Humanitäre Hilfe für Syrien: Konvois erreichen nur von Assad kontrollierte Regionen

APHunderte Millionen Euro spenden Deutschland, die USA und andere Länder für Syriens notleidende Bevölkerung. Doch einem Bericht der "New York Times" zufolge kommt die Hilfe nicht bei den Bedürftigen an: Ein Großteil landet in von Präsident Assad kontrollierten Gebieten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-887872.html
  1. #1

    Da sollte man sich nicht wundern

    Wenn die Rebellen UNO-Mitarbeiter entführen, können die ja nicht noch gleichzeitig Hilfsgüter erwarten.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hunderte Millionen Euro spenden Deutschland, die USA und andere Länder für Syriens notleidende Bevölkerung. Doch einem Bericht der "New York Times" zufolge kommt die Hilfe nicht bei den Bedürftigen an: Ein Großteil landet in von Präsident Assad kontrollierten Gebieten.

    Syrien: Humanitäre Hilfe erreicht Bevölkerung unter Opposition nicht - SPIEGEL ONLINE
    Der Bericht ist besser als seine Überschrift.
    Allerdings weiß auch ich nicht warrm die UN der Regierung Assad verleugnen sollte und statt dessen diese diffuse Masse an Rebellen, die sich aus soi vielen Interessengruppen zusammensetzt.
    Ich hoffe sehr das es Assad schafft das Land zu befrieden und diese Gangster in seine Schranken zu verweisen.
  3. #3

    Hauptsache Zivilisten, den eigentlichen Opfern dieses Bürgerkrieges, wird überhaupt geholfen. Da kann sich Deutschland engagieren, aus dem Bürgerkrieg sollten wir uns raushalten.
    Wenn Waffen zu den Aufständischen kommen, warum dann nicht auch Hilfsgüter? Wer Waffen liefern kann, sollte auch Hilfsgüter liefern können.
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hunderte Millionen Euro spenden Deutschland, die USA und andere Länder für Syriens notleidende Bevölkerung. Doch einem Bericht der "New York Times" zufolge kommt die Hilfe nicht bei den Bedürftigen an: Ein Großteil landet in von Präsident Assad kontrollierten Gebieten.

    Syrien: Humanitäre Hilfe erreicht Bevölkerung unter Opposition nicht - SPIEGEL ONLINE
    Wenn die Mehrheit der Syrier in den von der Regierung kontrollierten Gebieten flieht.....so what?

    Die Menschen fliehen vor den "Befreiern". Nicht vor der syrischen Armee.
  5. #5

    Ein Problem der Doppelmoral …

    … sicher ist es schön den notleidenden Menschen helfen zu wollen, nur sollte man dabei den Aspekt nicht aus den Augen verlieren, dass gerade der Westen mit der Unterstützung von Terroristen (sorry hier sind es natürlich Freiheitskämpfer), einen wesentlichen Grundstein für das Übel aufrecht erhält, schlicht weil den Gutmenschen hier Assad missfällt.

    Wie in jedem Krieg geraten am ende immer nur die normalen Menschen in die Mühlen und müssen dann sogar auch noch als Rechtfertigung herhalten, dass man die Exzesse weiter befördert:
    USA und Al-Qaida zu Syrien einig, Morden geht weiter … da sind sich dann auch die „Freunde Syriens“ (auf solche Freunde würde ich lieber verzichten) dann wieder ziemlich einig. Natürlich wird hier nur relativ systemkonform berichtet, sonst hätten die Leute hier schnell den Kakao auf und würden alsbald die hiesigen Kriegstreiber in die Wüste schicken.

    Aber in der derzeitigen Konstellation dürfen wir davon ausgehen, dass mit der tatkräftigen Hilfe der hiesigen Gutmenschen das Elend dort noch eine ganze Weile aufrecht erhalten werden kann … an dem natürlich nur Assad schuld sein kann.
  6. #6

    Ich bin wirklich sprachlos!

    Mittlerweile habe ich mich in diesem Forum daran gewöhnt, das die Völkerrechtsverstöße Assads relativiert, entschuldigt oder sogar gutgeheißen werden, die sich gegen die Aufständischen richten. Aber die Verhinderung von humanitärer, vor allem medizinischer, Hilfeleistung für eine Kriegspartei zu rechtfertigen, fällt mindestens bis ins 19. Jahrhundert vor die Haager Landkriegsordnung und die Genfer Konventionen zurück. Interessant, welche moralische Überlegenheit über angebliche kopfabschneidende Babaren hier zutage tritt! Sorry, aber das muss ich mal so sagen: Das widert mich an!
  7. #7

    nicht überraschend

    Wenn die ach so gutherzigen arabischen Helfer der Rebellen doch so viel Geld für Waffen zur Verfügung stellen - wieso dann nicht für Lebensmittel? Hier zeigt sich doch ganz deutlich worum es den Islamisten und deren Helfer und Helferhelfer eigentlich geht - um Macht und Geld und nicht um die Menschen in Syrien.
  8. #8

    Bedürftige

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hunderte Millionen Euro spenden Deutschland, die USA und andere Länder für Syriens notleidende Bevölkerung. Doch einem Bericht der "New York Times" zufolge kommt die Hilfe nicht bei den Bedürftigen an: Ein Großteil landet in von Präsident Assad kontrollierten Gebieten.

    Syrien: Humanitäre Hilfe erreicht Bevölkerung unter Opposition nicht - SPIEGEL ONLINE
    Bedürftige gibt es laut Artikel also nur in den Rebellengebieten. Das heißt demnach auch, dass die syrische Regierung in ihren Gebieten gut für die Bevölkerung sorgt, während es den Rebellen mehr ums Töten geht als um das Leben der Zivilisten.

    Den UN-Mitarbeitern dürfte es auch ganz recht sein, wenn sie nur in syrisch kontrollierten Gebieten operieren dürfen ... schließlich werden sie dort, im Gegensatz zu den Rebellengebieten, nicht gekidnappt oder erschossen.
  9. #9

    Humanitäre Hilfe unterscheidet nicht

    Diese kann genauso in den Gebieten die von den Rebellen bedroht sind benötigt werden. Dazu kommt das in den von den Rebellen beherrschten Gebieten die stark umkämpft sind eine Lieferung lebensgefährlich ist. Also sollte man sich auf die gut zugänglichen Gebiete und Flüchtlingslager beschränken.

    Den Rebellen wäre es wohl am liebsten man würde die Bevölkerung in den noch halbwegs heilen Gebieten aushungern und den Krieg auch dorthin tragen.