Unfallopfer-Statistik : Wo die Straßen am gefährlichsten sind

dpa1,24 Millionen Menschen sind weltweit bei Verkehrsunfällen im Jahr 2010 ums Leben gekommen. Das geht aus einer nun veröffentlichten Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Wie sicher die Straßen sind, hängt unter anderem vom Wohlstand ab.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-888946.html
  1. #1

    Verkehrstote in Deutschland - 1970

    Im Jahre 1970 gab es in D ca. 19.000 Verkehrstote.
    -
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Straßenverkehrssicherheit#1960
  2. #2

    Hallo Hohlspiegel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    1,24 Millionen Menschen sind weltweit bei Verkehrsunfällen im Jahr 2010 ums Leben gekommen. Das geht aus einer nun veröffentlichten Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Wie sicher die Straßen sind, hängt unter anderem vom Wohlstand ab.

    Studie der Weltgesundheitsorganisation zu Verkehrstoten - SPIEGEL ONLINE
    Als Hobbystatistiker lese ich in dem Artikel, dass die Grösste Grupper der Unfallopfer Junge Männer sind. Weiter heisst es, dass davon 75% Männer sind. Was sind nun die anderen 25%? Verkehrsopfer oder eher Opfer der Statistik.
    Ist wohl was für den Online-Hohlespiegel...
  3. #3

    Spaß oder Ernst ?

    Zitat von ulijoergens Beitrag anzeigen
    Als Hobbystatistiker lese ich in dem Artikel, dass die Grösste Grupper der Unfallopfer Junge Männer sind. Weiter heisst es, dass davon 75% Männer sind. Was sind nun die anderen 25%? Verkehrsopfer oder eher Opfer der Statistik.
    Ist wohl was für den Online-Hohlespiegel...
    54 Prozent der in Verkehrsunfällen getöteten Menschen gehören der Altersgruppe 15 bis 44 Jahre an, von dieser Gruppe sind wiederum 75 Prozent Männer.

    Ca. die Hälfte der Verkehrsopfer sind aus der Altersgruppe 15 -44 J.
    Davon sind 75 % männlich. Damit 25 5 weiblich. Macht 100% bezuogen auf die Gruppe 15 -44. J. Die andere Hälfte der Opfer ist jünger als 15 bzw. älter als 44, über deren Geschlechterverteilung steht nix drin. Schwierig ???
  4. #4

    Zitat von ulijoergens Beitrag anzeigen
    Als Hobbystatistiker lese ich in dem Artikel, dass die Grösste Grupper der Unfallopfer Junge Männer sind. Weiter heisst es, dass davon 75% Männer sind. Was sind nun die anderen 25%? Verkehrsopfer oder eher Opfer der Statistik.
    Ist wohl was für den Online-Hohlespiegel...
    54% der Opfer gehören der Altersgruppe 15-44 Jahren an (gibt noch keinen Aufschluss über das Geschlecht). In dieser betroffenen Altersgruppe sind nun 75% der Angehörigen Männer (Sprich die restlichen 25% sind Frauen zwischen 15 und 44 Jahren). Heißt unterm Strich, dass ca 40% aller Verkehrstoten in Deutschland Männer zwischen 15 und 44 Jahren sind. Auch wenn ich zu bezweifeln wage, dass die 15 und 16 Jährigen da in den meisten Fällen die Verursachen sind
  5. #5

    DAS ist der Hauptgrund

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Angola...

    Das Gefahrenpotential auf den Straßen hängt demnach vor allem davon ab, ob die zentralen Punkte der Verkehrssicherheit ausreichend reglementieren sind. Dazu zählt die UN-Behörde die Gurtpflicht, die Kindersicherungen, Strafen für Alkohol am Steuer und Rasen sowie die Helmpflicht für Motorradfahrer.
    In Ländern wie Angola sowie vielen weiteren Ländern der sogenannten 3.Welt sind die oben aufgezählten Punkte nur Beiwerk; hauptsächlich ist der Zustand der Autos, Busse, LKW usw. der hier ausschlaggebend ist. Da werden schon mal Autos mit Holzbalken verstärkt, LKW-Achsen mit Draht festgebunden oder Lenkungen mit Seilen hergestellt...

    Dazu kommt eine allzu lässige Haltung der Fahrer, sie sind oft in gerade sehr armen Regionen die Kings und durch gesellschaftliche Strukturen (Macho-Gehabe) steigt die Risikobereitschaft. Die kacheln dann wie die Geisteskranken mit schrottreifen Autos auf Holperstraßen, oft hoffnungslos überladen, ohne funktionierende Bremsen, Lenkung usw.

    DAS ist der Hauptgrund für die oft massiven und meist immer tödlichen Unfälle in sehr vielen Ländern; die oben aufgeführten Punkte vervollständigen das nur noch...
  6. #6

    Geplapper

    Interessant wäre gewesen, zu erfahren, auf welchen Strassen in Deutschland die Toten liegen. Autobahn? Landstrasse? Stadt? Und wieviele Auto-, Motorrad-, Fahrradfahrer oder Fußgänger das genau waren. Daraus ersichtlich wäre dann, welche weitere Maßnahmen zu treffen wären, um Risikobereiche anzugehen. Tempolimits? Ampelsicherungen? Schulwegabsicherungen oder Beleuchtungsmassnahmen?

    Nix davon wurde eruiert. Statt dessen irgend ein UN-Bericht nachgeplappert. Ich hätte mir ein wenig Tiefgang gewünscht, will aber auch nicht zu sehr meckern, immerhin ist das Informationsangebot hier kostenlos. Aber wo SPIEGEL draufsteht, sollte auch journalistische Qualität drin sein, oder?
  7. #7

    Wert des Lebens?

    Dem ist so in diesen Länder. Da es arme Länder sind, gibt es aber demensprechend auch weniger Autos und der Anteil der Fussgänger an den Verkehrstoten ist hoch.
    Zum Beispiel, Zebrastreifenbedeutung: In vielen dieser Länder muss der Fussgänger abwarten bis kein Autofahrer sich nähert und wenn es Stau gibt, sich durch die Autos durchschlängeln weil sie ja kreuz und quer aud den Zebrastreifen stehen.
    Rote Ampeln sind oft nicht mehr ein Warnsignal ein wenig abzubremsen und dann wieder voll Gas zu geben.
    Bürgersteige sind auch beliebte Parkplätze im Sinne, dass kein Fussgänger mit Rollstuhl oder Kind und Alt durchkönnen und über die Strasse ausweichen müssen.
    Dann gibt es auch noch die Potentaten die von ihren Bodyguards in 2 oder 3 Autos begleitet werden und praktisch alle Verkehrregeln unbeachtet lassen. Diese Typen drängen einen wenn nötig auch zur Seite weil man "gefährlich" nahe an sie gekommen ist. Hauptdarsteller dieser Manöver: Politiker, Reiche und ausländische Direktoren von Multis.
    Ich wüsste nicht wieviel Tote an den Langzeitwirkungen der Abgase sterben. Hauptsächlich bei Bussen und LKWs kommen da schwarze Wolken raus, sodass einem der danebensteht sogar schlecht werden kann und man einige Sekunden aucch nichts sehen kann.
    Respekt: was dies anbetrifft, ist letzte Woche eine Frau aus ihrem Auto ausgestiegen um dem Busfahrer der ihr Auto angefahren hatte die Daten anzufordern. Er weigerte sich, stieg schiesslich wieder in seinen Bus, überfuhr die arme Frau und fuhr davon. Einige Kilometer weiter wurde er von der Polizei festgenommen und wird wegen Mord angezeigt.
    In einigen der Länder unserer Welt ist das Leben leider nicht viel Wert !
  8. #8

    Nicht nur ...

    ... die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge in Entwicklungsländern ist ausschlaggebend, sondern auch die schlechte ärztliche Versorgung nach einem Unfall ...! MfG
  9. #9

    Tempo 30 in Städten

    Eine europäische Bürgerinitiative setzt sich für Tempo 30 in Städten ein. Helft mit, die Zahl der Verkehrstoten zu minimieren!
    www.30kmh.eu