Längere Pause: Zyperns Banken öffnen erst am Donnerstag wieder

AP/dpaDie Banken in Zypern bleiben länger geschlossen als ursprünglich geplant. Erst am Donnerstag sollen sie wieder öffnen. In Nikosia beraten Regierung und Banken über Änderungen an der umstrittenen Zwangsabgabe. Auch die Finanzminister der Euro-Gruppe wollen konferieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-889576.html
  1. #1

    Bank Oeffnung am Donnerstag

    Fragt sich nur an welchem Donnerstag.
  2. #2

    Geschafft - der Euro kollabiert

    Nun ganz schnell die Konten räumen, gutes Versteck suchen und Tee trinken. Herrlich. Das ist spannender als die Nachkriegszeit. Übrigens: Mich juckt dieser ganze Müll überhaupt nicht mehr. Aber meine armen Enkelkinder. Die sind richtig beschissen dran.
  3. #3

    was soll man noch sagen?

    ....die armen Menschen.... Bluten fürs System.
  4. #4

    Eh ein Witz das sich die Herren Finanzminister so einfach an PRIVATEN Sparguthaben vergehen können. Das ist nichts anderes als Wegelagerei und Bankraub....
  5. #5

    Hallo?

    Wer soll es denn sonst bezahlen? Sind Steuern etwa gerechter? Hier zahlen ausnahmsweise mal diejenigen die Geld haben statt dass andere zukünftig noch weniger bekommen.

    Was ist mit dem Einlagensicherungsgesetz? Gilt das in Zypern nicht? Alles was darüber hinausgeht ist freiwilliges Risiko. Es gibt doch keinen Unterschied ob man sein Geld in eine Bank investiert oder in ein Betonwerk. Wenn es schiefgeht ist das Geld weg. Die Banken wollen nur einen anderen Eindruck von Sicherheit vermitteln, sind sie aber nicht. Es sind Unternehmen wie alle anderen und sie sollten auch so behandelt werden. Und wenn ein Bank pleite geht, dann ist das Geld eben weg. Passiert täglich überall aber die Banken wollen immer gerettet werden. Das nenne ich ungerecht.
  6. #6

    Versager

    hat man zuvor lauthals auf die Nieten im Nadelstreifen = Banker geschimpft, so gesellen sich zwischenzeitlich die politischen Versager hinzu, angeführt von unserer Kanzlerin, die doch viele Leute so verehren! Augen auf, liebe Mitbürger, der Euro samt Zockerbanken haben ihren Preis, die Enteigung der Bürger entweder direkt, wie im Sündenfall Zypern oder indirekt über Steuern, mit denen dann diese Ganovenbanken am Leben erhalten werden sollen. Wenn das so weitergeht, dann stehen Europa Bürger auf der Straße, wärmen das Öl und bereiten die Federn. Dieser Unsinn von den von Verstand und Fachwissen unbedarften Finanzministern, der Regierungschefs und der kümmerlichen Berater. Wenn sie weiter ihre Dummheiten über die Volker ausgießen, dann werden die Bürger ihnen schon zeigen, wo der Barthel den Most holt. Aber wo kein Verstand ist, da wird die Demokratie zerstört und Irrlichter finden ihre Stunde, siehe Italien und jetzt der Beschluss der EU-Minister zu Zypern. Langsam wächst der Zorn ....
  7. #7

    Diese Zwangsabgage jetzt plötzlich als ungerecht zu bezeichnen, ist m.E.schon ziemlich billig. Wir müssen auch alle Steuern zahlen und diese werden nicht als Enteignung bezeichnet (de facto sind diese doch auch Zwangabgaben)
    Man kann aber auch diese Steuer lassen und mal schauen was passiert, wenn die Banken pleite gehen. Dann wird wohl alles weg sein. Das einzige Problem, welches ich mit diesen Rettungsschirmen habe, ist dass Risiko und Gewinn voneinander abgekoppelt wurden. Man hätte dem ganze seinen "freien Lauf" lassen sollen.
  8. #8

    F.A.Leyendecker

    und die Eigentümer von Aktien kommen gänzlich ungeschoren davon - genau wie bei uns bei der Währungsreform. Ach ja, und die diejenigen Bankkunden, die so gute Connections oder so viel Einfluß bei ihren Bankstern haben, daß sie auch an den verordneten "Bankruhetagen" ihre Guthaben vor Inkrafttreten des Konfiskationsgesetzes abräumen können.
  9. #9

    Island als Vorbild

    "Im Dezember 2009, stimmte das Althing, das isländische Parlament, mit 33 zu 30 Stimmen Mehrheit einem neuen „Icesave-Gesetz“ zu, das die Forderungen von Großbritannien und den Niederlanden erfüllte. Das Gesetz implizierte eine Pro-Kopf-Belastung pro Isländer von knapp 11.000 €.
    Besonders die Bevölkerung hielt wenig von dem Gesetz und demonstrierte immer wieder vor dem isländischen Parlament und dem Präsidentensitz, bis Ólafur am Mittag des 5. Januar 2010 schließlich vor die Nation trat und verkündete, dass er ein Veto gegen das „Icesave-Gesetz“ einlege. "