Neue Mobilitätskonzepte : Flüssiger vorwärts

ToyotaDas Privatauto als urbanes Fortbewegungsmittel hat bald ausgedient, Staus und Parkplatznot zehren an den Nerven der Fahrer. Auf dem Genfer Autosalon zeigen Hersteller ihre Konzepte für die Mobilität von Morgen. Meist geht es dabei um Carsharing - sogar Tuning-Experten wollen von dem Boom profitieren.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-887530.html
  1. #1

    Wird nichts.

    Unsere künftige Bevölkerungsmehrheit findet solche Autos eher uncool.
    Wo ein Mann noch ein Mann ist, muss es mindestens ein BMW sein, Alter egal.
    Verkehrsregeln sind dabei auch unnötig.
  2. #2

    Ansatz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Privatauto als urbanes Fortbewegungsmittel hat bald ausgedient, Staus und Parkplatznot zehren an den Nerven der Fahrer. Auf dem Genfer Autosalon zeigen Hersteller ihre Konzepte für die Mobilität von Morgen. Meist geht es dabei um Carsharing - sogar Tuning-Experten wollen von dem Boom profitieren.

    Autofahren der Zukunft: Hersteller zeigen in Genf Mobilitätskonzepte - SPIEGEL ONLINE
    Der interessante Ansatz dabei ist, spezielle Fahrzeuge für Carsharing zu bauen. Bisher bekommt man dort nur normale Autos. Für Großstädte mag das Konzept erfolgversprechend sein. Weil es eben auch einen wirksamen Wetterschutz beeinhaltet, den man hierzulande braucht. Dagegen sind alle Versuche, das Fahrrad zum Hipstermobil aufzujazzen, zum Scheitern verurteilt.
  3. #3

    Oh gosh nur mal so

    Den Einkauf mach ich auch mit ner App? Auf dem Weg zum Einheits Food.....Wir brauchen Erdgas, Hybrid Busse ein Netz von Tram und Zug, Vereinheitlichte Tarife damit das benutzen einfach wird. In UK hat die Privatisierung das fast unmoeglich gemacht.
  4. #4

    Auto egal.

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Unsere künftige Bevölkerungsmehrheit findet solche Autos eher uncool.
    Wo ein Mann noch ein Mann ist, muss es mindestens ein BMW sein, Alter egal.
    Verkehrsregeln sind dabei auch unnötig.
    Falls mit Bevölkerungsmehrheit die Rentner gemeint sind könnten Sie Recht haben. Die Jungen dagegen finden das Auto an sich eher uncool. Model egal.
  5. #5

    Zitat von antopus Beitrag anzeigen
    Falls mit Bevölkerungsmehrheit die Rentner gemeint sind könnten Sie Recht haben. Die Jungen dagegen finden das Auto an sich eher uncool. Model egal.
    Echt? Welche? Hier, und hier kann überall sein, machen die Jungen ihren F-Schein schon mit 17 um endlich auf die Strasse zu können. Aber gut, in Köln, Frankfurt, Hamburg oder München mag das anders sein...
    Zum Glück besteht Deutschland nicht nur aus den paar Großstädten.

    Die Freiheit mit eigenem Auto ist durch nichts zu ersetzten! Ob das unsere Ökofaschisten nun wollen oder nicht...
  6. #6

    Ich brauche meistens ein Fahrzeug für 1 Person, um zum Bahnhof zu kommen.
    Ich brauche regelmäßig ein Fahrzeug für 4 Personen und Hund, mit Anhängekupplung und großem Kofferraum.

    Da ich auf dem Land wohne, habe ich meine Hoffnung auf das Wechselkennzeichen gesetzt, um überwiegend mit einem kleinen Fahrzeug (halbwegs) umweltschonend unterwegs sein zu können. Das WK war ein typisch deutscher Flop, die Mehrkosten werden nicht mal durch den Mehrverbrauch des "großen" Fahrzeuges aufgebraucht.

    Die neuen Mobilitätskonzepte sind sehr interessant, aber nur in der Stadt. Auf dem Land gehen sie leider am Bedarf vorbei.
  7. #7

    Endlich!

    Auf solche Autos warte ich schon lange. Es kann doch keine Zukunft haben, deutlich über eine Tonne Blech zu bewegen, nur um ein paar Kilo Einkaufsgüter oder sonst was von A nach B zu transportieren.

    Mit so einem kleinen, schicken Wägelchen lautlos durch die Stadt - das fände ich super-cool, super-intelligent und umsichtig dazu, weil es Freiräume schaffen und Leben und Gesundheit der Stadtbürger deutlich verbessern könnte.
  8. #8

    Zitat von antopus Beitrag anzeigen
    Staus und Parkplatznot zehren an den Nerven der Fahrer.
    Ich sehe da bloß einen Mangel an Geduld und das viele Leute nicht mehr richtig einparken können ...

    Zitat von antopus Beitrag anzeigen
    Die Jungen dagegen finden das Auto an sich eher uncool. Model egal.
    Nein, die Jungen finden das Sparen uncool. Weil sie's nicht mehr drauf haben. So siehts aus. Weil heute muss ja unbedingt mit 18 ausgezogen werden - was blanker Schwachsinn ist - und immer das neueste Handy, Smartphone, I-Phone und sonstige Blödsinn gekauft werden. Da bleibt für's Auto nicht viel übrig oder es reicht eben nur für eine 15 Jahre alte Dreizylinder-Schrottkiste.

    Ich hab damals mit 14 zur Jugendweihe das Geld angelegt und konsequent gespart. Mit 21 hab ich mir ein richtiges Auto gekauft, für 13.500 Euro - und das Geld bar auf den Tisch gelegt. Und während ehemalige Klassenkameraden mit einem schrottreifen Polo oder Corsa durch die Gegend rappeln mussten, konnte ich im Jeep grand Cherokee an ihnen vorbeicruisen - oder sie abschleppen.

    Die Spritkosten sind mir übrigens auch Pumpe. Man regt sich über ein paar Cent an der Tanke auf, kauft aber alle drei Jahre 'nen neuen Flatscreen-TV. Deutscher gehts nicht mehr ...

    Und hört mir auf mit ÖPNV. Den Viehtransport würde ich nichtmal benutzen, wenn man mir Geld dafür bieten würde.
  9. #9

    Richtig

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Der interessante Ansatz dabei ist, spezielle Fahrzeuge für Carsharing zu bauen. Bisher bekommt man dort nur normale Autos. Für Großstädte mag das Konzept erfolgversprechend sein. Weil es eben auch einen wirksamen Wetterschutz beeinhaltet, den man hierzulande braucht. Dagegen sind alle Versuche, das Fahrrad zum Hipstermobil aufzujazzen, zum Scheitern verurteilt.
    Das Carsharing-Auto muss so was ähnliches sein wie der Original-Jeep. Basierend auf Gitterrohr-Rahmen, nur glatte Bleche, in 1 Stunde von 2 Mann assemblier- und disassemblierbar.
    Diskussionen um Dellen darf es gar nicht erst geben.