Reaktion auf Sandberg-Buch: Karrierefrauen im Mütterkrieg

APFühren Amerikas weibliche Führungskräfte einen Zweifrontenkrieg gegen die Familie? Facebook-Managerin Sandberg erklärt karrierescheue Mütter zu schlechten Frauen, Yahoo-Chefin Mayer beordert Eltern zurück ins Büro. Beide Vorschläge sind schlecht - sie verursachen stechende Schuldgefühle.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-887317.html
  1. #1

    Steinreiche Karrieretussis, die sich 10 Nanniess und 20 Putzfrauen leisten können, erklärem den Frauen also, wie leicht Beruf und Kinderkriegen zu vereinen seien. Hört sich an wie ein schlechter Witz, vor allem, wenn man weiß, wie zum Beispiel hierzulande das Kita-System ausgebaut ist.
  2. #2

    Warum....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Führen Amerikas weibliche Führungskräfte einen Zweifrontenkrieg gegen die Familie? Facebook-Managerin Sandberg erklärt karrierescheue Mütter zu schlechten Frauen, Yahoo-Chefin Mayer beordert Eltern zurück ins Büro. Beide Vorschläge sind schlecht - sie verursachen stechende Schuldgefühle.

    Joanne Bamberger über Sheryl Sandberg: Karrierefrauen im Mütterkrieg - SPIEGEL ONLINE
    ....wird die eigene Meinung, denn mehr ist es nicht, wie eine Monstranz vor sich hergetragen ? Ein paar Egoistinnen machen etwas und die Welt soll folgen ?
    Wayne ?
    Oder - was für ein Schwachsinn !
  3. #3

    Zustimmung!

    Zitat: Sandberg behauptet, dass es politische Hindernisse gegen die berufliche Entwicklung von Frauen gibt. Doch in ihrem Buch macht sie auch Frauen für ihre beruflichen Verfehlungen verantwortlich, indem sie sie drängt, weniger Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Ihre Gatten sollen mehr familiäre Lasten schultern. Frauen sollen anerkennen, dass sie selbst ihre größten Feinde am Arbeitsplatz sind.
    Diese Argumenten kann ich leider nur beipflichten. Man stelle sich nur mal vor alle Frauen würden auf den Arbeitsmarkt drängen, das wäre für die arbeitslosenzahlen ein Drama, sie würden expoldieren. Daher ist Frau Sandbergs Argument durchaus nachvollziehbar. Die Politik hätte ein sehr großes Problem. Dass es viele Frauen gibt die arbeitsscheu sind, das kenne ich wenn ich mich mal in meiner Umgebung umschaue. Viele geben das auch durchaus zu. Auch der " Zickenkrieg" am Arbeitsplatz macht vielen Frauen eine Karriere fast unmöglich. Ich selbst habe diese Erfahrungen aus 39 Jahren Berufstätigkeit gesammelt.
    Daher kann ich Frau Snadberg nur zu stimmen. Für viele ist es eben einfacher Haushalt zu machen und Windeln zu waschen als den Stress im Arbeitsleben zu ertragen . Dass Arbeit ABER durchaus auch sehr poditive Seiten hat vergessen diese Frauen.
  4. #4

    Kein Beitrag zur Emanzipation

    Sandberg hat sicher nicht unrecht, wenn sie behauptet, Frauen wollten keine Karriere machen. Ich kann daran aber nichts Schlimmes finden.
    Das ist auch nicht der Grund dafür, warum Frauen für gleiche Arbeit immer noch weniger Geld bekommen und es grundsätzlich für sie schwer ist aufzusteigen, wenn sie denn wollen. In den Fällen will wer anders nicht.
  5. #5

    Tja...

    Leider ist es derzeit so das Frauen die Karriere machen solche einen Spießrute-Lauf hinter sich bringen müssen das sie danach eine Schaden haben... Wie man sieht...

    Das muss man ändern !!!
  6. #6

    pure Selbstdarstellung

    Ich denke schon, dass sie beide ihre Arbeit gut machen. Sie haben ihr Lebend der Arbeit gewidmet. Auf dem Weg nach oben mussten sie sicherlich vieles links und rechts liegen lassen, auch die Familie. Und nun entwerten diese ach so perfekten Frauen den Rest der Frauen dieser Welt als Mütter ohne Ambitionen.

    Diese Topmanagerinnen sind einfach nur der Beweis, dass auch Frauen dem Geld und der Macht verfallen.
  7. #7

    Buchtipp

    Zur Sache selbst habe ich nichts vorzubringen. Aber links wird Sandberg's Buch empfohlen. Das eBook ist 2 Euro teurer als das Buch, welches gedruckt, gebunden, gelagert, geliefert und verkauft werden muss - kranke Welt.
  8. #8

    Gleiche Pflichten...

    Sandberg fordert von den Frauen nur das ein, was für Männer schon längst Normalität ist und ohnen wenn und aber eingefordert wird:
    Wer sich karriereambitioniert ins Berufsleben einbringen will oder machmal auch nur seinen Job behalten will hat dafür einen Preis zu zahlen -sprich, deutliche Abstriche im Privatleben. D.h. für viele Väter dass sie ihre Kinder kaum aufwachsen sehen.

    Während Männer das halt nun einfach mal hinzunehmen haben (oder wo bleien Artikel wie diese die sich mal mit der Perspektive der Männer auseinandersetzen?) wird es nun urplötzlich zum Problem...ach so, klar, ja, die work-life-balance der Damenwelt ist tangiert. Also, Aufschrei die Nächste.

    Gekrönt wird das ganze noch mit zig SPON-Artikeln, die uns immer wieder einzureden versuchen, dass mit weiblichen Chefs die Arbeitswelt besser wird........
  9. #9

    Manager/innen

    egal ob männlich oder weiblich, Manager/innen von börsennotierten Unternehmen sind in der Regel Machtmenschen, deren Entscheidungen sicher nicht durch Menschenliebe motiviert sind.