Papst und Kapitalismus: Anwalt der Armen

DPADer neue Papst sieht sich als Vertreter der Schwächsten. Die revolutionären Ideen der Befreiuungstheologen in Lateinamerika liegen ihm aber fern. Unbequem könnte Franziskus dennoch werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-888950.html
  1. #1

    Sozialismus einführen ...

    ... und damit die Armen noch ärmer werden lassen ...


    ... das ist auch keine Lösung....
  2. #2

    Steuergelder verschwenden,fuer die das Volk geschuftet hat.Hat er doch Recht.In Portugal hat die Kirche grossen Zulauf,seit die Krise die Bevoelkerung verarmt.Weil Hoffnung braucht der Mensch und Viele finden ihn im Glauben.Ausserdem unterstuetzt die Kirche mit Kleidung und Essen.Ich wuensche dem Mann die Kraft,die er brauchen wird,fuer sein Amt.
  3. #3

    Bis jetzt kann ja noch niemand

    ...sagen in welche Richtung sich der Neue tatsächlich bewegt und wie sein Spielraum ist. Ich halte ja von diesem ganzen Firlefanz nichts und bin ein bekennender Ungläubiger! Wenn er sich allerdings für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzt und gegen Armut und Krieg auftritt, hat er Unterstützung verdient. Wenn er´s dann noch schaffen sollte, die RKK ein Stück weiter an die Moderne heranzuführen, gebührt ihm zumindest Achtung. Das liegt aber alles noch im Dunst des Heiligen Geistes. Vielleicht ist er tatsächlich nur das reaktionärste was die RKK derzeit zu bieten hat wie es Uta Ranke-Heinemann aktuell formulierte. Ich weiß es (noch) nicht, Warten wir´s mal ab.
  4. #4

    yoooh

    Zitat von agua Beitrag anzeigen
    Ausserdem unterstuetzt die Kirche mit Kleidung und Essen.
    Hat die Kirche die Kleidung selbst hergestellt? Wurde das Essen selbst geerntet und verarbeitet?
    Nichts ist für die Wirtschaft schädlicher als wenn man die Ware umsonst bekommt. Man mag für sein Geld nicht mehr Arbeiten, der heimische Arbeitsmarkt geht zu Grunde und muss die Leute entlassen.

    Das ist einer der Gründe, weshalb ich nichts mehr Spende! Die Menschen dort müssen einen Markt durch Kaufen, Herstellen, Verkaufen und Dienestleistungen schaffen. Auf keinen Fall sollte man die Spenden annehmen, weil dadurch mehr Schaden angerichtet wird. HAllelulja, aber nachher müsste man noch dafür Arbeiten.
  5. #5

    Der neue Pabst

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue Papst sieht sich als Vertreter der Schwächsten. Die revolutionären Ideen der Befreiuungstheologen in Lateinamerika liegen ihm aber fern. Unbequem könnte Franziskus dennoch werden.

    Franziskus: Wie der neue Papst die Wirtschaft sieht - SPIEGEL ONLINE
    setzt den Kampf der katholischen Kirche gegen den Sozialismus fort. Schon der polnische Pabst und dann der deutsche Benedikt verstanden sich als Kämpfer gegen den Kommunismus.
    Der Argentinier setzt diesen Kampf fort.

    Dabei ist es mehr als scheinheilig, wenn die katholische Kirche den ausgebeuteten Opfern des Kapitalismus helfen will, indem sie sich weigert, die Brutalität des Kapitalismus anzuprangern.

    Den Menschen in Südamerika hat in erster Linie die kommunistische Politik Kubas und Venezuelas unter Castro und Chavez geholfen. Vom Beten wird nämlich niemand satt.

    Die katholische Kirche ist eine Organisaton mit mittelalterlichen Vorstellungen, da ändert es auch nichts, wenn der neue Pabst nicht ganz so luxeriös lebt, wie alle seine Vorgänger.
  6. #6

    Sicher ist nur,

    dass auch unter ihm das erste und einzige Anliegen der katholischen Kirche bleiben wird, ihren unermesslichen Reichtum zu vermehren und ihre Macht auszudehnen. Wenn's dazu ein paar mahnende Worte braucht, bitte schön, die kosten ja nichts.
  7. #7

    Wer sich als Papst Franziskus nennt muß seinen Anspruch an Taten messen lassen. Also keinen frommen Sprüche sondern konkrete Maßnahmen zur Armutsbekämpfung. Und dies nicht wie bisher aus der Portokasse sondern im großem Stil. Also z.B. Auflösung der Vatikanbank samt sämtlicher versteckter Unterfirmen und Beteiligungen, Verkauf des in 2.000 Jahren ererbten und geraubten Immobilienbesitzes weltweit sowie einen Teil der eingelagerten Kunstschätze.

    Da kommen Billionen zusammen wenn man das geschickt und langfristig durchführt.
  8. #8

    "Verhältnis von Wirtschaft und Gesellschaft, ...

    ... von Arm und Reich?"

    Ein wichtiger Aspekt in der katholischen Amtskirche schlechthin. Trotz aller Dementi, ist die kath.Kirche reich an Geld und Guetern. Die Repraesentanten der Amtskirche stellen nicht selten auch diesen Reichtum unbekuemmert zur Schau, leisten sich allzu weltliche Genuesse mit dem Geld, oder gar -Praxis i.d. Bunderepublik mittles- Zwangsabgabengeld der Glaeubigen.
    Da mag ein Papst, der Angehoeriger des Ordens des Gruenders Franziskus von Assisi ist, angenehm wirken auf seine Erden- wie Herdenschar.

    Wichtiger noch scheint auch das Entwickeln des klaren Bekenntnisses zu sein, dass Menschen, politischer Enthaltung hin oder her, die unter Diktaturen und Folter leiden, ohnen wenn und aber beigestanden werde, und alles dazugetan werde, nicht nur deren Seelenheil zu retten, sondern deren grausam-physische Vernichtung zu verhindern.

    Die katholische Kirche und insb, dessen Oberhaupt, sollte dies insbesondere auch als ein demuetiger Versuch der Wiedergutmachung der verzweifelten Folteropfer ihrer historischen Glaubens-und Folter- wie Vernichtungsuntaten begreifen.
    Desgleichen, und noch demuetiger, die Verteidigung der sexuell-koerperlichen Unversehrtheit von Kindern verteidigen.

    Papst Fransikus I., die Gepeinigten der Historie Deiner Kirche stehen Schlange zur Erloesung. Die heutigen, von Deiner Kirche gequalten auch. Die der von anderen Unterdrueckersystemen gequaelten und zur Vernichtung freigegebenen Schwestern und Brueder sind unzaehlig.
    Aber rede Dich nicht heraus, mit gewollt "politischer Ferne". Qual und Vernichtung sind universal!
  9. #9

    Wenn die Armut wächst

    ist es die Aufgabe der Kirche, die Betroffenen mit ihrem Schicksal anzufreunden. Das geschieht mit demütigen Gesten und Schweigen angesichts des unermesslichen Reichtums auf der anderen Seite. Das war schon immer so und warum sollte sich ausgerechnet jetzt etwas daran ändern.