Winterspiele 2022: Alle Wege führen nach München

DPAWill denn keiner die Winterspiele 2022 ausrichten? Nach dem negativen Bürgerentscheid im Schweizerischen Graubünden hat München beste Chancen, Gastgeber der Olympischen Spiele zu werden. Dafür soll es Bürgerentscheide in der Landeshauptstadt und möglichen Partnergemeinden geben.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/mu...-a-886619.html
  1. #1

    Kluge Graubündner!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Will denn keiner die Winterspiele 2022 ausrichten? Nach dem negativen Bürgerentscheid im Schweizerischen Graubünden hat München beste Chancen, Gastgeber der Olympischen Spiele zu werden. Dafür soll es Bürgerentscheide in der Landeshauptstadt und möglichen Partnergemeinden geben.

    München hat gute Chancen auf die Winterspiele 2022 - SPIEGEL ONLINE
    Kann man nur hoffen, dass die Bürger in München oder den dann ansonsten betroffenen Gemeinden genauso klug sind, wie die Graubündner. Die heutigen Spiele und ihre durchkorrumpierte Veranstalterriege bringen den Normalbürgern nur gewaltigen Ärger, Entmündigung und gewaltige Kosten ein. Die lokale Wirtschaft wird immer öfter zugunsten gut zahlender Sponsoren ausgesperrt und geknebelt!
  2. #2

    Macht unheimlich Sinn

    die Spiele an einen Ort zu vergeben, der praktisch keine der notwendigen Wintersportanlagen in direkter Umgebung hat. Und im Gegenzug faselt man dann wieder vom alternativlosen Sparen!
  3. #3

    Nur ein Bewerber...

    ...ist natürlich ein Skandal. Da entgehen den Funktionären ja die fest einkalkulierten Schmiergelder.
  4. #4

    Glücklich die Schweizer

    Tach,

    Schön, dass unsere Nachbarn demokratisch abstimmen durften, ob sie das Abenteuer "Olympische Spiele" durchstehen wollen. Das IOC ist ein besserer Mafioso, welches von den durchschnittlich 5 Milliarden € Sponsoreneinahmen allerhöchstens 10% an den Veranstalter abgibt. Dafür darf der Austragungsort dank passender Knebelverträge alle übrigen finanziellen Risiken aus Steuerkosten tragen, verfassungsrechtlich heikle Erlasse zum unbedingten Schutz von Marken- und Urheberrechte einführen, sämtliche medizinischen Kosten der IOC-Kamarilla im Gastland übernehmen und die Chargen steuerfrei ihre Geschäfte betreiben lassen. Lohnt sich ehrlich gesagt nicht für 18 Tage WIntermärchen und das haben die Schweizer kapiert.
  5. #5

    warum?

    nachdem sich inzwischen herumgesprochen hat, dass Olympische Spiele für den Ausrichter ein Minusgeschäft sind, warum sollte München sich dann bewerben?

    Richtig ist allerdings auch, dass die Bewerbung für 2018 ohne Folgebewerbung überhaupt keinen Sinn gemacht hat.
  6. #6

    Jap, glückliche Schweizer.

    Sollen's die Araber machen - Skispringen auf Sand wäre doch mal was.
    ...und die Kohle stimmt.

    Aber München würde sich halt auch gerne einmal die Infrastruktur durchsanieren lassen - dann 50 Jahre nach 72 wär's mal wieder Zeit.
  7. #7

    "Maßhalten" sagte schon Ludwig Erhard

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Will denn keiner die Winterspiele 2022 ausrichten?
    Man sollte das allerorten zu verzeichnende sinkende Bürgerinteresse an solchen finanziellen Drahtseilakten ernstnehmen und endlich mit dem Wahnsinn brechen, dass jede neue Olympia-Veranstaltung in puncto Verschuldung unter allen Umständen alle vorherigen Events in den Schatten stellen muss. Und einfach mal "finanzielle Nachhaltigkeit" in die Liste der Vergabekriterien ganz obenan mit aufnehmen. Dann klappt's auch mit den Kandidaten.

    Dummerweise taugen solcherart in die Realität herunterskalierte Spiele nicht als Denkmal für größenwahnsinnige Politiker und Sportfunktionäre. Deshalb wird aus meinem Traum wohl leider nichts werden.
  8. #8

    Nicht schon wieder!

    Hecheln wir diesem kommerzgeilen Zirkus immer noch hinterher?
    Benimmt sich beim Merchandizing und dem Copyright-Kram schlimmer als Apple und macht trotzdem auf heile saubere Amateur-Sportwelt und Sportsgeist.

    Vermutlich wird 2022 auch das Skispringen abgeschafft, um Platz für Wok-Rodeln zu schaffen.
    Apropos, wie soll eigentlich die neue Hymne sein? Das Ringen muss ja irgendwie raus. Oder wird da nur ein Piepton drübergelegt?

    Bei dem ganzen Verein läuft etwas richtig gründlich schief. Und solange das so ist, will ich in meinem Bundesland auch keine Olympiade.
  9. #9

    so ists recht

    Das Abstimmunsresultat war richtig so. Wir Schweizer haben eben nicht soviel Geld wie Spanien, Griechenland oder Deutschland. Schade. Aber mit der eingesparten Milliarde (!) können wir dazu brauchen, unseren Platz #1 in der Weltspitze zu behalten und in die Bildung sowie in die Sozialwerke investieren. Für unsere nördlichen Nachbarn wünsche ich mir eine Volksabstimmung und vorallem ein richtiges Projektmanagement. Ansonsten: viel Glück und Erfolg.