Unfallverhütung: Mittel gegen den Tod auf der Landstraße

dapdDie meisten tödlichen Unfälle ereignen sich nicht in der Stadt oder auf der Autobahn, sondern auf Landstraßen. Laut einer Studie gibt es allerdings extrem wirksame Mittel, um das Risiko dort zu senken.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-889850.html
  1. #1

    Kann ich nachvollziehen ...

    ... und ich wünschte mir mehr Kontrollen. Fahre täglich auf einer Alleestr. rechts/links alte dicke Bäume, kaum befahrbarer Strassenrand, die Strasse auch relativ schmal. Viele Kreuze und Grablicher, Blumen etc schmücken den Strassenrand. Tempo dort erlaubt sind 70km/h. Bei schlechtem Wetter und entgegenkommenden LKW oft noch zu viel und Grund, mal etwas abzubremsen. Überholverbot hats obendrein. Nicht ein Tag vergeht, wo mich nicht ein Irrer mit halsbrecherischem Tempo überholt, trotz kaum Sicht nach vorne (daher ja das Überholverbot, wegen der vielen Kurven) und das, obwohl ich auch oft genug ein wenig über dem Tacho fahre (Tacho knapp 80). Im letzten Jahr bin ich dort oft genug im Stau gestanden wegen Vollsperrung und konnte Landung und Start des Rettungshubschraubers sehen.
    Traurig aber wahr, anscheinend braucht es Radarfallen und empfindliche Bussgelder gegen den täglichen Irrsinn.
  2. #2

    Berufspendler

    Ich bin 10 Jahre beruflich überwiegend auf der üblen B 3 von KS nach Wiesbaden gependelt, habe viele Einschläge an Bäumen und Flutgräben gesehen. Schuld sind nicht die Alleen, Bäume sondern der Mensch hinterm Lankrad. Manche erlernen die Physik/ Haftreibung etc. nie.
  3. #3

    Zitat von DerNerd Beitrag anzeigen
    Nicht ein Tag vergeht, wo mich nicht ein Irrer mit halsbrecherischem Tempo überholt,
    Womöglich ist es jeden Tag der selbe ...
  4. #4

    Auf der B49 hat alles nix genutzt

    Liebe Leser, es gibt in der Verkehrssicherheitsarbeit keine one size fits all Lösung: Beispiel B 49 zwischen Wetzlar und Weilburg. Erst breiter Ausbau eine schmalen Straße mit Überholspurangebot wie auf der route National in Frankreich.Beginn der Maßnahmen Mitte der siebziger Seit dem Erhöhung der Unfallzahlen von Unfalltoten, Frontalunfälle als dominierender Unfalltyp. Weil dieses Angebot, wechselseitig auf einer Überholspur zu fahren den Fahrern dort nicht reichte. Maßnahmen sofort: Blitzer aufstellen. fest eingebaute und Mobile auf der ganzen Strecke. Später ergänzt von Warnschildern, die auf die besondere Gefährlichkeit der Strecke hinwiesen. Weiter eine überdurchschnittliche Zahl von Unfalltoten. Ergebnis nach mehr als 40 Jahren Blitzereinsatz und Überholspurangebot- man hat mit einer Verkleinerung der Fahrspur mit Betonfertigteilen, den ursprünglichen Charakter einer schmalen Landstraße viel Leitplanken und ganz viel Beton und Resourcenverbrauch... Verstehe, diese regionale Besonderheit und diese Verhaltensweisen wer will.
  5. #5

    Unfallverhütung

    Macht es wie in Dänemark, reduziert die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen auf mind. 90km/h Messanlagen.
  6. #6

    Gängelei

    Zitat von captnali Beitrag anzeigen
    Macht es wie in Dänemark, reduziert die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen auf mind. 90km/h Messanlagen.
    Und schon wieder ein Anlass, um noch mehr Gängelei und Bevormundung zu fordern. Haben Sie auch einmal an die Schleicher gedacht, die erst riskante Überholmanöver auf der Landstrasse provozieren.

    Ich habe lange in der Nähe des Schwarzwaldes gewohnt. Vielen Touristen war es scheinbar vor lauter Schönheit der Landschaft nicht bewusst, dass es auch dort Menschen gibt, die einfach zügig von A nach B kommen möchten. Keiner hat aber daran gedacht, auch mal rechts ran zu fahren, um die Schlange dahinter vorbei zu lassen. So etwas ist auch Rücksichtslosigkeit.
  7. #7

    Zitat von DerNerd Beitrag anzeigen
    ... und ich wünschte mir mehr Kontrollen. Fahre täglich auf einer Alleestr. rechts/links alte dicke Bäume, kaum befahrbarer Strassenrand, die Strasse auch relativ schmal. Viele Kreuze und Grablicher, Blumen etc schmücken den Strassenrand. Tempo dort erlaubt sind 70km/h. Bei schlechtem Wetter und entgegenkommenden LKW oft noch zu viel und Grund, mal etwas abzubremsen. Überholverbot hats obendrein. Nicht ein Tag vergeht, wo mich nicht ein Irrer mit halsbrecherischem Tempo überholt, trotz kaum Sicht nach vorne (daher ja das Überholverbot, wegen der vielen Kurven) und das, obwohl ich auch oft genug ein wenig über dem Tacho fahre (Tacho knapp 80). Im letzten Jahr bin ich dort oft genug im Stau gestanden wegen Vollsperrung und konnte Landung und Start des Rettungshubschraubers sehen.
    Traurig aber wahr, anscheinend braucht es Radarfallen und empfindliche Bussgelder gegen den täglichen Irrsinn.
    Ihre tägliche Alleestraße ist nat. sehr represäntativ.
    Täglichen Irrsinn erlebe ich nicht auf deutschen Strassen, eher in der täglichen Politik in Berlin!
  8. #8

    Zitat von tompike Beitrag anzeigen
    Ich bin 10 Jahre beruflich überwiegend auf der üblen B 3 von KS nach Wiesbaden gependelt, habe viele Einschläge an Bäumen und Flutgräben gesehen. Schuld sind nicht die Alleen, Bäume sondern der Mensch hinterm Lankrad. Manche erlernen die Physik/ Haftreibung etc. nie.
    Ne, es fehlt an der Konzentration. Blöde Fahrerei aber auch, wenn gerade übers iPhone ne tolle Like-Meldung reinkommt!
  9. #9

    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    Und schon wieder ein Anlass, um noch mehr Gängelei und Bevormundung zu fordern. Haben Sie auch einmal an die Schleicher gedacht, die erst riskante Überholmanöver auf der Landstrasse provozieren.
    Ach die böse böse Gängelei und Bevormundung... Sie werden doch im Straßenverkehr immer und überall "gegängelt" und "bevormundet" und das aus gutem Grund! Ohne relativ strikte Regelungen ist es doch bei der heutigen Verkehrsdichte gar nicht mehr möglich das alles unter Kontrolle zu behalten. In anderen Verkehrsbereichen, wie z.B. dem Flugverkehr, wird doch auch alles sehr streng kontrolliert... warum sollte es beim Autofahren denn anders sein? Gerade weil jeder meint Autofahren zu können (im Gegensatz zu Flugzeug, Bahn und Schiff) müsste hier noch mehr Kontrolliert und "Gegängelt" werden. Autofahren ist doch kein Freizeitspaß mehr, das ist einfach eine stark überlastete Transportform, in der es meiner Auffassung nach für "Freiheit" und "Fahrvegnügen" keinen besonders großen Platz mehr gibt.

    Und was die "Schleicher" angeht: Ich fahre relativ viel im Auto (täglich min. 100 km, etwa 50% Stadt, 50% Autobahn) und ich habe so gut wie nie einen Schleicher erlebt. Im Gegenteil, die "Raser" und ewig gehetzten scheinen mir doch deutlich zu überwiegen. Und bevor man mir vorwirft wohl selbst der Schleicher zu sein: Ich fahre auf der zweispurigen Autobahn immer um die 130 km/h, in der Stadt logischerweise höchstens 50 km/h. Gerade auf der Autobahn wird man mit 130 km/h quasi zum Slalom "gezwungen", weil immer einer meint man müsste doch bitte 150-160 km/h oder noch schneller fahren...

    Also mal etwas entspannen, den Touristen (und eigentlich auch sonst jedem) es gestatten in einer für sie unbekannten Umgebung auch mal etwas unter dem GeschwindigkeitsLIMIT zu bleiben. Das was in den roten Kreisen steht ist ja nicht die Mindestgeschwindigkeit!