Vorwürfe gegen Klimaforscher: Wahn der Weltverbesserer

REUTERSDie einen warnen fast hysterisch vor dem Klimawandel, die anderen verharmlosen ihn. Nun berichten zwei Insider, wie Umweltforscher mit Seilschaften, Machtstreben und großer politischer Nähe ihre eigene Glaubwürdigkeit zerstören.

Klimafalle: Von Storch und Krauß über Politik und Klimaforschung - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die einen warnen fast hysterisch vor dem Klimawandel, die anderen verharmlosen ihn. Nun berichten zwei Insider, wie Umweltforscher mit Seilschaften, Machtstreben und großer politischer Nähe ihre eigene Glaubwürdigkeit zerstören.

    Klimafalle: Von Storch und Krauß über Politik und Klimaforschung - SPIEGEL ONLINE
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    In Deutschland legt der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) regelmäßig Gutachten vor, die der Bundesregierung als Handlungshilfen in Sachen Umweltschutz dienen sollen. Die Gutachten werden im Konsens der zwölf WBGU-Mitglieder beschlossen. Im jüngsten Hauptgutachten "Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation" fordert das Gremium einen grundlegenden Umbau der Weltwirtschaft, um einen gefährlichen Klimawandel abzuwenden. Es scheint also klar, wen von Storch und Krauß kritisieren, wenn sie schreiben: "Kein grandioser, globaler Plan kann die Lösung bringen."

    Als Vertreter der Klimaforschung sitzen im WBGU seit langem ausschließlich Vertreter des PIK. Zu dem Buch äußere man sich nicht, lassen die Regierungsberater des Instituts auf Anfrage mitteilen. Stattdessen veröffentlichen sie dieser Tage einen Comic, der Kindern die "Große Transformation" erklärt - mit den PIK-Beratern als Comic-Helden
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    Damit wäre alles gesagt.
    Eine physikalisch plausible Begründung, wie IR-anregbare Spurengase eine Erderwärmung verursachen können, sind die Comic-Helden des PIK ja bis heute schuldig geblieben. Aber danach fragt ja weder die Politik noch die Deutschen Leitmedien; man ist gemeinsam auf dem Kreuzzug gegen den menschengemachten Klimawandel, da stellt man solche Fragen nicht.....
  2. #2

    Egal, welche Seite man vertritt...

    es wird am Ende nichts nützen. Sollte der Klimawandel unbegrenzt zuschlagen, sterben viele Menschen. Die einzige Frage, die sich dann stellt lautet: Ist das dann eben so, oder ist das schrecklich ?

    Entscheiden Sie selbst, auf welcher Seite, sie dann stehen.
  3. #3

    Danke, danke, danke!

    Herr von Storch ist wohl die einzige Person in der Debatte, die sich das rausnehmen darf. Und Recht hat er. Was das PIK betrifft: genau da sitzt das Problem. In Form von Herrn Schellnhuber und seinen Juengern.
  4. #4

    Endlich...

    ein sinnvoller und selbstkritischer Beitrag zum Thema.
    Die selbstzugesprochene Relevanz der vermeintlichen Akteure im Kontext des Klimawandels ist kaum zu ertragen und führt nur dazu, Posten und Positionen zu verwalten und jeder echten Anstrengung schon im Vorfeld aufgrund der administrative Absurditäten die Energie zu entziehen.

    Wirklich wichtige Probleme: Plastikmüll, Waldrodung, Giftmüll, Überfischung der Meere, Produktionskultur der Lebensmittelindustrie, Saatgutmonopole u.v.m. In die Lösung dieser Problemfelder sollte Geld und Energie fliessen --- und nicht in die endlosen Selbstbeschäftigungsveranstaltungen...
  5. #5

    Gutachten im Auftrag der Politik...

    ... haben keine wissenschaftliche Bedeutung. Sie sind Stilmittel der Politik. Wenn ein Gutachten der Politik nicht gefällt wird ein anderes Gutachten erstellt, solange bis es der Politik passt. Die Geschichte der Klimaforschung der letzten zwanzig Jahre zeigt dies eindrucksvoll. Wenn Wissenschaft sich der Politik anbiedern will, bedeutet dies den Untergang der Wissenschaft.
  6. #6

    Dramtisierung der Lage ist ein Verbrechen korrumpierter Wissenschaft

    Aber schon heute produziert VRChina schon 40% mehr CO2 wie die Ex-Weltmeister USA und das ist erst der Anfang; denn die VRChina will nochmal so viele Einwohner aus der armut holen wie sie es in den letzten 3 Jahrzehnten gemacht hat, also noch einmal so viel CO2 kommt bis 2025 aus der VRChina reloaded stutus quo dazu.
    Das ist eine ganze Menge, oder?
  7. #7

    wenn wundert es

    Es geht doch immer um Politik und Fördergelder. Ein Prof. für Leichtbau an unsere Uni meinte immer:"Um Fördergelder zu bekommen muß immer irgendwas von CO2 Reduzierung drin stehen...." Und er warb immer die meisten Drittmittel der Uni ein...
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die einen warnen fast hysterisch vor dem Klimawandel, die anderen verharmlosen ihn. Nun berichten zwei Insider, wie Umweltforscher mit Seilschaften, Machtstreben und großer politischer Nähe ihre eigene Glaubwürdigkeit zerstören.

    Klimafalle: Von Storch und Krauß über Politik und Klimaforschung - SPIEGEL ONLINE
    Wenn in einem Politikberatungsgremium ausschließlich Forscher einer einzigen, staatsfinanzierten Großforschungseinrichtung wie des PIK sitzen, dann ist das sicherlich zu kritisieren, denn das ist unwissenschaftlich. Diese Struktur wurde aber von der Politik geschaffen, die in der Vergangenheit zahlreiche kleinere Forschungsinstitute an Universitäten einfach hat austrocknen lassen. Hintergrund war auch hier das Spardiktat, wonach man durch Instituts- und Fakultätsschließungen und die Verlegung der Forschung an die wenigen Großforschungseinrichtungen einfach sehr viel Geld einsparen konnte. Wissenschaftliche Vielfalt war also politisch nicht gewollt und Fachtagungen sind heute eigentlich nur noch bessere Institutssitzungen, wo immer die gleichen Leute sich gegenseitig bestätigen, um den Mittelfluß zu wahren. Die deutsche Forschungslandschaft blutet aus - nicht nur im Bereich der Klimaforschung.
  9. #9

    Zitat von seneca55 Beitrag anzeigen
    Aber schon heute produziert VRChina schon 40% mehr CO2 wie die Ex-Weltmeister USA und das ist erst der Anfang; denn die VRChina will nochmal so viele Einwohner aus der armut holen wie sie es in den letzten 3 Jahrzehnten gemacht hat, also noch einmal so viel CO2 kommt bis 2025 aus der VRChina reloaded stutus quo dazu.
    Das ist eine ganze Menge, oder?
    Zum Problem wird das aber nur, wenn man "glaubt", dass 750 ppm CO2 ggü. 360 ppm CO2 eine "Katastrophe" sind; plausibel begründen konnte das nämlich bisher niemand.....