Red Bull beim Grand Prix von Australien: Reif für den richtigen Reifen

Getty ImagesEin dritter Platz in Melbourne: Kein Beinbruch, aber den Saisonauftakt der Formel 1 haben sich Red Bull und Sebastian Vettel nach dem erfolgreichen Qualifying anders vorgestellt. Das Problem ist bereits ausgemacht: Es kommt auf die Reifen an.

http://www.spiegel.de/sport/formel1/...-a-889355.html
  1. #1

    Wenn es nur noch darum geht, ...

    ... wer am schonendsten mit den Reifen umgeht, dann ist es mit der "Königsklasse" des Motorsports nicht mehr weit her. Traurig.
  2. #2

    Eigentlich kann es doch nicht sein...

    ...dass ein Reifenhersteller die Verläufe von Grand Prix Rennen bestimmt. Das ist ein Zulieferer, der gefälligst das zu liefern hat, was bestellt wurde. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Teams unterschrieben haben 'ja, gib uns Reifen, die unvorhersehbar reagieren, mehr davon!'
    Australien war ja nun sehr unterhaltsam, aber ich fände es schon netter, wenn die Fahrer sich wieder auf das Schnellfahren konzentriern könnten, statt sich jede Runde um die Gummis Sorgen zu machen.
  3. #3

    Gewagte Aussagen

    Das Red Bull schlecht in die Saison startet, ist nichts Neues. Melbourne war noch nie deren Pflaster. Meiner Meinung nach kann man nach 3 bis 5 Rennen mal eine tendentielle Aussage tätigen, aber bestimmt nicht nach einem.
  4. #4

    (°_*)

    Letztes Jahr war ja auch schon eine Reifenschonmeisterschaft.
    Ich find's nicht schön.
  5. #5

    und ich,

    sagte es schon einmal: pirelli kann keine F1-Reifen bauen. das hat man schon gesehen als pirelli noch wettbewerber hatte. die teams die pirelli aufgesattelt hatten, fuhren hinterher.
  6. #6

    Zitat von Jo Ghurt Beitrag anzeigen
    ... wer am schonendsten mit den Reifen umgeht, dann ist es mit der "Königsklasse" des Motorsports nicht mehr weit her. Traurig.
    Naja, früher mit Bridgestone als weiterem Lieferanten war es ja auch nicht besser. Da entschied die Wahl des Herstellers über Sieg oder Niederlage. Am Ende entscheidet "das Paket" und das ist der Fahrer und das Auto. Wie soll denn Motorsport uach sonst aussehen ? Alle in den gleichen Go-Carts ? Gibt es ja auch... - nennt sich aber nicht Königsklasse.
  7. #7

    Ist doch egal

    Wer die Reifen liefert. Bei der Nummer kann man nur verlieren. Würde Bridgestone liefern würden sich andere Nörgler finden. Es ist gut, dass es nur einen Reifenlieferanten gibt, denn so müssen die Teams die Boliden alle an denselben Reifen messen.
  8. #8

    Alles nur Sülze

    Reifen waren schon immer ein Thema. Sei es zu Zeiten von Bridgestone, Michelin, Good Year usw. Das ist doch nichts neues?!
    Schön das Teams wie red Bull, Ferrari, Mercedes und McLaren mehr Kohle als Lotus haben und? Bei M&M hat man ja gesehen was daraus die letzten ca. 5 Jahre geworden ist; abgesehen von der Saison als JB mit brawn GP Meister wurde nicht sonderlich viel. Lotus nicht ebenbürtig sehen mit den oben genannten Teams finde ich einen Witz. Alles auf die Reifen zu minimieren ist der 2. Witz! Ich möchte kurz daran erinnern, das Räikkönen mit seinen Reifen aus dem 2.und letzten Boxenstop 2 Runden vor Schluss auf dem Albert Park die schnellste Rennrunde auf den Asphalt gebracht hat. Seine Reifen waren zu diesem Zeitpunkt mehr als 30 Runden alt. Die Konkurrenz, also alle anderen Fahrer, hatten logischerweise mit der selben spritmenge aber mit deutlich frischeren Reifen dem nichts entgegenzubringen. Das hat natürlich auch etwas mit dem Fahrer zu tun, aber definitiv auch etwas mit der Schnelligkeit/ Performance des Autos. Eine Mücke macht vielleicht noch keinen Sommer, aber das Gesamtpaket was Lotus zur Verführung steht, sollte bitte nicht aus budgettechnischen Gründen kleingeredet werden. Die jetzige und zukünftige Performance beruht auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung seit Beginn der letzten Saison. Also Daumenhoch für diese Leistung. Forza Lotus ;)
  9. #9

    Königsklasse

    Zitat von the_skywalker Beitrag anzeigen
    Naja, früher mit Bridgestone als weiterem Lieferanten war es ja auch nicht besser. Da entschied die Wahl des Herstellers über Sieg oder Niederlage. Am Ende entscheidet "das Paket" und das ist der Fahrer und das Auto. Wie soll denn Motorsport uach sonst aussehen ? Alle in den gleichen Go-Carts ? Gibt es ja auch... - nennt sich aber nicht Königsklasse.
    Das wäre aber die eigentliche Königsklasse. Die Formel 1 richtet sich so selbst zugrunde. Keiner weiß mehr wirklich, wer gut fährt oder nur die bessere Reifenmischung hat.