel...

    Zitat von hajdydobajdy Beitrag anzeigen
    Für den Normalbürger bedarf es da eine Übersetzung:
    Dunkel = unbekannt
    Weniger dunkle Energie, mehr dunkle Materie = Bei dem theoretischen Model geht man gefestigter von der Gravitation/Anziehung (der Materie) aus. Daher auch die Aussage, dass sich das Weltall langsamer ausdehnt. Diese Aussage ist mit seinem Alter verknüpft, da das Vorhandensein von Masse im Verhältnis zum vorhandenen Raum die Ausdehnung bedingt.
    Man könnte die jetzige Veröffentlichung als Feinjustierung bezeichnen. Das neue dabei ist, dass man mehr Zuversicht bezüglich Gravitationskräfte hat, welches eben den Urknall „erklärt“, also bedingt.

    Ich würde sagen, dass man in unserer Moderne eher abgehen sollte von dem Begriff „Entstehung“ und mehr von solchen Begriffen wie Verhältnismäßigkeit ausgehen sollte, bei dem Erstellen von Theorien.
    "Für den Normalbürger bedarf es da eine Übersetzung:
    Dunkel = unbekannt"

    "Dunkel" heißt hier erstmal: "Leuchtet nicht", d.h. nimmt nicht am Elektromagnetismus teil, also auch keine elektrischen Ladungen vorhanden... Zweitens wechselwirkt es aber gravitativ, sonst würde man ja nicht sowas postulieren.
  9. #9

    nun...neue ideen!

    das all könnte (um eine dimension reduziert) ja gleizeitig kugel/beulenform und schleife sein - der raum ist gekrümmt und selbst wenn es sich irgendwo wieder zusammenzieht-von hier sieht alles nach expansion aus! dabei spielte es auch keine rolle wo das "Wo" ist-es ist ja "relativ" und deshalb immer hier oder am anderen ende der realität. oder hat auch schon jemand die verbindung von zeit, gravitation und quantenmultiversum als wahrscheinlichkeitsdichtefunktion betrachtet? ich glaube an singularitäten - aber die könnte-DÜRFTE-jetzt nicht anders aussehen als "vor" dem Urknall ;)