Gleichstellungsdebatte: Auch Kauder sagt Nein zur Homo-Ehe

DPAErst erteilte CSU-Chef Horst Seehofer der Homo-Ehe eine Absage, jetzt distanziert sich auch Volker Kauder entschieden: "Die Union will keine Homo-Ehe" sagte er im Gespräch mit dem SPIEGEL. Doch es gibt auch andere Stimmen in der Union.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-886547.html
  1. #1

    Man kennt keine Studie weil diese verboten sind

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst erteilte CSU-Chef Horst Seehofer der Homo-Ehe eine Absage, jetzt distanziert sich auch Volker Kauder entschieden: "Die Union will keine Homo-Ehe" sagte er im Gespräch mit dem SPIEGEL. Doch es gibt auch andere Stimmen in der Union.

    Streit um Homo-Ehe: Kauder rudert zurück - SPIEGEL ONLINE
    Ursula von der Leyen kennt keine Studie weil diese verboten sind.

    jegliche Ursachenforschung zum Thema Homosexualität und ihre Auswirkungen auf Menschen und Gesellschaft sind in Deutschland entweder verboten oder bekommen keine Gelder bewilligt.
    Manchmal fällt es auf wenn homosexuelle kein Blut spenden dürfen oder so, dass da vielleicht doch was anders ist, was aber nicht öffentlich gemacht wird.

    Wenn Frau von der Leyen keine Studie kennt, dann soll sie als Ministerin eine Studie durchführen lassen um herauszufinden wie sich dies auswirkt.
    PS und die Studien dann nicht von Pseudowissenschaftlerinnen / Pseudowissenschaftler aus dem Schlage Gender Forschung durchführen lassen
  2. #2

    Anmaßung hoch10

    "Die Union will keine Homo-Ehe" spricht jetz der alternde Politiker für die Millionen Wähler der CDU oder die gesamte Fraktion? Was ist das für ein Demokratieverständnis, die eigene Meinung auf die Aller zu übertragen? Volksabstimmung!
  3. #3

    Natürlich, auch er, natürlich, wer auch sonst?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst erteilte CSU-Chef Horst Seehofer der Homo-Ehe eine Absage, jetzt distanziert sich auch Volker Kauder entschieden: "Die Union will keine Homo-Ehe" sagte er im Gespräch mit dem SPIEGEL. Doch es gibt auch andere Stimmen in der Union.

    Streit um Homo-Ehe: Kauder rudert zurück - SPIEGEL ONLINE
    Es gibt nur einen Weg. Absolute Gleichstellung und Thema durch.

    Dieses Fighten um jeden rechtlichen Millimeter der Gleichstellung paßt weder ins europäische Bild, noch spiegelt es die sozialtypischen Lebensumstände wieder und zudem haben wir doch wohl ganz anderes Themen, um uns jeden Tag aufs Neue aus rechtlichen Gründen mit dem Thema Homosexualität zu befassen.

    Wenn sie als Gleiche unter Gleichen einer Gemeinschaft gelten sollen, und das läßt sich gar nicht mehr ändern, wenn das Thema: Homosexualität aus Gründen der sozialen Normalität an besonderer Beachtung verlieren soll, dann brauchen wir die absolute Gleichstellung.
  4. #4

    Übertriebener Minderheitenschutz

    Die CDU ist gut beraten, wenn sie ihre Grundsatzentscheidungen nicht wechselt wie ein schmutziges Hemd.

    Eine zukunftsorientierte Partei ist dann erfolgreich, wenn sie ständig neue Wählergruppen erschließt - ABER ihre Stammwähler nicht verprellt.

    Das vorherrschende Familienideal geht von Frau-Mann-Kind aus. Schon der Begriff "Gleichstellung" ist ein Hohn. Gleichgeschlechtliche Partner können nach gegenwärtigem Technologiestand zusammen keine Kinder zeugen - nur adoptieren.

    Eine Gleich"behandlung" vor dem Finanzamt ist etwas anderes. Das dürfte der Klientel bei aller Wortklauberei gerade noch zu vermitteln sein. Im Übrigen nimmt eine Volkspartei durch übertriebenen Minderheitenschutz Schaden - die SPD ist da ein abschreckendes Beispiel.

    Auch wenn viele das Gegenteil behaupten: Wahlen werden in der Mitte gewonnen - auch in der statistischen Mitte.
  5. #5

    Wer aus psychischen Gründen...

    ... oder aufgrund sonstiger persönlicher Probleme sein Kind zur Adoption frei gibt soll bestimmen können bei wem es aufwächst? Das ist doch absurd. Es kommt auf den Einzelfall an und der sollte immer gründlich von Profis geprüft werden.
  6. #6

    Lachhaft!

    Die Frage an die leiblichen Eltern nach der gewünschten Familienkonstellation ist blanke Diskriminierung. Dann muss man auch nach der Augenfarbe, Religion, Migrationshintergrund, Parteizugehörigkeit etc. fragen. Offenbar will die Union keinen Winkelzug zur Diskriminierung homosexueller Menschen auslassen und offenbar weiß Herr Kauder nicht einmal genau, was er selber denken soll (um Mehrheitsfähig in der Union zu sein). Weiter so! Die Union wird den Karren genauso gegen die Wand fahren, wie es die kath. Kirche schon 'erfolgreich' demonstriert hat!
  7. #7

    Und wieder ein sozial- und gesellschaftspolitisches Thema, bei dem die Unionisten so lange betonhart auf überkommenen Positionen beharren, bis ihnen nichts anderes mehr übrig bleibt, als letzten Endes doch einzulenken.

    Ist unseren wackeren Konservativen eigentlich noch nicht aufgefallen, dass sie sich bei all diesen Themen immer nur auf einem Rückzugsgefecht befinden? Die Gesellschaft ist längst weiter als sie.
  8. #8

    Es ist doch schlimm,

    dass wir Gestalten wie Kauder mit einem antiquierten Menschenbild nicht abwählen können.Über einen Listenplatz kommt der Mann immer wieder ins Parlament.
  9. #9

    das Thema sollte längst durch sein.....

    die Realität und Lebenswirklichkeit der Menschen anzuerkennen fällt Teilen der Union immer noch sehr schwer. Wertkonservatismus wird doch mittlerweile von den Grünen gelebt und gepredigt - um sich davon abzuheben brauchen manche in der Union solche Themen weil Sie leider von den Realitäten im wirklichen Leben schon längst keine Ahnung mehr haben. Traurig solch eine Debatte im Jahr 2013. Und der Seehofer ist ja nur noch zum lachen. Der treibt sowieso jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf. Und wenn er merkt die Dorfbewohner finden dass nicht so nett, wird rasch umgeschwenkt und die Sau gestreichelt.