Bürgerbeteiligung im Netz: Das Märchen von der Mitmach-CDU

Im Wahljahr übertreffen sich die Volksparteien mit simulierten Bürgerdialogen. Bei der CDU soll man neuerdings sogar am Programm mitschreiben dürfen. Doch die Mitmachoffensive hat ihre Tücken - und verstößt laut Experten wohl sogar gegen das Datenschutzgesetz.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-888396.html
  1. #1

    wir haben gegen alles gesetzte

    selbst gut gemeinte wahlgurken.. werden gesetzlich begleitet..die diejenigen, die sie anprangern selbst geschaffen haben.. ein staatszirkus, geschaffen von vollblut theoretikern, die mehrheitlich nicht im realen leben gestanden haben.. wir haben bald die wahl.. es gibt schon neue parteien .. die sich zumindest bemuhen den zirkus zu beenden...versuchen wir es!
  2. #2

    Wer...

    ... kanns ihnen verdenken, jede andere Partei hätte es genauso gemacht (oder macht es bei Bürgerdialogen schon so).
  3. #3

    Was mir am Herzen liegt

    will die CDU wissen?
    Belügt uns nicht mehr und ich hoffe die CDU /CSU wird im September 2013 endlich abgewählt. Frau Merkel ihre Strategie ist doch ; Vor der Wahl versprechen was man nur so versprechen kann und dann nach der Wahl tuen als hätte sie es nie gesagt. Das was vor der Wahl versprochen wurde muss nicht nach der Wahl eingehalten werden , das ist Merkel ihre Wahltaktik.Warum merkt das den keiner von denen die die Merkeln immer wählen?
  4. #4

    optimal

    Wenn ich schreiben würde, was ich mir von einer konservativen Partei wünsche, dann würde ich mich wahrscheinlich ganz schnell in der rechten Ecke wiederfinden. Da Mutti aber mehr in der Mitte sein möchte (in der Mitte, die sie selbst definiert hat), ist sie mir zu weit links (ist ihre Erziehung, sie kann da nichts zu) und daher wäre die CDU nur ohne sie für mich wählbar.
    Ich möchte einfach manche Sachen nicht mehr. Sowas wie: "Wenige Tage nach einem brutalen Angriff in Kirchweyhe (Landkreis Diepholz) ist ein 25 Jahre alter Mann an seinen schweren Kopfverletzungen gestorben. Er hatte versucht, einen Streit zu schlichten."
  5. #5

    zeitverschwendung

    fast jeder will bei derlei umfragen die abschaffung des dualen systems im gesundheitssystem,soern er nicht an der pkv verdient. siehe auch "dialog fuer deutschland".trotzdem aendert die cdu nichts an ihrer haltung.somit kann man sich die beteiligung an diesen befragungen getrost sparen.
  6. #6

    bei Murksel...

    ..hat noch nichtmal die eigene Partei was zu bestimmen. Alternativlos gibt die Kanzlerin alles vor. Wer glaubt da allen Ernstes, das Lieschen und Heinz von der Gass´Gehör finden. Nur über den Umweg Polit-Barometer.
  7. #7

    Nun; was ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Wahljahr übertreffen sich die Volksparteien mit simulierten Bürgerdialogen. Bei der CDU soll man neuerdings sogar am Programm mitschreiben dürfen. Doch die Mitmachoffensive hat ihre Tücken - und verstößt laut Experten wohl sogar gegen das Datenschutzgesetz.

    Bürgerbeteiligung im Netz: Die Mitmach-Tricks der CDU - SPIEGEL ONLINE
    ... erwartet man von einer Partei, die unsere Grundrechte, den Lohn unserer Hände Arbeit und unsere Souveränität an dieses Monster, welches man allgemein EU nennt, verscherbelt? Dass sie sich Mühe gibt, dass sie das Geschwurbel von wegen Bürgerbeteiligung vielleicht gar ernst nimmt und sich vielleicht sogar um Datenschutz bemüht?

    Zum Glück gibt es ja mittlerweile die vom Spiegel gerne totgeschwiegene "Alternative für Deutschland". Hoffentlich stellen sie sich bereits zur Bundestagswahl auf. Ob sie es besser machen werden weiß man nicht, doch alles, was diesen trägen Dinosaurier zum Schwitzen oder Verschwinden bringt kann nicht so verkehrt sein.
  8. #8

    Soll uns der Artikel überraschen? Eine Partei wäre ja selten dämlich Leute mit abeeichenden Meinungen zu Wort kommen zu lasse.
    Zu wichtigen Themen wie Aussenpolitik oder Banken-/Finanzkrise darf man keine Meinung haben bzw. Anregungen geben? Aha....
  9. #9

    Fast die Hälfte

    der CDU-Wähler ist über 60. Und die sollen sich jetzt an die Computer (ihrer Enkel) setzen und das Parteiprogramm mitgestalten? Sowas funktioniert selbst bei Piraten und Grünen nur schleppend - aber denen ist es aufgrund der Alters- und Bildungsstruktur der Wählerschaft (bzw. Mitgliederschaft) wenigstens zuzutrauen, dass sie auf lange Sicht mit dieser Methode die Ansichten der Mehrheit der Wählerklientel in ein lesbares Parteiprogramm kanalisieren können.