Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Auf Fischfang mit dem Mammutzahn

Amarna TrustAuf Wandbildern erscheint die Stadt Armana als eine Art Paradies. Tatsächlich war das Leben unter Pharao Echnaton aber die Hölle, wie Forscher nun herausfanden. Außerdem im Wochenrückblick: Ein Angelhaken, der schon in der Eiszeit eine echte Antiquität war und Neues aus der Welt der Meeresschnecken-Mode.

Archäologie: Klettern in der Eisenzeit und Angeln am Ende der Eiszeit - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Proteinvergiftung

    Zu den Karnickeln: Noch nie was von "Kaninchenhunger" gehört? Wenn nur Kaninchen zur Jagd vorhanden sind, kriegt man ne Proteinvergiftung.
  2. #2

    Nichts Neues!

    Eine weitere Bestäigung dafür, dass es wohl seit Menschenbeginn gewisse Leute gibt, denen es möglich ist, die Masse der Anderen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Dass man dies dann offiziell gegenteilig darzustellen versucht, ist wohl ein Zeichen von "Kultur", in deren Verlauf sich dann die uns heute bekannten, subtileren Methoden entwickelten.
  3. #3

    Zitat von wernerz Beitrag anzeigen
    Eine weitere Bestäigung dafür, dass es wohl seit Menschenbeginn gewisse Leute gibt, denen es möglich ist, die Masse der Anderen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Dass man dies dann offiziell gegenteilig darzustellen versucht, ist wohl ein Zeichen von "Kultur", in deren Verlauf sich dann die uns heute bekannten, subtileren Methoden entwickelten.
    ??? lassen Sie uns anderen vielleicht durch den Verweis auf einen der Artikel verstehen, worauf Sie sich beziehen? Man möchte doch gerne an so erhabenen Gedankengängen teilhaben ;-)

    Da ich annehme, dass auch Sie sich auf Amarna beziehen, muss ich annehmen, dass Sie die Quintessenz des Beitrags nicht zu würdigen wussten: dass die glänzende Stadt des Aton womöglich auch ihre Schattenseiten hatte.

    Andererseits ist klar, dass bei einer so kurzen Bauzeit von ca. 3 Jahren (eben durch die erwähnten Talatat) eine ungeheure Belastung auf Bevölkerung und Militär gelastet haben muss. Die neue Metropole wurde nicht lange genutzt. Tutanchaton verlegte sie zurück nach Memphis: daher kommt der Spruch "Wo du wolle? Fahre Memphis." ;-)
  4. #4

    Angeln ist viel älter

    Erstens ist die Meldung und auch das Angeln selbst schon älter, twitter war schneller, zweitens wurde das schon kritisiert: http://bit.ly/YSuZLU , drittens wäre eine kritische Berichterstattung wünschenswert. Wo der Spiegel sonst immer investigativ zu arbeiten versucht, gilt das nicht für den Bereich Archäologie.
  5. #5

    Ich empfinde es als eine Unverschämtheit,

    dass Sie OHNE Kennzeichnung der Auslassung meinen Verweis auf die unfähige Zusammenstellung des Artikels durch Frau Franz gestrichen haben.

    Richtig lautete der Beitrag @Wernez:

    ??? lassen Sie uns anderen vielleicht durch den Verweis auf einen der Artikel verstehen, worauf Sie sich beziehen? Man möchte doch gerne an so erhabenen Gedankengängen teilhaben ;-)

    Dass die Autorin unter der Überschrift "Angeln mit dem Mammutzahn" einen Beitrag zur Amarna-Kultur bringt, ist schon verwirrend genug. Eigentlich sollte man denken, dass es einfach genug wäre, den richtigen Artikel (#3) darunter zu bringen, aber dergleichen sind wir von Frau Franz gewohnt.

    Da ich annehme, dass auch Sie sich auf Amarna beziehen, muss ich annehmen, dass Sie die Quintessenz des Beitrags nicht zu würdigen wussten: dass die glänzende Stadt des Aton womöglich auch ihre Schattenseiten hatte.

    Andererseits ist klar, dass bei einer so kurzen Bauzeit von ca. 3 Jahren (eben durch die erwähnten Talatat) eine ungeheure Belastung auf Bevölkerung und Militär gelastet haben muss. Die neue Metropole wurde nicht lange genutzt. Tutanchaton verlegte sie zurück nach Memphis: daher kommt der Spruch "Wo du wolle? Fahre Memphis." ;-)
  6. #6

    Zitat von wernerz Beitrag anzeigen
    Eine weitere Bestäigung dafür, dass es wohl seit Menschenbeginn gewisse Leute gibt, denen es möglich ist, die Masse der Anderen für ihre Zwecke zu missbrauchen.
    Manipuliert sind die Massen von Lesern, die genau das glauben. Denn es gab in der Altsteinzeit und in der Jungsteinzeit bis ca. 7000 v.h. noch keine "Massen", sondern nur matrilineare Sippen. Wo kein Staatswesen, sondern nur tägliche Notwendigkeiten, da auch keine Manipulation, kein Krieg und keine Diktatoren. Von Natur aus ist der Mensch ein sehr soziales Wesen. Das erst hat unsere Gehirnentwicklung möglich gemacht. Lesen Sie mal folgendes Ausnahmebuch Mütter und Andere: Wie die Evolution uns zu sozialen Wesen gemacht hat: Amazon.de: Sarah Blaffer Hrdy, Thorsten Schmidt: Bücher
  7. #7

    Es ist

    ja bekannt, dass auf dem Wandgemälden FAST NIE die Wahrheit erzählt wurde. Damals hat man einfach dass auf die Wand gemalt, wie man es gern gehabt hätte. Es wurden sogar schon "Siege" an die Wand gemalt die keine waren. Das letzte was man den Ägyptern glauben sollte ist ,dass was auf ihren Wänden steht.
  8. #8

    irgendwie unvollständig

    Ich frage mich aber WER diese so spärlich begrabenen Toten waren. Möglich ist, dass sie keine Ägypter waren, die eben nicht den gängigen Bräuchen unterworfen waren, daher ggf. keine Särge. Die Mangelernährung lässt ebenfalls darauf schliessen, dass diese Menschen Kriegsgefangene bzw. Sklaven waren. Ich bin zwar nur Laie, habe jedoch oft genug gehört, dass die Arbeiter an Pyramiden etwa erstaunlich gut versorgt waren, diesen Dienst gar freiwillig für ihren Pharao leisteten.
  9. #9

    Es wurde halt schon viel früher geangelt, als bisher angenommen.

    Wer sich schon oft mit Anthropologie beschäftigt hat, dem muss eigentlich klar sein, daß das Finden eines Angelhakens in der einen Kultur auch bedeuten kann, daß in anderen Kuturen ebenfalls schon geangelt wurde, nur daß der Nachweis fehlte. Ich fände es daher sowieso wesentlich besser, wenn es bei einem Fund nicht hiesse, ab dieser Zeit wurde (z.B.) geangelt, sondern ab hier gibt es den Nachweis. SElbst das Feuermachen, musste auf immer frühere Menschen "verlegt" werden. Auch die "Menschwerdung" wird auf immer früher datiert. Ich lese also und freue mich auf immer neue Funde und deren Rätsel die daraus entstehen.