USA: Teenager verwechselt Elternhaus - Nachbar erschießt ihn

APHeimlich wollte sich Caleb Gordley nach einer Partynacht wieder in sein Elternhaus schleichen. Stattdessen stieg er unwissentlich bei einem Nachbarn ein. Der hielt den 16-Jährigen für einen Einbrecher - was fatale Folgen hatte.

USA: Teenager nach Verwechslung von Nachbar erschossen - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Stimmt so

    Den Aussagen der Eltern ist nichts hinzuzufügen. Sehr reife Worte, geboren aus etwas, was man in Schland nicht mehr kennt: Selbstverantwortung.
  2. #2

    Usa

    Gods own County ...
  3. #3

    Das ...

    ... passiert, wenn Alkohol und dieser Schusswaffenwahnsinn zusammenfallen. Eine echte Tragödie ...
  4. #4

    Naja

    Sooo ähnlich sehen sich die Häuser nicht. "Ér hatte zuvor getrunken" scheint mir da arg untertrieben. Für die Eltern tut es mir sehr leid und für den Nachbarn auch. Das war wirklich ein tragischer Fehler des Jungen.
  5. #5

    Als Caleb gerade die Treppenstufen hinaufschlich, habe ihn der Hausbesitzer mit einer Waffe in der Hand gestellt, heißt es in dem Bericht. Der Mann dachte, er habe es mit einem Einbrecher zu tun. Er gab einen Warnschuss ab und forderte den Eindringling auf, zu verschwinden.

    Doch Caleb ging weiter. Also schoss der Hauseigentümer erneut. Und traf den 16-Jährigen tödlich.

    "Caleb dachte eindeutig, dass er in seinem Zuhause ist", zitiert die "Washington Post" seinen Vater Shawn Gordley.
    ...

    Mit soviel Blödheit ist der Junge ein aussichtsreicher Kandidat für den "Darwin-Award" 2013.

    Ungeklärt bleibt die Frage, wieso der Umstand, daß ein Warnschuss den Jungen zu der Annahme verleitete, er könne im eigenen Haus sein. Begrüßte sein Vater ihn denn immer so beim Heimkommen?
  6. #6

    Die Reaktion der Eltern

    ist unglaublich. Die Schuld wird allein beim SOhn gesehen. Die Amerkianer sind also selbst schon fest der Ansicht, man dürfe jeden Eindringling, und sei es der betrunkene Nachbarssohn einfach umlegen. Nach der Logik müsste ich auch schon unter der Erde sein. Hätte der Schütze nur mal das Licht angemacht, hätte er erkannt, dass keine Gefahr besteht.
  7. #7

    warum läuft man weiter

    wenn auf einen geschossen wird? wie besoffen kann man denn bitte sein?
  8. #8

    genau darum ist es wichtig...

    ...dass sich jeder Amerikaner mit Schusswaffen selber verteidigen kann.
    Polizei scheint keine Option zu sein. Traurig für den Jungen, traurig für die Eltern und auch traurig für den Schützen.
  9. #9

    nee

    Zitat von matthias_b. Beitrag anzeigen
    Den Aussagen der Eltern ist nichts hinzuzufügen. Sehr reife Worte, geboren aus etwas, was man in Schland nicht mehr kennt: Selbstverantwortung.
    Was für eine zynische Einstellung!
    Klar ist das ursächlich sein Fehler. Wenn aber in einem durch und durch kranken Land jeder meint losballern zu müssen ist das nicht sein Fehler.
    Ein 16jähriger ist tot weil ein Anderer eine Waffe besitzt und benutzt. Ohne diese Tötungsinstrumente im Haus wäre der Junge noch am Leben.
    Das mit Selbstverantwortung zu betiteln verschlägt mir die Sprache.