Abschied schon 2018: Briten-Abzug verunsichert deutsche Städte

DPADie Briten wollen raus aus Deutschland - am liebsten schon 2018. Das wäre zwei Jahre früher als bisher geplant. In der deutschen Provinz geht die Angst um. Städte wie Paderborn, Gütersloh und Celle fürchten fehlende Kaufkraft und Mietkollaps.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-886388.html
  1. #1

    zum schämen dieses Land

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Briten wollen raus aus Deutschland - am liebsten schon 2018. Das wäre zwei Jahre früher als bisher geplant. In der deutschen Provinz geht die Angst um. Städte wie Paderborn, Gütersloh und Celle fürchten fehlende Kaufkraft und Mietkollaps.

    Abschied 2018: Abzug britischer Truppen verunsichert deutsche Städte - SPIEGEL ONLINE
    Sicherlich werden die Afghanen die Amerikaner, Deutsche usw. auch nicht ziehen lassen. Es fehlt dann einfach die Kaufkraft. Irgendwie ticken die Uhren heute andersrum. Es gab mal eine Zeit da war man froh wenn die Besatzer endlich abzogen, heute zählt zumindestens in D nur das Business
  2. #2

    Dank an Polen

    Vor 5 Jahren hatte die polnische Regierung schwere Bedenken gegen einen Abzug der Briten aus Deutschland, weil sie nicht allein auf den deutschen Verbündeten aufpassen wollten. Dadurch hat sich der Abzug immerhin verzögert. Die deutschen Bürgermeister sollten sich bei den Polen bedanken.
  3. #3

    Paderborn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Briten wollen raus aus Deutschland - am liebsten schon 2018. Das wäre zwei Jahre früher als bisher geplant. In der deutschen Provinz geht die Angst um. Städte wie Paderborn, Gütersloh und Celle fürchten fehlende Kaufkraft und Mietkollaps.

    Abschied 2018: Abzug britischer Truppen verunsichert deutsche Städte - SPIEGEL ONLINE
    Ich bin in Paderborn aufgewahsen und habe meine Jugend dort verbracht, ich habe noch meine Familie und viele Freunde dort; auch britische Freunde.

    Ich bedauere den Abzug der Briten aus Paderborn sehr, weil sie über die Jahrzehnte zu guten Freunden wurden, was sich auch in diversen Städtepartnerschaften (z.B. Bolten) manifestierte.

    Es geht nicht immer nur ums Geld, Paderborn wird nach dem Abzug nicht darben müssen. Mir werden die Briten jedenfalls fehlen.
  4. #4

    Laeuft wohl auf einen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Briten wollen raus aus Deutschland - am liebsten schon 2018. Das wäre zwei Jahre früher als bisher geplant. In der deutschen Provinz geht die Angst um. Städte wie Paderborn, Gütersloh und Celle fürchten fehlende Kaufkraft und Mietkollaps.

    Abschied 2018: Abzug britischer Truppen verunsichert deutsche Städte - SPIEGEL ONLINE
    "Britenabzugsoli" hinaus. Da die Briten ja ebenfalls geiz geil finden, werden die geraeumten Liegenschaften wohl "vollsaniert" oder abgetragen werden muessen, natuerlich zu lasten des Michel. Koennen nur hoffen, das es nicht so schoen teuer wird wie bei den russischen Liegenschaften in Ostdeutschland - aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben.
  5. #5

    Briten-Abzug

    Die betroffenen Kommunen sollten sich freuen teils umfangreiche
    Liegenschaften zurück zu bekommen.
    Die Kaufkraft der Briten ist eher gering, so z. B. auch der Amerikaner
    in Heidelberg. Sie haben eigene Shops und auch alle Freizeitein-
    richtungen auf den vor 57 Jahren beschlagnahmten Territorien.

    Das Gejammer der "Krämerseelen" ist allzu durchsichtig, wo es doch
    eigentlich nur um "Übergangshilfen" für die hoch gejubelten Ver-
    luste geht.
    Bei allen Kommunen die diesen Prozess schon hinter sich haben, ist
    bisher nicht der Notstand ausgebrochen, oder sind in der öffentlichen
    Wahrnehmung irgendwelche Einschränkungen wahrnehmbar gewesen.

    Harry
  6. #6

    Zitat von Frau Mau Beitrag anzeigen
    Sicherlich werden die Afghanen die Amerikaner, Deutsche usw. auch nicht ziehen lassen. Es fehlt dann einfach die Kaufkraft. Irgendwie ticken die Uhren heute andersrum. Es gab mal eine Zeit da war man froh wenn die Besatzer endlich abzogen, heute zählt zumindestens in D nur das Business
    Damals haben Besatzer auch gemordet und geplündert, soviel sie brauchten (sie können ja mal 1812 lesen, über Napoleons Russlandfeldzug).
    Heute sind diese "Besatzer" doch im Grunde nur noch Touristen. Kein britischer Soldat zieht mordend durch die Lande, die ausgeübte Macht ist gleich 0.
    Doch weil dieser Urlaub für die Soldaten nur Semi-freiwillig ist, und der britische Staat langsam auch merkt, was für eine Verschwendung es ist, hier Soldaten zu haben, gehen die "Touristen in grün" nun und die Provinz steht mit weniger Einnahmen da.
  7. #7

    Korrektur: Abzug nicht erst 2018, sondern teilweise schon vollzogen

    Die Überschrift des Artikels führt den eiligen Leser u. U. in die Irre. Der Abzug der Rheinarmee hat aus diversen Standorten längst begonnen und ist z. B. in Celle sogar bereits im Herbst 2012 beendet worden.
  8. #8

    Manchmal bekommt man das, was man sich wünscht

    Ich erinnere mich an die Freude des Ministerpräsidenten (Scharping) als viele amerikanische Standorte geschlossen wurden. Das Heulen und Zähneklappern kam danach. Auch in Kassel, nicht wahr Herr Eichel. Und dann glauben die Provinzfürstchen (Herr Mende In Celle) sie bekämen die Liegenschaften geschenkt. Von Herrn Schäuble, den dem gehören sie im Prinzip. Die meisten dieser Anlagen kann man ohnehin nur abreissen und dekontaminieren. Ich hätte etliche meiner ausländischn Kameraden auch gerne behalten aber: Money talks.
  9. #9

    Zitat von BeBeEli Beitrag anzeigen
    Vor 5 Jahren hatte die polnische Regierung schwere Bedenken gegen einen Abzug der Briten aus Deutschland, weil sie nicht allein auf den deutschen Verbündeten aufpassen wollten. Dadurch hat sich der Abzug immerhin verzögert. Die deutschen Bürgermeister sollten sich bei den Polen bedanken.
    Deutschland ist komplett Souverän. Die "schweren Bedenken" haben einige deutsche Politiker höchstens dazu veranlasst, den Engländer noch etwas Bleiberecht zu gewähren.