Assad-Auftritt in Damaskus: "Das Land steht in Flammen"

DPA/ Syrian Presidential OfficeBei einem seltenen Auftritt hat Syriens Diktator Baschar al-Assad die dramatische Lage in seinem Staat anerkannt: Das Land stehe in Flammen, ganz Syrien sei verletzt. Seit Beginn des Aufstands gegen ihn sind Zehntausende gestorben, Millionen geflüchtet.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-890179.html
  1. #1

    Schlimm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei einem seltenen Auftritt hat Syriens Diktator Baschar al-Assad die dramatische Lage in seinem Staat anerkannt: Das Land stehe in Flammen, ganz Syrien sei verletzt. Seit Beginn des Aufstands gegen ihn sind Zehntausende gestorben, Millionen geflüchtet.

    Syriens Diktator Assad spricht von einem "Land in Flammen" - SPIEGEL ONLINE
    was der krieg aus der perle des orients gemacht hat. zehntausende tote, zerstörte infrastruktur billionenschäden. fragen sie heute einen iraker außerhalb der kurdengebiete ob es ihm heute besser geht als vor 2003 wird er zu 95% dies verneinen. das land ist in stämme und religionen zerfallen. das gleiche schicksal erwartet syrien, wenn weiter geld zu den "rebellen" gepumpt wird.
  2. #2

    Keine Fakten, keine Meldung

    Was für eine "Nullmeldung", wobei Meldung noch übertrieben ist. Bitte den nächsten Artikel erst, wenn herausgekommen ist, wer hinter der Aktion mit den chemischen Stoffen stand. Oder wenn die USA einmarschiert ist. Oder Assad sich ergeben hat.

    Das man seiner Bevölkerung in solchen Konflikten erstmal solange wie möglich "heile Welte" präsentiert, ist auch keine Erfindung von Assad.
  3. #3

    optional

    Syrien fordert auch eine UN Untersuchung und zwar aus Unabhängigen Inspektoren. Die meisten opfer waren syrische Regierungssoldaten. Die Verdächtigungen sind nicht haltbar. Es gibt von den Terroristen Videos welche zweifelsfrei zeigen das diese im Besitz von Chemiewaffen sind und diese auch vorführen incl. Schutzanzug. Im übrigen die selbe "Front" und deren Mitglieder welche in Israel nach Verletzungen "behandelt" wird.
  4. #4

    Für einen Despoten läßt Herr Assad erstaunlich oft wählen (Parlament, neue Verfassung) und gibt sogar der gewaltfreien innersyrischen Opposition eine reelle Chance.
  5. #5

    am ende lockt das erdloch

    in welches erdloch wird sich der assad clan verkriechen?? wird sich auch hier die jüngste geschichte wiederholen?
    hoffentlich ist das morden bald vorbei!!!!
  6. #6

    Naiv

    Zitat von endofsilence Beitrag anzeigen
    in welches erdloch wird sich der assad clan verkriechen?? wird sich auch hier die jüngste geschichte wiederholen?
    hoffentlich ist das morden bald vorbei!!!!
    Das Morden bald vorbei? So wie im Irak etwa, auf den Sie hier anspielen? Die Naivität (sehen wir es positiv) mancher Menschen scheint grenzenlos...
  7. #7

    wer...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei einem seltenen Auftritt hat Syriens Diktator Baschar al-Assad die dramatische Lage in seinem Staat anerkannt: Das Land stehe in Flammen, ganz Syrien sei verletzt. Seit Beginn des Aufstands gegen ihn sind Zehntausende gestorben, Millionen geflüchtet.

    Syriens Diktator Assad spricht von einem "Land in Flammen" - SPIEGEL ONLINE
    ...kinder in foltergefängnisse steckt und ermorden lässt, streubomben, die luftwaffe, Boden-Boden Raken, Panzer, Flugabwehrgeschütze, kurz gesagt die eigene Armee soweit noch vorhanden gegen das eigene Volk richtet gehört vor Gericht gestellt. Der Kerl und sein Clan ist ein Massenmörder, dem es genauso wie sein Vater ausschließlich um den eigenen Machterhalt geht und der längst von der bildfläche verschwunden wäre, wenn nicht Regimes wie in Theran und Moskau ihn finanziell und militärisch stützen würden. Auf Dauer kann niemand sich gegen das eigene Volk stellen. Ein Trauerspiel ist allerdings, dass die restliche Welt zuschaut und nichts tut - und sich am Ende dann wundernd am Kopf kratzt, wenn die Menschen, die man im schlimmsten Moment alleine gelassen hat anstelle ihnen zu helfen, sich Extremisten zuwenden.
  8. #8

    Zitat von KT712 Beitrag anzeigen
    Das Morden bald vorbei? So wie im Irak etwa, auf den Sie hier anspielen? Die Naivität (sehen wir es positiv) mancher Menschen scheint grenzenlos...
    Die Rebellen als die Ausgeburt des Bösen und Assad als Retter des säkularen Syreiens und der Religionsfreiheit zu bezeichnen ist ähnlich naiv.
  9. #9

    Die Kette der ...

    ... Foltergefängnisse in Syrien strahlt weniger im Perlenglanz, als in den Augen antiwestlicher, volkspädagogischer Spinner.

    Bashar hat doch in Nachfolge einer brutalen Kanaille, die ihn als "Zweite Wahl" inaugurierte, deren Terrorherrschaft sytematisch und kontinuierlich fortgeführt.

    Schon in Friedenszeiten haben beide Zehntausende an Ermordeten und Verschwundenen verantwortet. Mit den Perlen hatten sie gut klimpern, beraubten sie ihr Volk doch um geschätzte 122 Mrd..

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    was der krieg aus der perle des orients gemacht hat. zehntausende tote, zerstörte infrastruktur billionenschäden. fragen sie heute einen iraker außerhalb der kurdengebiete ob es ihm heute besser geht als vor 2003 wird er zu 95% dies verneinen. das land ist in stämme und religionen zerfallen. das gleiche schicksal erwartet syrien, wenn weiter geld zu den "rebellen" gepumpt wird.
    Über seinen Umgang mit der Infratruktur des Landes hat es schon genug Nachweise gegeben. Natürlich, im Krieg leidet die Infrastruktur, nur in Syrien wird sie von Assad und seinen Cousins, systematisch zerstört. Das Elend im Lande nimmt er in Kauf, trifft es doch mehrheitlich die ohnehin schon immer arm gehaltene sunnitische Landbevölkerung zuerst.

    Ein Land, in dem der Zerfall nur durch eine brutale Diktatur verhindert werden kann, ist keines. Aber in der Regel sind solche Verhältnisse ja gerade die Folge der notorischen Unfähigkeit seiner Herrscher.

    Dass Syrien brenne, diesen Wahlspruch hat er seine Milizionäre „Assad für immer oder Syrien brenne“ doch selbst an die Häuserwände schmieren lassen. Die haben sein Programm konsequent versucht umzusetzen – und jetzt bekommt er das Jammern, infolge von ganz neuen Erkenntnissen, die sein Volk schon seit zwei Jahren sammeln muß?

    Das Detail der aus Sicherheitsgründen unangekündigte Auftritte, läßt jedenfalls auf Abhilfe hoffen. Das war doch in den letzten Zügen Muhammads und Saddams auch „State of Art“ der Propagandaabteilungen.