Syrische Studenten im Krieg: "Wir müssen unsere Ängste überwinden"

DPAAls der Bürgerkrieg in Syrien begann, studierten die vier jungen Männer relativ sorglos an der Uni. Dann tauschten sie ihre Lehrbücher gegen Waffen: Sie verließen die Hochschule und schlossen sich den Rebellen an. Seit zwei Jahren kämpfen sie jetzt gewaltsam gegen Gewalt.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-888989.html
  1. #1

    Jaaa, Studenten!

    Wir Deutsche sollen keine "Terroristen" mit Waffen ünterstützen - sondern Studenten! Geht´s noch? Was ist denn das für eine perfide Unterstützer-Hetze? Man, für wie blöd haltet ihr uns denn. Die "Berichterstattung" ist absolut unterste Schubladen. Ich werde niemals einem Völkerrechtsbruch zustimmen und unter Missachtung des Grundgesetzes ein JA für Waffenlieferungen an Rebellen jeglicher Couleur abgeben. Aber was fasele ich denn hier, ich werde doch gar nicht gefragt.....
  2. #2

    Geschichte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als der Bürgerkrieg in Syrien begann, studierten die vier jungen Männer relativ sorglos an der Uni. Dann tauschten sie ihre Lehrbücher gegen Waffen: Sie verließen die Hochschule und schlossen sich den Rebellen an. Seit zwei Jahren kämpfen sie jetzt gewaltsam gegen Gewalt.

    Bürgerkrieg in Syrien: Viele junge Studenten kämpfen mit Rebellen - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe sehr dass dieses geschichtliche Ereignis ein gutes Ende nehmen wird, damit die Menschen, welche für die Freiheit soviel opfern müssen, belohnt werden.

    Wie wäre es anstelle von Waffenlieferungen an Rebellen mit einem kompletten Stop der Unterstützung Assads? Man könnte doch Iran, China und Russland mal in die Mangel nehmen...
  3. #3

    1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als der Bürgerkrieg in Syrien begann, studierten die vier jungen Männer relativ sorglos an der Uni. Dann tauschten sie ihre Lehrbücher gegen Waffen: Sie verließen die Hochschule und schlossen sich den Rebellen an. Seit zwei Jahren kämpfen sie jetzt gewaltsam gegen Gewalt.

    Bürgerkrieg in Syrien: Viele junge Studenten kämpfen mit Rebellen - SPIEGEL ONLINE
    Ich halte nichts von der Propaganda, die Spon seit geraumer Zeit betreibt. Meiner Meinung nach sind die Rebellen genausowenig "die Guten" wie Assads Truppen "die Bösen" sind- auch wenn es immer wieder suggeriert wird. Alle Seiten wollen einfach nur die Macht auf Kosten anderer übernehmen. Und wie man am Beispiel der gefangen genommenen Blauhelm-soldaten gesehen hat, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Deutschland sollte sich aus diesem Konflikt komplett heraushalten. Wir sind NICHT die Weltpolizei.Es gibt im eigenen Land mehr als genug zu tun.
  4. #4

    Profitiert haben andere

    Tausende Studenten in Libyen haben an vorderster
    Front gekämpft,und haben Ihr Leben verloren,
    für Versprechen,die nie einhalten wurden.

    Denn profitiert haben andere.

    Glaube nicht,dass die es nochmal so machen würden
  5. #5

    Die Mehrheit syrischer Studenten lehnt Krieg und ausländische Einmischung ab

    Ich habe nicht den Eindruck, dass syrische Studenten eine relevante Rolle bei den sogenannten Rebellen spielen. Hingegen gibt es erhebliche Konflikte zwischen Studenten und Rebellen. Dies kommt daher, dass Studenten Boykottaufrufen der Rebellen meist nicht gefolgt sind und in Folge Opfer von Racheaktionen der Rebellen geworden sind. Hinzu kommt, dass viele Studenten es ablehnen, von den Rebellen vorgeschrieben zu bekommen, wie sie leben sollen; besonders Studentinnen, die bisher weitgehend gleichberechtigt waren und keine Kleidungsvorschriften zu befolgen hatten, wozu die Rebellen ganz andere Vorstellungen haben. Auch wenn es Ausnahmen gibt: die Mehrheit der syrischen Studenten scheint von den Rebellen nicht viel zu halten. Der typische Rebell ist auch kein syrischer Student. Häufiger sind sicher Sträflinge aus Saudi-Arabien. Saudi Arabien schickt u.a. zum Tode verurteilte Sträflinge zum Kampf nach Syrien. Für ihre Anschläge erhalten die Sträflinge Waffen und eine kurze Anleitung zum Töten. Bewähren diese sich, wird ihnen die Strafe erlassen. Dieses Vorgehen wird inzwischen nicht einmal mehr von Saudi-Arabien bestritten. Ich finde es nachvollziehbar, dass solche Terroraktionen bei syrischen Studenten wie auch der Mehrheit der Bevölkerung keinen Rückhalt haben. Daran kann auch auch die verklärende Berichterstattung westlicher Massenmedien nichts ändern.
  6. #6

    4 Studenten?

    Wers glaubt wird Seelig. Wenn ich mir das Bild dazu ansehe sind dass für mich 4 Radikale Glaubensfanatiker. Und sowieso, fast jedes Bild dass hier vom Spiegel wo präsentiert wird zeigt Menschen mit gesichtsschleier. Bestimmt wegen der Hitze *ironie off*
    Hier behaupten ja immer die ganzen Gutmenschen dass in Syrien ne "Saubere" Rebellion im Gange ist. Ich weis jetzt leider nicht mehr in welchem Artikel dass war wo ein Mitforist es gut geheißen hat Stellungskrieg in Städten zu machen, da es ja unmöglich wäre für "Aufständische" ohne solche Mittel eine Stadt zu erobern.
    Meine Lieben Mitforisten und all die Leser hier. Mal ganz ehrlich. "Rebellen" die den Krieg in jeden Winkel des Landes bringen? Wenn es doch wirklich 100.000 Aufständische sein sollen wie in manchen Artikeln erwähnt, dann hätten diese doch mit Leichtigkeit einen Sturm auf Damaskus machen können und bis zum Präsidentenpalast durchstürmen. Aber Nein, man hat erst mal den Rest des Landes in Schutt und Asche gelegt. Das machen bestimmt auch Studenten. Menschen die eine Gewisse Bildung haben. Solche Menschen schließen sich sicher keiner "Rebellion" an. Denn solche Menschen wissen dass jemand wie Assad sicher nicht gleich nachdem der erste zur Waffe greift sagt "Na gut ich gehe". solche Menschen Wussten schon davor dass ein Kampf nur das gesamte Land ins Chaos stürzen wird. Denn, bei allem Respekt für die ganzen Experten hier. Diese Menschen dort sind nicht so weit weg von Afghanistan und Irak, wo sie doch mitbekommen haben wie es in diesen Ländern aussieht wo der Staat kaum die Macht hat.
    Deshalb glaube ich auch nicht dass der Großteil der Syrer die Rebellion unterstützt.
    Sie alle sehen dort unten dass es jemanden Braucht, der Hart durchgreift um das Land zusammen zu halten und gewissermaßen Frieden und Ordnung hält.
  7. #7

    keine westliche Einmischung!

    Als ob jeder Student Assad Gegner sei ob jemand studiert oder nicht spielt keine Rolle Studenten sind Menschen wie alle andren. Die Politiker im Westen sollten eins verstehen im Koran wird den Moslems verboten von Ungläubigen Schutz oder Hilfe zu nehmen. bin selbst Bosnier und exmoslem. warum hört ihr nicht auf uns wenn es um den Umgang mit Moslems geht?
  8. #8

    Studenten

    Ach, das sind ja Studenten. Würde SPON schreiben, dass es nur Jugendliche sind, die in den Krieg gegen Assad ziehen, könnte man ja denken, dass es nur dumme Kinder sind, die der Religion oder dem Hass verfallen sind. Aber nein, hier schreibt man über Studenten und diese sind perse besser und schlauer. Und am besten noch immer wiederholen, dass diese Jugendliche vor dem Krieg nie etwas in diese Richtung unternommen haben und nie einen Hassprediger gesehen haben und ja ganz normale Studenten waren.
  9. #9

    Zitat von Jan Do Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht den Eindruck, dass syrische Studenten eine relevante Rolle bei den sogenannten Rebellen spielen. Hingegen gibt es erhebliche Konflikte zwischen Studenten und Rebellen. Dies kommt daher, dass Studenten Boykottaufrufen der Rebellen meist nicht gefolgt sind und in Folge Opfer von Racheaktionen der Rebellen geworden sind.
    Wenn Sie uns nun noch verraten woher Sie ihre Weisheit haben, die Sie hier so selbstverständlich aus Wahrheit hinstellen. Einfach die Quelle angeben, wie "aus unzähligen Gespächen mit syrischen Studenten" oder "habe ich bei Randfichten gelesen" etc.